Das Foto zeigt drei LWL-Tageskliniken.

Einrichtungen

Tageskliniken

Eine Tagesklinik ist eine Klinik ohne Bett und somit eine so genannte teilstationäre Einrichtung. Psychisch erkrankte und suchtkranke Menschen, die keine Rund-um-die-Uhr-Behandlung benötigen, bei denen eine ambulante Versorgung jedoch nicht ausreicht, finden hier tagsüber von Montag bis Freitag die passende Versorgung. Am Abend und am Wochenende kehren sie in ihr gewohntes Umfeld zurück. Soziale Bindungen bleiben erhalten und der Wiedereinstieg in den Alltag nach der Therapie wird erleichtert. Die Patientinnen und Patienten finden in der Tagesklinik eine geregelte Tagesstruktur vor. Neben der medizinischen Betreuung trainieren sie durch Therapieformen wie beispielsweise der Gesprächs- oder Musiktherapie den Umgang mit der Erkrankung und deren Symptomen.

Die LWL-Tageskliniken gibt es für Kinder und Jugendliche, für Erwachsene und für Menschen ab 60 Jahre sowie für Suchtkranke. Gegenwärtig bietet der LWL in 40 Tageskliniken 630 Plätze an. Das bisherige Netz soll sich künftig bis in kleinere Gemeinden hinein verdichten. In den kommenden Jahren entstehen in Westfalen-Lippe weitere 14 LWL-Tageskliniken mit 235 Plätzen.