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Zusätzliche Angebote

Kurzzeitpflege

Der größte Teil älterer pflegebedürftiger Menschen wird zu Hause, häufig gemeinschaftlich mit ambulanten Diensten, betreut.
Damit die Angehörigen die oft große Belastung aushalten, die Möglichkeit haben sich entspannen, verpflichtet der Gesetzgeber die gesetzlichen Krankenversicherungen einen Teil der Kosten, die durch vorübergehende außerhäusliche Versorgung des Pflegebedürftigen entstehen, zu übernehmen.
Angehörige sollen die Möglichkeit haben, von der Pflege Urlaub zu machen, bzw. in Notsituationen entlastet zu werden.
Die Förderungsdauer dieser Kurzzeitpflege ist auf 4 Wochen, die Förderungssumme auf 1.432€ pro Kalenderjahr beschränkt.
Das Ernst-Kirchner-Haus bietet Kurzzeitpflegeplätze, auch im geschützten Bereich an, die Sie in Anspruch nehmen können, wenn Ihre pflegenden Angehörigen
• In Urlaub gehen
• aufgrund einer Erkrankung plötzlich ausfallen
• eine Kur-/Rehabilitationsmaßnahme benötigen
oder wenn Sie
• Nachsorge nach einem Krankenhausaufenthalt bedürfen
• nach schwerer Erkrankung eine Entscheidungshilfe zur zukünftigen Versorgungsform wünschen
• einen vorübergehend erhöhten Pflegebedarf entwickeln und einen Krankenhausaufenthalt vermeiden möchten
• eine Überbrückungszeit zwischen einem Krankenhausaufenthalt und der Aufnahme in eine Rehabilitationseinrichtung oder eine stationäre Pflegeeinrichtung brauchen.

Wir bieten Ihnen eine ausführliche Information und Beratung über Aufnahmebedingungen, Kostenfragen, Vor- und Nachsorgemöglichkeiten behindertengerecht gestaltete Einzelzimmer mit angeschlossenem Bad eine fachgerechte pflegerische (Grund- und Behandlungspflege), soziale und bei Bedarf medizinische, ergotherapeutische und physiotherapeutische Versorgung an.

Wohnbereich für Menschen mit geistiger Behinderung

Für Menschen mit geistiger Behinderung steht ein eigener Wohnbereich zur Verfügung, der räumlich, konzeptionell und personell für diese Klientel zugeschnitten ist.
Betreuungsangebote und Umfeldgestaltung würdigen, dass ältere geistig behinderte Menschen psychosoziale und pflegerische Unterstützung benötigen. Sollten im Einzelfall die Förderung von Autonomie und die Schaffung von Wohlbefinden unvereinbar sein, so ist im LWL-Pflegezentrum das Wohlbefinden (i.d.R.) das wichtigere Pflegeziel. Ältere Menschen mit geistiger Behinderung weisen meist eine eigene Rangliste von Bedürfnissen auf: Vertrautheit/Routine, Lebenssinn und Anerkennung sind am wichtigsten, bei Menschen ohne Behinderungen stehen an dieser Stelle oft Gesundheit, Selbstständigkeit und Sicherheit.

Zum Pflegeteam gehört eine pädagogische Kraft. Spezifische Tagesstrukturangebote sichern angemessene Beschäftigung. Dieser Wohnbereich ist auch Praktikumsort für Auszubildende in der Heilerziehungspflege. Die psychiatrische Versorgung ist durch die Institutsambulanz für Menschen mit geistiger Behinderung der LWL-Klinik sichergestellt.

Geschützte Plätze

Ein Wohnbereich wird geschlossen geführt. Hier können Menschen mit entsprechender richterlicher Verfügung aufgenommen werden. Bei den Bewohnern/-innen liegt häufig eine Selbstgefährdung, u.U. auch eine Fremdgefährdung vor, es ist also ein erhöhtes Maß an Aufsicht erforderlich. Der Wohnbereich hat einen Zugang zum großen eingefriedeten Garten. Der Umfang der Freiheitseinschränkung wird im Einzelfall festgelegt, die Entwicklung des Bewohners wird überprüft und seine Einschränkungen werden, wenn möglich, reduziert.