LWL-Einrichtungen

Kliniken

Depression, Suchtkrankheiten und Angstgefühle können jede und jeden treffen. Jährlich werden rund 51.000 Menschen mit seelischen Störungen allein in den LWL-Kliniken und LWL-Tageskliniken behandelt. Psychisch erkrankte und suchtkranke Menschen finden hier abgestimmte individuelle Hilfe.

Die Behandlungsform hängt von der Art und Schwere der Krankheit ab. Eine wichtige erste Anlaufstelle sind die LWL-Institutsambulanzen, die das Angebot der niedergelassenen Allgemeinärztinnen bzw. Allgemeinärzte sowie der Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten ergänzen. Können Patientinnen und Patienten abends und am Wochenende in ihr gewohntes soziales Umfeld zurückkehren, stehen Tageskliniken zur Verfügung. Wird eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung benötigt, bieten die LWL-Kliniken für Erwachsenenpsychiatrie und die LWL-Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie abgestimmte Behandlungsmöglichkeiten.

Das gesamte LWL-Versorgungsnetz umfasst 3.224 stationäre Plätze, 40 Tageskliniken mit 630 Plätzen und 43 Institutsambulanzen für die ambulante Behandlung. In den LWL-Kliniken bilden fachlich qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus verschiedenen Berufsgruppen ein multiprofessionelles Team: Fachärztinnen und Fachärzte, Krankenschwestern und Pfleger sowie Beschäftigte aus den Bereichen Psychologie, Pädagogik, Sozialarbeit, Ergo- und Physiotherapie.