Um auf die individuellen Bedürfnisse der 80 Bewohnerinnen und Bewohner des LWL-Pflegezentrums Marsberg optimal eingehen zu können, legt die Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) großen Wert auf die Einbeziehung von Angehörigen und Betreuern. Einmal im Jahr lädt das LWL-Pflegezentrum Marsberg deshalb zu einem informativen Angehörigennachmittag in das „Haus Stadtberge“ ein.
Sichtlich erfreut zeigte sich Eyk Schröder, Leiter des Pflegezentrums, über die große Resonanz. Über 20 Angehörige, die u. a. extra aus Dortmund und Bielefeld zu den Treffen angereist sind, konnte er kürzlich begrüßen. Schröder informierte Gäste, Mitarbeiter und Bewohner bei einem gemütlichen Kaffeetrinken über die Ergebnisse der Angehörigenbefragung 2011. Besonders begeistert zeigte er sich dabei über die hohe Zufriedenheit mit der pflegerischen Versorgung im „Haus Stadtberge“, dem 96% der Befragten zustimmten. Ähnlich gut wurden die Freundlichkeit und das Kommunikationsverhalten des Personals sowie die Sauberkeit des Pflegezentrums bewertet. Alle Befragten würden die Einrichtung weiter empfehlen, freut sich Schröder. Ähnlich sieht das auch der Medizinische Dienst der Pflegekassen, der dem Pflegezentrum bei seiner aktuellen Überprüfung eine sehr gute Bewohnerbetreuung und ein Höchstmaß an Pflegequalität bescheinigt hat, so Schröder.
Im Anschluss informierte er die Gäste über die Fortschritte des Neubaus am Weist 45. Im Frühjahr 2013 ist das neue Pflegezentrum fertig gestellt. Es bietet dann – stadtnah – Wohngruppen, in denen die Bewohner, entsprechend ihren persönlichen Interessen und individuellen Fähigkeiten, unterstützt und gefördert werden. Mittelpunkt jeder Wohneinheit wird eine große Wohnküche sein, in der in keinen Gemeinschaften den Tagesablauf gemeinsam gestaltet und erlebt wird.
Es folgte ein Rückblick auf die Freizeitaktivitäten in 2011, wie z. B. Ausflüge und zahlreiche Feiern, die den Angehörigen und Betreuern über eine Fotoshow präsentiert wurden. Mit einem Ausblick auf kommende Veranstaltungen und einem regem Austausch bei persönlichen Gesprächen, endete der Angehörigennachmittag im LWL-Pflegezentrum Marsberg.
Mit ihren Liedern erinnert die Obermarsberger Nachtwächterzunft an den bis zum Beginn des zweiten Weltkriegs existierenden, traditionellen Nachtwächterberuf. Eyk Schröder, Leiter des LWL-Pflegezentrums Marsberg, sprach den Nachtwächtern im Namen aller 80 Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Beschäftigten seinen Dank aus. Der schöne Winterabend wird allen Anwesenden sicher lange in Erinnerung bleiben.
Begrüßt wurden sie vom stellvertretenden LWL-Krankenhausdezernenten Thomas Profazi. Nach dem Schlendern über verschiedene Weihnachtsmärkte stand der Besuch des GOP-Variete-Theaters auf dem Programm. Dort erlebten die Ehrenamtlichen das innovative Zirkustheater „Bingo“ aus Kiew, welches Artistik, Musik und Tanz in einer völlig neuen Dimension aufführte. Bei Kaffee und Kuchen hatten sie anschließend noch genügend Zeit zu Gesprächen in gemütlicher Runde. Zufrieden und voller schöner neuer Eindrücke von einem tollen vorweihnachtlichen Tag in Münster ging es abends zurück nach Marsberg.
Für Interessierte bietet der LWL-Wohnverbund Marsberg auch 2012 - in Abhängigkeit von den zeitlichen Möglichkeiten und Interessen - unterschiedliche Einsatzfelder für ehrenamtliches Engagement. Beispiele dafür sind u. a. die Unterstützung bei Freizeitaktivitäten und Festveranstaltungen oder die Begleitung bei Spaziergängen. Weitere Informationen sind unter 02992 601-4102 erhältlich.
Los ging es am ersten Advent mit dem Aktivkreis des Hozpizvereins Marsbergs. Dieser öffnete im LWL-Pflegezentrum Marsberg das erste Kläppchen. Im weihnachtlich geschmückten Foyer der Einrichtung wurden die Akteure von rund 40 Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) am Spätnachmittag schon erwartet. Eyk Schröder, Leiter des LWL-Pflegezentrums begrüßte die musikalischen Besucher und nahm eine hölzerne Eins in Empfang. Mit bekannten Weihnachtslieders sowie vorgetragenen Gedichten erfreute der Hospizverein anschließend die Anwesenden. Zusammen mit der einsetzenden Dämmerung, Kerzenlicht und Plätzchenduft sorgte der Hospizverein für schöne weihnachtliche Momente und rührte so sichtlich die Herzen der Senioren. Zum Abschluss bekam jeder Besucher zur einen selbstgebastelten Stern geschenkt, der sie sicherlich noch lange an den feierlichen ersten Advent im LWL-Pflegezentrum erinnern wird. Mit einem gemütlichen Beisammensein mit netten Gesprächen, Apfelpunsch und selbstgebackenen Plätzchen endete das Adventssingen.
Mit Märchenschnee entführt er alle Anwesenden in die Welt der Fabelwesen und zieht sie mit seiner mitreißenden Art, der bildhaften Erzählung und einer beeindruckenden Mimik in seinen Bann. Geschickt baut er die Kinder in das Märchen vom Schneewittchen ein. Sieben Mädchen und Jungen lässt er in die Rolle der Zwerge schlüpfen, die zum Arbeiten ins Bergwerk gehen und sich um das Mädchen mit dem Haaren wie Ebenholz sorgen. Zusammen mit seinem Körperspiel verwandelt er sich zum Zwerg, zur bösen Stiefmutter oder auch zum Jägersmann. Aus der Lesung wird ein Theaterstück, aus dem Foyer ein finsterer Wald mit sieben Bergen. Spontan improvisiert der Märchenkönig während des Erzählens nah am Original, um eine ganz persönliche Stimmung zu schaffen. So erhält die Prinzessin z.B. auf die Frage, wo sie sei, als Antwort „In Marsberg beim LWL im Haus Stadtberge“ Schmunzelnde Erwachsene und begeistert protestierende Kinder sind die Folge und machen die Märchenerzählung sehr kurzweilig. An den glänzenden Augen ist zu erkennen, dass die Erzählkunst des Märchenkönigs und die Lebendigkeit der jungen Besucher für eine ganz besondere Stimmung bei den Senioren sorgten.
Eyk Schröder, Leiter des LWL-Pflegezentrums Marsberg, dankte Joachim Varoß, dem Märchenkönig von Obermarsberg, für die gelungene Märchenstunde. Sie bildete den Abschluss eines Märchenprojektes im Haus Stadtberge. Märchen erweisen sich als besondere „Türöffner“ zu Menschen mit Demenz. Sie sind geeignet, emotionale und sprachliche Fähigkeiten der Betroffenen länger zu erhalten und als Sprachrohr für Gefühle zu dienen. Die Teilnehmer erinnerten sich während der gemeinsamen Stunden an die Märchen ihrer Kindheit und die damit verbundene Wärme und Geborgenheit. Diese Emotionen übertrugen sie zusammen mit Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes auf acht Leinwände. Herausgekommen sind fantasievolle Märchenbilder, die bereits während des Märchennachmittags im Foyer des LWL-Pflegezentrums bewundert werden konnten und zukünftig das Treppenhaus der Einrichtung verschönern werden.
Schon Tage im Voraus freuten sich die Senioren auf den Besuch der „acht Kinder aus der Quelle“. Gemeinsam mit der Theologin Hildegard Himmel führten sie durch den selbst vorbereiteten Gottesdienst im Foyer des Pflegezentrums. Neben Fürbitten, Liedern und einer Geschichte stellten die Kinder auch die bisher gemeinschaftlich erlebte Vorbereitungszeit zur Kommunion vor. Im Anschluss an den Wortgottesdienst luden Kaffee und Bibelwaffeln zu einem gemütlichen Beisammensein, der Agapefeier, ein. Die Kinder überreichten jedem Bewohner ein selbst gebasteltes Mitbringsel, als Erinnerung an den gemeinsamen Nachmittag.
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>> Landesbutton sturzpräventive Einrichtung - 05.07.11 (481 KB, PDF) |
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>> Anwohnergespräch zum Pflegezentrum-Neubau - 25.03.11 (403 KB, PDF) |
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>> Sechs junge Menschen absolvieren Ausbildung in der Altenpflege - 03.02.11 (300 KB, PDF) |
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