Das Foto zeigt drei Einrichtungen aus dem Bereich der Erwachsenenpsychiatrie.

LWL-Kliniken

Erwachsenenpsychiatrie

Psychische Krisen und Erkrankungen werden meistens von Angst, Misstrauen und Einsamkeit begleitet. Psychiatrische Behandlung muss Sicherheit geben, Vertrauen schaffen und Gemeinsamkeit herstellen. In diesem Sinne werden in den elf LWL-Kliniken für Erwachsenenpsychiatrie beispielsweise Psychosen, Neurosen, Persönlichkeitsstörungen, Suchterkrankungen oder psychische Störungen im Alter behandelt. Stationäre psychiatrische Behandlung ist immer vorübergehend. Sie hat zum Ziel, dem Erkrankten wieder ein Leben in seinem gewohnten sozialen Umfeld oder aber auch eine Neuorientierung zu ermöglichen. Das Lebensumfeld der Patientinnen und Patienten wird in den Heilungsprozess aktiv einbezogen. Schritt für Schritt lernen sie durch individuelle Therapie- und Behandlungsangebote den Umgang mit der Krankheit und können je nach Bedarf von der stationären Behandlung zum Beispiel in eine angeschlossene LWL-Tagesklinik wechseln. Jede LWL-Klinik versteht sich als Zentrum für Psychiatrie und Psychotherapie, das mit Ärztinnen und Ärzten, Beratungsstellen und Hilfsdiensten vor Ort zusammenarbeitet.

In den LWL-Kliniken werden einander ähnliche Krankheitsbilder zu Behandlungsbereichen zusammengefasst:

  • Allgemeinpsychiatrie (für psychisch erkrankte Menschen im Alter von 18-60 Jahre)
  • Abhängigkeitserkrankungen (Alkohol-, Drogen- und Medikamentensucht)
  • Gerontopsychiatrie (psychische Erkrankungen im höheren Lebensalter)