Klinik-Startseite



Der LWL im Überblick

Der LWL – für die 8,5 Millionen Menschen in Westfalen-Lippe
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit 13.000 Beschäftigten für die 8,5 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 19 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, den ein Parlament mit 101 Mitgliedern aus den Kommunen kontrolliert.

Die einzelnen Abgeordneten der Landschaftsversammlung werden von den Kreisen und kreisfreien Städten gewählt. Die Landschaftsversammlung ist das höchste Organ des LWL und Garant für die kommunale Zusammenarbeit.

Der LWL bewirtschaftet einen eigenen Haushalt in Höhe von mehr als zwei Milliarden Euro jährlich. Rund 80 Prozent davon fließen in soziale Aufgaben. Den größten Posten macht dabei die Eingliederungshilfe aus.

Der LWL – ein moderner Dienstleister
Der LWL nimmt schwerpunktmäßig Aufgaben in den Bereichen
• Soziales
• Psychiatrie
• Jugend/Schule und
• Kultur
wahr.

Das sind Aufgaben, die aus finanziellen Gründen oder wegen ihrer Besonderheit nicht von jeder Stadt und jedem Kreis einzeln, sondern westfalenweit erfüllt werden. Denn bestimmte Aufgaben sind großflächig wirksamer und wirtschaftlicher zu lösen, so die Errichtung psychiatrischer Kliniken oder Schulen für blinde oder hörgeschädigte Kinder.


So kommen die 1.043 Schülerinnen und Schüler der 6 LWL-Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation aus allen Mitgliedskörperschaften des LWL: Zum Beispiel 79 Kinder aus Dortmund oder sieben Kinder aus dem Kreis Höxter (vgl. aktuelle Berechnungen der LWL-Statistik). Für diese wenigen Kinder separate Schulen zu unterhalten ist pädagogisch und wirtschaftlich nicht sinnvoll.

Der LWL ist auch im Auftrag von Bund und Land tätig. Hierzu zählen zum Beispiel die Sicherung und Therapie psychisch kranker Straftäterinnen und Straftäter.


Psychiatrie
Der LWL-PsychiatrieVerbund Westfalen bildet mit seinen mehr als 100 Einrichtungen und Außenstellen, die rund 6.500 Betten und Plätze umfassen, einen wesentlichen Grundpfeiler der psychiatrischen Versorgung in Westfalen-Lippe. Die vielfältigen Leistungen zur Behandlung, Rehabilitation, Eingliederung und Pflege für psychisch kranke und psychisch oder geistig behinderte Menschen werden von rund 9.250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens erbracht.

Durch die enge Verzahnung aller Angebote, Einrichtungen und Dienste im LWL-PsychiatrieVerbund Westfalen wird eine gemeindenahe und zugleich differenzierte Versorgung sichergestellt. An 32 Standorten ist der LWL-PsychiatrieVerbund Westfalen flächendeckend in Westfalen-Lippe vertreten. In den stationären, teilstationären und ambulanten Einrichtungen werden ca. 180.000 Menschen jährlich behandelt und betreut. Nach Art und Schwere der Erkrankung wird jedem psychisch und/oder abhängigkeitserkrankten Menschen ein auf seine individuelle Situation abgestimmtes Behandlungs- und Betreuungsangebot unterbreitet.