Klinik-Startseite



Veranstaltungen 2011

Anwohner nutzen Gesprächsangebot

Die Nachbarschaftsversammlung am 15.03.2011 zum geplanten Neubau des LWL-Pflegezentrums Marsberg stieß auf ein großes Interesse. Dabei stellten der verantwortliche Architekt Helmut Gesmann sowie der Projektleiter Hans-Georg Wiechmann, beide vom LWL-Bau- und Liegenschaftsbetrieb, den Bauverlauf sowie die anschließende Gebäude-nutzung vor. Die Bauphase startet im Juni diesen Jahres und wird voraussichtlich 18 Monate dauern. Die Gesamtkosten des Gebäudes für 80 pflegebedürftige Menschen belaufen sich auf 6,975 Mio. Euro. Es folgte eine Gesprächsrunde, in der die Anwohner mit den Architekten und der Betriebsleitung des Pflegezentrums vor allem über die geplante Zufahrtsmöglichkeit über den Glindeplatz zu sechs Parkplätzen an der LWL-Einrichtung diskutierten. Dabei betonte Josef Spiertz, kaufmännischer Direktor des Pflegezentrums, dass die Zufahrt an den Parkplätzen endet und keine Durchfahrtsstraße geschaffen wird. Das Pflegezentrum hat, auch zum Wohle der Bewohner, kein Interesse am übermäßigen Verkehrsaufkommen vor der Einrichtung. Der Vorplatz des Pflegezentrums gehört zum Wohnbereich der Menschen, die dort zuhause sind, so Spiertz. Projektleiter Wiechmann wies darauf hin, das entsprechend der Bauordnung Parkplätze für den Notarzt, Rettungsdienst sowie für behinderte Menschen vorzuhalten sind, dass aber Versorgungsfahrzeuge die Zufahrt zum neuen Pflegezentrum über die Einfahrt am Weist – und nicht über den Glindeplatz - nutzen werden. Als Zeichen, das man die Bedenken der Anwohner ernst nimmt, soll ein weiteres Nachbarschaftsgespräch folgen, sobald die konkrete Außenplanung vorliegt. Darüber hinaus lädt die Betriebsleitung die Anwohner drei Monate nach der Inbetriebnahme zu weiteren Gesprächen ein. Während der Bauphase stehen zudem die Architekten sowie der stellvertretende technische Leiter der Marsberger LWL-Einrichtungen, Jörg Meiswinkel, als Ansprechpartner vor Ort, zur Verfügung.


Agape im Haus Stadtberge

Im Rahmen der Vorbereitung zur ersten heiligen Kommunion lud eine Kleingruppe die Bewohner des LWL-Pflegezentrums Marsberg zum Gottesdienst und anschließender Agapefeier ein.

Schon Tage im Voraus freuten sich die Senioren auf den Besuch der "acht Kinder aus der Quelle". Gemeinsam mit der Theologin Hildegard Himmel führten sie durch den selbst vorbereiteten Gottesdienst im Foyer des Pflegezentrums. Neben Fürbitten, Liedern und einer Geschichte stellten die Kinder auch die bisher gemeinschaftlich erlebte Vorbereitungszeit zur Kommunion vor. Im Anschluss an den Wortgottesdienst luden Kaffee und Bibelwaffeln zu einem gemütlichen Beisammensein, der Agapefeier, ein. Die Kinder überreichten jedem Bewohner ein selbst gebasteltes Mitbringsel, als Erinnerung an den ge-meinsamen Nachmittag.



Bewohner sangen die Sonne herbei

Marsberg (lwl). Das Wetter meinte es gut mit den 80 Bewohnerinnen und Bewohnern des LWL-Pflegezentrums Marsberg. Pünktlich zu ihrem Sommerfest meldete sich die Sonne nach mehreren Regenwochen zurück, sodass die Senioren bei bestem Wetter im bunt dekorierten Garten der LWL-Einrichtung feiern konnten.

Bei einem gemeinsamen Gottesdienst unter freiem Himmel erinnerten sich die Klinikseel-sorgerin Antje Hirland und Hilegard Himmel gemeinsam mit den Bewohnern an vergangene Wanderausflüge in die Sauerländer Natur. Mitbringsel, wie Wanderstock, Rucksack oder Henkelmann halfen dabei Erinnerungen wieder lebendig werden zu lassen. Ursel Konze begleitete die Bewohner, Mitarbeiter und Besucher mit der Gitarre bei ihrer an-schließenden musikalischen Reise in die Welt hinein.

In einer gemütlichen Kaffeerunde mit frisch gebackenen Waffeln gab es amüsante Anekdoten und Wissenswertes über Wanderrouten im Sauerland zu hören. Mit einem gemeinsamen Bratwurstgrillen ließen Bewohner und Mitarbeiter der Marsberger Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) das erlebnisreiche Sommerfest in den Abendstunden ausklingen.

Zum Seitenanfang Top


Ausflug zum Paddelteich

Marsberg (lwl). Einen erlebnisreichen Tag konnten die Senioren des LWL- Pflegezentrums "Haus Stadtberge" am Mittwoch, den 10.08.2011 erleben. Unterstützt von dem Betreuungsteam des gruppenübergreifenden Dienstes unternahmen die Senioren einen Ausflug zum Paddelteich nach Bad Wünnenberg. Sie erlebten fröhliche Stunden und besichtigten unter anderem die Tiergehege. Vor allem zogen Hirsche, Lamas, Pferde und Ziegen die die Aufmerksamkeit der Senioren auf sich. In der angrenzenden Gaststätte genossen die Senioren ein zünftiges Mittagessen. Aufgrund der besonders positiven Resonanz ist schon jetzt ein weiterer Ausflug an den Diemelsee mit Schiffsrundfahrt auf der Muffert durch das Betreuungsteam geplant.


Märchenstunde im Haus Stadtberge

Marsberg (lwl). Als Märchenkönig Achim von Obermarsberg mit seiner eindrucksvollen Stimme zu erzählen beginnt, ist es mucksmäuschenstill im Foyer des LWL-Pflegezentrums Marsberg. Gespannt folgen die Senioren und Mitarbeiter der Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL), sowie 20 kleine Besucher aus der Kindertagesstätte Rennufer dem Märchenerzähler mit dem Rauschebart als dieser seine Märchenkiste öffnet. Mit Märchenschnee entführt er alle Anwesenden in die Welt der Fabelwesen und zieht sie mit seiner mitreißenden Art, der bildhaften Erzählung und einer beeindruckenden Mimik in seinen Bann. Geschickt baut er die Kinder in das Märchen vom Schneewittchen ein. Sieben Mädchen und Jungen lässt er in die Rolle der Zwerge schlüpfen, die zum Arbeiten ins Bergwerk gehen und sich um das Mädchen mit dem Haaren wie Ebenholz sorgen. Zusammen mit seinem Kör-perspiel verwandelt er sich zum Zwerg, zur bösen Stiefmutter oder auch zum Jägersmann. Aus der Lesung wird ein Theaterstück, aus dem Foyer ein finsterer Wald mit sieben Bergen. Spontan improvisiert der Märchenkönig während des Erzählens nah am Original, um eine ganz persönliche Stimmung zu schaffen. So erhält die Prinzessin z.B. auf die Frage, wo sie sei, als Antwort "In Marsberg beim LWL im Haus Stadtberge" Schmunzelnde Erwachsene und begeistert protestierende Kinder sind die Folge und machen die Märchenerzählung sehr kurzweilig. An den glänzen-den Augen ist zu erkennen, dass die Erzählkunst des Märchenkönigs und die Lebendigkeit der jungen Besucher für eine ganz besondere Stimmung bei den Senioren sorgte. Eyk Schröder, Leiter des LWL-Pflegezentrums Marsberg, dankte Joachim Varoß, dem Märchenkönig von Obermarsberg, für die gelungene Märchenstunde. Sie bildete den Abschluss eines Märchenprojektes im Haus Stadtberge. Märchen erweisen sich als besondere "Türöffner" zu Menschen mit Demenz. Sie sind geeig-net, emotionale und sprachliche Fähigkeiten der Betroffenen länger zu erhalten und als Sprachrohr für Gefühle zu dienen. Die Teilnehmer erinnerten sich während der gemeinsamen Stunden an die Märchen ihrer Kindheit und die damit verbundene Wärme und Geborgenheit. Diese Emotionen übertrugen sie zusammen mit Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes auf acht Leinwände. Herausgekommen sind fantasievolle Märchenbilder, die bereits während des Märchennachmittags im Foyer des LWL-Pflegezentrums bewundert werden konnten und zukünftig das Treppenhaus der Einrichtung verschönern werden.