Presse

Geselliges Rentnertreffen

Über 100 ehemalige Mitarbeiter kamen zum geselligen Austausch

Marsberg (lwl). Das Rentnertreffen ist ein traditioneller und beliebter Termin im Veranstaltungskalender der Marsberger Einrichtungen des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL). Auch in diesem Jahr folgten wieder über 100 ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einladung in den feierlich dekorierten Festsaal am Standort Weist 45.

Dabei bestand für die Gäste zunächst die Möglichkeit die gerontopsychiatrische Station 06/5 zu besichtigen. Benjamin Stoop, stellvertretende pflegerische Stationsleitung, erklärte den interessierten Teilnehmern die unterschiedlichen Pflege-, Behandlungs- und Therapieangebote der modernen Station.  

Im Anschluss an die Führung begrüßte Josef Spiertz, Kaufmännischer Direktor der Marsberger LWL-Einrichtungen, die Pensionäre im Namen der Leitungsmitglieder. In einem kurzweiligen Rückblick erläuterte er die Veränderungen in den LWL-Kliniken Marsberg, dem LWL-Wohnverbund, dem LWL-Pflegezentrum und im LWL-Therapiezentrum für Forensische Psychiatrie Marsberg. Dabei reflektierte Spiertz  insbesondere die zahlreichen kulturellen und Fachveranstaltungen, Treffen mit politischen Entscheidungsträgern sowie die Bedeutung der LWL-Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe als wichtigen Ausbildungsbetrieb für die Stadt Marsberg. 21 Schüler haben dort  mit guten Ergebnissen ihren Abschluss gemacht. Das spiegelt die Bedeutung von Nachwuchsförderung und Mitarbeiterorientierung wider, die sich z.B. auch in den Angeboten der Betrieblichen Gesundheitsförderung sowie in der Ferienbetreuung, welche die LWL-Einrichtungen in diesem Jahr wieder für Mitarbeiterkinder anboten, zeigen. All dies trägt dazu bei, die Qualität der Versorgung der Patienten und Bewohner kontinuierlich zu verbessern, so Spiertz. Weiter ging der Kaufmännische Direktor auf die anstehenden baulichen Veränderungen der LWL-Einrichtungen, wie z.B. Umbaumaßnahmen im LWL-Therapiezentrum sowie den Bau einer gerontopsychiatrischen Tagesklinik in Brilon und den Neubau einer Kinder- und Jugendklinik mit 30 Plätzen in Paderborn, ein. Maßnahmen, die notwendig sind, damit der LWL in Marsberg auch weiterhin für zukünftige Ziele und Herausforderungen gut aufgestellt bleibt.

Pflegedirektorin Hildegard nutzte im Anschluss die Gelegenheit, sich von den Rentnern zu verabschieden. Nach über 40 Jahren geht die Essenthoerin Anfang 2017 selber in den Ruhestand. Bei Kaffee, Kuchen und Abendbrot saßen die Pensionäre noch gemütlich bis in die Abendstunden zusammen und tauschten Erinnerungen und Anekdoten aus.

Ausbildung erfolgreich beendet

LWL-Pflegezentrum Marsberg gratuliert vier „neuen“ Altenpflegern

Marsberg (lwl). Alle vier Auszubildenden zur staatlich geprüften Altenpflegerin des LWL-Pflegezentrums Marsberg haben kürzlich ihr Examen mit sehr guten Ergebnissen bestanden. Im Rahmen einer Feierstunde in den Räumen des ESTA-Bildungswerkes Olsberg bekamen Svitlana Oliynyk, Anja Seewald, Anna Tscheuschner und Vjosa Rrustemi ihre Zeugnisse überreicht. Bei Kaffee und Kuchen wurde der erfolgreiche Abschluss gebührend gefeiert. Bernd Pape, Pflegedienstleiter des LWL-Pflegezentrums, nutzte den festlichen Rahmen um den frisch Examinierten zu ihren tollen Prüfungsergebnissen zu gratulieren. Gleichzeitig dankte er ihnen für die hervorragende Arbeit, die sie in den vergangenen drei Jahren für die Senioren im LWL-Pflegezentrum geleistet haben.

Das gute Abschneiden der Auszubildenden spiegelt die hohe Qualität des Ausbildungskonzepts der LWL-Einrichtung wider. So standen Ihnen für die gesamte Dauer ihrer Ausbildung in jeder der 6 Hausgemeinschaften des LWL-Pflegezentrums Praxisanleiter zur Verfügung, die sie bei der Umsetzung theoretischer Inhalte in die Praxis unterstützten.

Zu den wichtigen Ausbildungsinhalten gehörten u. a. die Pflege alter Menschen zu planen, durchzuführen, zu dokumentieren und evaluieren, Gerontologische Grundlagen, Körperpflege, Dekubitusprophylaxe, Aktivitäten gestalten, Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme fördern, Erste Hilfe, Wundversorgung, tagesstrukturierende Maßnahmen und Sturzprophylaxe. Dazugehörige theoretische Grundlagen bekamen sie über das ESTA-Bildungswerk Olsberg vermittelt. Als staatlich anerkannte Altenpflegerinnen bietet sich ihnen nun nach der Ausbildung ein breites Spektrum an Perspektiven, denn durch das steigende Alter in der Bevölkerung steigt auch die Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im LWL-Pflegezentrum Marsberg und in anderen stationären und ambulanten Einrichtungen der Altenhilfe. So haben alle vier „neuen“ Altenpfleger direkt im Anschluss an die Ausbildung eine Arbeitsstelle im LWL-Pflegezentrum Marsberg und in anderen Gesundheitseinrichtungen gefunden.

Tolles Ferienprogramm!

Marsberg (lwl). Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr boten die Marsberger LWL-Einrichtungen auch in diesem Sommer wieder eine Ferienbetreuung für die Kinder der knapp 1700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mit dem Ziel der Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, an. Vom Interesse und dem positiven Feedback der Eltern und Kinder ist man überwältigt.

So hat sich u. a. die Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr knapp verdoppelt. Das lag unter anderem an dem abwechslungsreichen Programm, das den 39 Jungen und Mädchen täglich zwischen 7 und 17 Uhr geboten wurde. Dazu gehörten u.a. Bastel- und Lesestunden, Morgensport, Wanderungen, Hüpfburg, Experimente, Zaubern, Kicker-Turniere, Kinderschminken und Ballspiele, genauso wie Gipsmasken anmalen, Waffeln und Pizza backen und Grillen. Besonders begeistert zeigten sich die Kinder auch in diesem Jahr von den tollen Ausflügen. So ging es einen Vormittag zum Reiten und Voltigieren auf einen Reiterhof. An einem anderen Tag erkundeten sie den Tierpark und das Maislabyrinth am Edersee. Sportlich wurde es für die Kinder bei einer Rallye durch den Walderlebnispfad Meerhof, im Schwimmbad sowie beim Besuch der Kletterhalle Borchen. Tierisch gut kam auch wieder ein Ausflug auf einen Bauernhof an, bei dem Kaninchen, Meerschweinchen, Ponys, Pferde und Esel gestreichelt und gefüttert werden durften. Höhepunkt für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer der zweiten Betreuungswoche war der Ausflug ins Fort Fun, von dem die Kinder mit leuchtenden Augen zurückkamen.  Sehr viel Spaß machte den Jungen und Mädchen in der dritten Woche ein Tanzkurs. Mit einer Tanzvorführung vor begeisterten Eltern, Großeltern, Patienten und Bewohnern der  beiden Marsberger  LWL-Kliniken, des LWL-Wohnverbundes, des LWL-Pflegezentrums und des LWL-Therapiezentrums für Forensische Psychiatrie endete das Ferienprogramm.

Neben ganz viel Lob durch Eltern und Kinder gibt es schon jetzt die ersten Anfragen nach einer Wiederholung im nächsten Jahr. Besonders die Kinder freuen sich darauf spätestens dann ihre neuen Freunde für weitere Abenteuer wiederzutreffen.

Mit der Ferienbetreuung unterstützen die Marsberger LWL-Einrichtungen das Leitziel „Der LWL ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber.“ Bisher konnten vor Ort bereits wichtige Maßnahmen im Rahmen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie erfolgreich umgesetzt werden, wie z.B. die Optimierung der bestehenden Arbeitszeitregelungen, die Stärkung der familienbewussten Teamkultur und der Ausbau und die Optimierung der Kontakthaltung zu beurlaubten Beschäftigten. Nach dem großen Erfolg gehört die Ferienbetreuung zukünftig als wichtiges Angebot zur Entlastung der Beschäftigten und Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit dazu.

⇑ Zum Seitenanfang

Blick über den Tellerrand

Hardehausener Besuch Pflegedienstleiter Bernd Pape (re.) zusammen mit Teilnehmern des „Hardehausener Grundkurses“

Angehende landwirtschaftliche Betriebsleiter besuchen LWL-Pflegezentrum Marsberg

Marsberg (lwl). Die Katholische Landvolkshochschule Hardehausen bot in diesem Jahr zum 90. Mal den sogenannten „Hardehausener Grundkurs“ für angehende landwirtschaftliche Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter sowie für landwirtschaftlich interessierte junge Erwachsene an. In sechs aufeinander folgenden Seminarwochen ermöglichte er den Teilnehmern auf viel-fältige Weise Hilfe zur Orientierung für die berufliche und persönliche Zukunft. Viele Landjugendliche entschieden sich für die Teilnahme, weil sie ihre rhetorischen Fähigkeiten verbessern, selbstbewusster werden und neue Freunde finden wollten. Neben der Persönlichkeitsbildung standen wichtige landwirtschaftliche Fragestellungen auf dem Programm, z.B. „Wie soll sich unser landwirtschaftliche Betrieb weiterentwickeln? Wo sind meine beruflichen und persönlichen Stärken?“. Aber es ging nicht nur um Landwirtschaft. Der Lehrgang bot darüber hinaus die Chance, neue Impulse für die eigene Lebensführung auszuprobieren. Neben einem fünftägigen Rhetorikblock, Knigge-Training und Reflexion eigenen Auftretens waren Tagesfahrten und eine einwöchige Studienfahrt nach Schleswig Holstein in das Seminar integriert. Einen wichtigen Baustein des Lehrgangs bildete zudem ein besonderer Praktikumstag, an dem die jungen Menschen in verschiedenen sozialen Einrichtungen in der Region Erfahrungen zu den caritativen Aufgaben unserer Gesellschaft sammeln konnten. Fünf Kursteilnehmer besuchten in diesem Rahmen das LWL-Pflegezentrum Marsberg und erhielten dort einen guten Einblick in den beruflichen Alltag von Pflege- und Betreuungskräften der Marsberger Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL). Aufgeteilt auf unterschiedliche Hausgemeinschaften, unterstützten sie die Mitarbeiter im „Haus Stadtberge“ bei verschiedenen Pflege- und Betreuungsarbeiten. Ohne Berührungsängste gingen die jungen Menschen dabei auf die Senioren zu. In persönlichen Gesprächen sammelten sie wertvolle Erfahrungen und erweiterten den Blick über ihren bisherigen beruflichen Kontext hinaus. In einer Abschlussrunde zusammen mit Pflegedienstleiter Bernd Pape, reflektierten die fünf Teilnehmer ihre positiven Erlebnisse und geänderten Einstellungen zu wichtigen gesellschaftlichen Aufgaben und sozialen Berufen, die so bisher überhaupt nicht im Blickfeld waren.

Ein Fest für die Sinne

Aromaküche Kostproben der Aromaküche begeisterten beim Wohlfühltag Bewohner und Mitarbeiter des LWL-Pflegezentrums

Wohlfühltag für Bewohner und Mitarbeiter des LWL-Pflegezentrums Marsberg

Marsberg (lwl). Wenn es draußen kalt ist, muss man es sich drinnen gemütlicher machen, dachten sich Ulrike Geppert, Doris Wegener und Natalia Schumann, Mitarbeiterinnen des LWL-Pflegezentrums Marsberg. Was bietet sich da besser an als einen Wohlfühltag zu organisieren? Unter dem Motto „Aromatherapie und Wellness“ konnten sich Bewohner und Mitarbeiter der Marsberger im Mehrzweckraum der Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) einen Tag lang verwöhnen lassen und mit allen Sinnen genießen. Dabei wurden ihnen u.a. ätherische Öle vorgestellt. Die begeisterten Teilnehmer erhielten Anregungen, wie sie diese im Alltag einsetzen können, um ihr Wohlbefinden zu steigern und ihre Gesundheit zu verbessern. So lernten sie beim Besuch des Wohlfühltages verschiedene Öle in Form von entspannenden Fußbädern, wohltuenden Massagen und Nackenkompressionen sowie anregender Raumbeduftung kennen. Außerdem bekamen die Bewohner und Mitarbeiter des LWL-Pflegezentrums einen kulinarischen Einblick in die Aromaküche. Ein duftendes Essen schmeckt himmlisch und öffnet die Sinne - durch selbstgemachte Pralinen, Dips, Honig und Getränke, konnten sich die Teilnehmer davon auf leckere Art überzeugen. Ziele der Aromaküche sind, den Geschmackssinn positiv zu beeinflussen, Durstgefühl und Appetit sowie die körpereigene Abwehr anzuregen und - gerade bei den Senioren - Erinnerungen zu wecken. Die eingesetzten ätherischen Öle wirken dabei als natürliche Geschmacksverstärker. Das kam bei Bewohnern und Mitarbei-tern der Marsberger LWL-Einrichtung sehr gut an. So leerte sich das Buffet im Laufe des Wohlfühltages und auch die ausliegenden Rezepthefte waren schnell vergriffen. Eine durchweg gelungene Veranstaltung, die gerne wiederholt werden kann, sind sich die Teil-nehmer einig – nicht nur an kalten Tagen.

⇑ Zum Seitenanfang

Ein Höchstmaß an Qualität

KTQ

LWL-Pflegezentrum Marsberg erneut mit KTQ-Zertifikat ausgezeichnet

Marsberg (lwl). Pflege- und Betreuungsqualität hat im LWL-Pflegezentrum Marsberg einen hohen Stellenwert. So ist das „Haus Stadtberge“ bereits 2007 als bundesweit erste stationäre Pflegeeinrichtung nach der Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen (KTQ) zertifiziert worden. 2009 bekam das LWL-Pflegezentrum Marsberg als besondere Auszeichnung zudem den KTQ-Award. 2010 und 2013 folgten die ersten beiden Rezertifizierungen. Nun hat die Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) es wieder geschafft: Das LWL-Pflegezentrum Marsberg erhielt nach einer dreitägigen Prüfung durch externe Visitoren erneut als bundesweit erste stationäre Pflegeeinrichtung zum dritten Mal eine KTQ-Rezertifizierung! Bewertet wurden dabei von Praktikern entwickelte Kriterien in den Kategorien Bewohner- und Mitarbeiterorientierung, Sicherheit, Informationswesen, Führung und Qualitätsmanagement. Dabei muss bei einer Rezertifizierung insbesondere die kontinuierliche Weiterentwicklung der geprüften Qualitätskriterien nachgewiesen werden. Das ist dem „Haus Stadtberge“ sehr gut gelungen. So liegt die Bewertung deutlich über dem Bundesdurchschnitt, freut sich Andrea Engelmann, Leiterin der Einrichtung. „Qualität beginnt im Kopf – und zwar im eigenen! Das wird im LWL-Pflegezentrum Marsberg spürbar und überzeugend gelebt“, lobten die Visitoren das gesamte Team des Pflegezentrums. „Jeder ihrer 80 Bewohner wird als einzigartige Persönlichkeit mit ganz speziellen Bedürfnissen erkannt. Er erfährt eine individuell auf ihn abgestimmte Betreuung und vor allem ein Leben in einer Gemeinschaft, die jeden Einzelnen auffängt.“ Dabei hoben die Visitoren insbesondere die Bewohner- und Mitarbeiterorientierung im „Haus Stadtberge“ mit seinem vorbildlichen Aufnahme- und Hygienemanagement, einem guten Einarbeitungskonzept für neue Mitarbeiter und ansprechenden Angeboten im Bereich der sozialen Betreuung hervor. Durch sie werden die Bewohner in die Alltagsgestaltung eingebunden. Sie schaffen eine Atmosphäre, die den Bewohnern Sicherheit und Vertrautheit vermittelt und einen Tagesablauf, der den Senioren gleichzeitig Abwechslung und Orientierung bietet. Zusätzliche Betreuungsassistenten unterstützen im LWL-Pflegezentrum Marsberg die Betreuung derjenigen Bewohner, die eine eingeschränkte Alltagskompetenz aufweisen. Lobend äußerten sich die Visitoren auch über die überdurchschnittlich hohe Fachpersonalquote, wodurch eine ganzheitlich aktivierende Pflege realisiert wird, die darauf ausgerichtet ist, die körperlichen, geistigen und seelischen Fähigkeiten der Bewohner im „Haus Stadtberge“ zu erhalten und wiederzugewinnen. Positiv wurde auch wieder die professionelle Betreuung von ehrenamtlichen Helfern und die Angehörigenarbeit bewertet. Beides hat im LWL-Pflegezentrum einen hohen Stellenwert und trägt dazu bei, dass das Pflegezentrum für alte und pflegebedürftige Menschen bleibt was es ist: Ein Zuhause zum Wohlfühlen.

Neu beim LWL

Neue Auszubildende

Angehende Altenpfleger starten ins Berufsleben

Marsberg (lwl). In Kooperation mit dem Esta-Bildungswerk Olsberg bietet das LWL-Pflegezentrum in diesem Jahr drei jungen Menschen die Ausbildungsmöglichkeit zum/zur staatlich anerkannten Altenpfleger/in an. Nach mehreren Monaten Theorie, in denen fundierte Pflegegrundlagen vermittelt wurden, erfolgte nun der erste praktische Einsatz in der Marsberger Einrichtung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Dabei wurden die neuen Auszubildenden Yasmina Langer, Kevin Schrowange und Nicol Müller von der stellvertretenden kommissarischen Einrichtungsleiter Gabriele Wacker und Pflegedienstleiter Bernd Pape begrüßt. Im Anschluss erfuhren die angehenden Pflegefachkräfte u. a. Wissenswertes zur Einrichtung, zum Dienstplan und Dienstzeiten sowie zur elektronischen Zeiterfassung. Bei einem Rundgang über das Gelände des LWL-Standorts Weist 45 lernten sie die Verwaltung, das Café Treffpunkt, die Küche, die Unterhaltungsbücherei, den Personalrat und verschiedene Funktionsdienste kennen, bevor es auf die drei Wohnbereiche des LWL-Pflegezentrums mit ihren sechs Hausgemeinschaften ging. Dort freuten sich schon Bewohner und Kollegen auf ihre Bekanntschaft. Neben Wohnbereichsleiter Mike Bickmann, der die Auszubildenden den ersten Tag über begleitete, und Olga Oparin, die ihnen u. a. die „Auszubildendenmappe“ erläuterte, stehen auf den Wohngruppen weitere Praxisanleiter zur Verfügung, um die Altenpflegeschüler an die Erfordernisse dieses anspruchs-vollen Berufes heranzuführen. Insgesamt liegen drei interessante Jahre umfangreicher Ausbildung vor den jungen Menschen. Während ihrer Praxiseinsätze und im theoretischen Unterricht lernen sie die erforderlichen fachlichen, sozial-kommunikativen und methodischen Kompetenzen des Berufsbildes zu erreichen. Als staatlich anerkannte Altenpfleger bietet sich ihnen nach der Ausbildung ein breites Spektrum an Perspektiven, denn durch das steigende Alter in der Bevölkerung steigt auch die Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im LWL-Pflegezentrum Marsberg und anderen stationären und ambulanten Einrichtungen der Altenhilfe.

⇑ Zum Seitenanfang