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Presse

Blick über den Tellerrand

Angehende landwirtschaftliche Betriebsleiter besuchen LWL-Pflegezentrum Marsberg

Marsberg (lwl). Die Katholische Landvolkshochschule Hardehausen bot in diesem Jahr zum 90. Mal den sogenannten „Hardehausener Grundkurs“ für angehende landwirtschaftliche Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter sowie für landwirtschaftlich interessierte junge Erwachsene an. In sechs aufeinander folgenden Seminarwochen ermöglichte er den Teilnehmern auf viel-fältige Weise Hilfe zur Orientierung für die berufliche und persönliche Zukunft. Viele Landjugendliche entschieden sich für die Teilnahme, weil sie ihre rhetorischen Fähigkeiten verbessern, selbstbewusster werden und neue Freunde finden wollten. Neben der Persönlichkeitsbildung standen wichtige landwirtschaftliche Fragestellungen auf dem Programm, z.B. „Wie soll sich unser landwirtschaftliche Betrieb weiterentwickeln? Wo sind meine beruflichen und persönlichen Stärken?“. Aber es ging nicht nur um Landwirtschaft. Der Lehrgang bot darüber hinaus die Chance, neue Impulse für die eigene Lebensführung auszuprobieren. Neben einem fünftägigen Rhetorikblock, Knigge-Training und Reflexion eigenen Auftretens waren Tagesfahrten und eine einwöchige Studienfahrt nach Schleswig Holstein in das Seminar integriert. Einen wichtigen Baustein des Lehrgangs bildete zudem ein besonderer Praktikumstag, an dem die jungen Menschen in verschiedenen sozialen Einrichtungen in der Region Erfahrungen zu den caritativen Aufgaben unserer Gesellschaft sammeln konnten. Fünf Kursteilnehmer besuchten in diesem Rahmen das LWL-Pflegezentrum Marsberg und erhielten dort einen guten Einblick in den beruflichen Alltag von Pflege- und Betreuungskräften der Marsberger Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL). Aufgeteilt auf unterschiedliche Hausgemeinschaften, unterstützten sie die Mitarbeiter im „Haus Stadtberge“ bei verschiedenen Pflege- und Betreuungsarbeiten. Ohne Berührungsängste gingen die jungen Menschen dabei auf die Senioren zu. In persönlichen Gesprächen sammelten sie wertvolle Erfahrungen und erweiterten den Blick über ihren bisherigen beruflichen Kontext hinaus. In einer Abschlussrunde zusammen mit Pflegedienstleiter Bernd Pape, reflektierten die fünf Teilnehmer ihre positiven Erlebnisse und geänderten Einstellungen zu wichtigen gesellschaftlichen Aufgaben und sozialen Berufen, die so bisher überhaupt nicht im Blickfeld waren.


Ein Fest für die Sinne

Wohlfühltag für Bewohner und Mitarbeiter des LWL-Pflegezentrums Marsberg

Marsberg (lwl). Wenn es draußen kalt ist, muss man es sich drinnen gemütlicher machen, dachten sich Ulrike Geppert, Doris Wegener und Natalia Schumann, Mitarbeiterinnen des LWL-Pflegezentrums Marsberg. Was bietet sich da besser an als einen Wohlfühltag zu organisieren? Unter dem Motto „Aromatherapie und Wellness“ konnten sich Bewohner und Mitarbeiter der Marsberger im Mehrzweckraum der Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) einen Tag lang verwöhnen lassen und mit allen Sinnen genießen. Dabei wurden ihnen u.a. ätherische Öle vorgestellt. Die begeisterten Teilnehmer erhielten Anregungen, wie sie diese im Alltag einsetzen können, um ihr Wohlbefinden zu steigern und ihre Gesundheit zu verbessern. So lernten sie beim Besuch des Wohlfühltages verschiedene Öle in Form von entspannenden Fußbädern, wohltuenden Massagen und Nackenkompressionen sowie anregender Raumbeduftung kennen. Außerdem bekamen die Bewohner und Mitarbeiter des LWL-Pflegezentrums einen kulinarischen Einblick in die Aromaküche. Ein duftendes Essen schmeckt himmlisch und öffnet die Sinne - durch selbstgemachte Pralinen, Dips, Honig und Getränke, konnten sich die Teilnehmer davon auf leckere Art überzeugen. Ziele der Aromaküche sind, den Geschmackssinn positiv zu beeinflussen, Durstgefühl und Appetit sowie die körpereigene Abwehr anzuregen und - gerade bei den Senioren - Erinnerungen zu wecken. Die eingesetzten ätherischen Öle wirken dabei als natürliche Geschmacksverstärker. Das kam bei Bewohnern und Mitarbei-tern der Marsberger LWL-Einrichtung sehr gut an. So leerte sich das Buffet im Laufe des Wohlfühltages und auch die ausliegenden Rezepthefte waren schnell vergriffen. Eine durchweg gelungene Veranstaltung, die gerne wiederholt werden kann, sind sich die Teil-nehmer einig – nicht nur an kalten Tagen.


Ein Höchstmaß an Qualität

LWL-Pflegezentrum Marsberg erneut mit KTQ-Zertifikat ausgezeichnet

Marsberg (lwl). Pflege- und Betreuungsqualität hat im LWL-Pflegezentrum Marsberg einen hohen Stellenwert. So ist das „Haus Stadtberge“ bereits 2007 als bundesweit erste stationäre Pflegeeinrichtung nach der Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen (KTQ) zertifiziert worden. 2009 bekam das LWL-Pflegezentrum Marsberg als besondere Auszeichnung zudem den KTQ-Award. 2010 und 2013 folgten die ersten beiden Rezertifizierungen. Nun hat die Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) es wieder geschafft:

Das LWL-Pflegezentrum Marsberg erhielt nach einer dreitägigen Prüfung durch externe Visitoren erneut als bundesweit erste stationäre Pflegeeinrichtung zum dritten Mal eine KTQ-Rezertifizierung!

Bewertet wurden dabei von Praktikern entwickelte Kriterien in den Kategorien Bewohner- und Mitarbeiterorientierung, Sicherheit, Informationswesen, Führung und Qualitätsmanagement. Dabei muss bei einer Rezertifizierung insbesondere die kontinuierliche Weiterentwicklung der geprüften Qualitätskriterien nachgewiesen werden. Das ist dem „Haus Stadtberge“ sehr gut gelungen. So liegt die Bewertung deutlich über dem Bundesdurchschnitt, freut sich Andrea Engelmann, Leiterin der Einrichtung.

„Qualität beginnt im Kopf – und zwar im eigenen! Das wird im LWL-Pflegezentrum Marsberg spürbar und überzeugend gelebt“, lobten die Visitoren das gesamte Team des Pflegezentrums. „Jeder ihrer 80 Bewohner wird als einzigartige Persönlichkeit mit ganz speziellen Bedürfnissen erkannt. Er erfährt eine individuell auf ihn abgestimmte Betreuung und vor allem ein Leben in einer Gemeinschaft, die jeden Einzelnen auffängt.“

Dabei hoben die Visitoren insbesondere die Bewohner- und Mitarbeiterorientierung im „Haus Stadtberge“ mit seinem vorbildlichen Aufnahme- und Hygienemanagement, einem guten Einarbeitungskonzept für neue Mitarbeiter und ansprechenden Angeboten im Bereich der sozialen Betreuung hervor. Durch sie werden die Bewohner in die Alltagsgestaltung eingebunden. Sie schaffen eine Atmosphäre, die den Bewohnern Sicherheit und Vertrautheit vermittelt und einen Tagesablauf, der den Senioren gleichzeitig Abwechslung und Orientierung bietet. Zusätzliche Betreuungsassistenten unterstützen im LWL-Pflegezentrum Marsberg die Betreuung derjenigen Bewohner, die eine eingeschränkte Alltagskompetenz aufweisen. Lobend äußerten sich die Visitoren auch über die überdurchschnittlich hohe Fachpersonalquote, wodurch eine ganzheitlich aktivierende Pflege realisiert wird, die darauf ausgerichtet ist, die körperlichen, geistigen und seelischen Fähigkeiten der Bewohner im „Haus Stadtberge“ zu erhalten und wiederzugewinnen. Positiv wurde auch wieder die professionelle Betreuung von ehrenamtlichen Helfern und die Angehörigenarbeit bewertet. Beides hat im LWL-Pflegezentrum einen hohen Stellenwert und trägt dazu bei, dass das Pflegezentrum für alte und pflegebedürftige Menschen bleibt was es ist: Ein Zuhause zum Wohlfühlen.


Neu beim LWL

Angehende Altenpfleger starten ins Berufsleben

Marsberg (lwl). In Kooperation mit dem Esta-Bildungswerk Olsberg bietet das LWL-Pflegezentrum in diesem Jahr drei jungen Menschen die Ausbildungsmöglichkeit zum/zur staatlich anerkannten Altenpfleger/in an. Nach mehreren Monaten Theorie, in denen fundierte Pflegegrundlagen vermittelt wurden, erfolgte nun der erste praktische Einsatz in der Marsberger Einrichtung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Dabei wurden die neuen Auszubildenden Yasmina Langer, Kevin Schrowange und Nicol Müller von der stellvertretenden kommissarischen Einrichtungsleiter Gabriele Wacker und Pflegedienstleiter Bernd Pape begrüßt.

Im Anschluss erfuhren die angehenden Pflegefachkräfte u. a. Wissenswertes zur Einrichtung, zum Dienstplan und Dienstzeiten sowie zur elektronischen Zeiterfassung. Bei einem Rundgang über das Gelände des LWL-Standorts Weist 45 lernten sie die Verwaltung, das Café Treffpunkt, die Küche, die Unterhaltungsbücherei, den Personalrat und verschiedene Funktionsdienste kennen, bevor es auf die drei Wohnbereiche des LWL-Pflegezentrums mit ihren sechs Hausgemeinschaften ging. Dort freuten sich schon Bewohner und Kollegen auf ihre Bekanntschaft. Neben Wohnbereichsleiter Mike Bickmann, der die Auszubildenden den ersten Tag über begleitete, und Olga Oparin, die ihnen u. a. die „Auszubildendenmappe“ erläuterte, stehen auf den Wohngruppen weitere Praxisanleiter zur Verfügung, um die Altenpflegeschüler an die Erfordernisse dieses anspruchs-vollen Berufes heranzuführen. Insgesamt liegen drei interessante Jahre umfangreicher Ausbildung vor den jungen Menschen. Während ihrer Praxiseinsätze und im theoretischen Unterricht lernen sie die erforderlichen fachlichen, sozial-kommunikativen und methodischen Kompetenzen des Berufsbildes zu erreichen. Als staatlich anerkannte Altenpfleger bietet sich ihnen nach der Ausbildung ein breites Spektrum an Perspektiven, denn durch das steigende Alter in der Bevölkerung steigt auch die Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im LWL-Pflegezentrum Marsberg und anderen stationären und ambulanten Einrichtungen der Altenhilfe.


Besinnliche Lieder

Nachtwächter stimmen Marsberger LWL-Einrichtungen auf Weihnachten ein

Marsberg (lwl). Auch in diesem Jahr besuchten die Obermarsberger Nachtwächter wieder die Marsberger LWL-Einrichtungen. In der abendlichen Dämmerung trugen sie im Kerzenschein auf den gerontoneuropsychiatrischen Stationen der LWL-Klinik sowie in den sechs Hausgemeinschaften des LWL-Pflegezentrums ihre besinnlichen Stundenlieder vor. Eingeladen dazu hatte der Förderverein der LWL-Klinik Marsberg e.V.

Bewohner und Patienten der Einrichtungen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) wurden durch die Stundenlieder in fast vergessene Tage ihrer Jugend zurückversetzt. Mit ihren Liedern erinnert die Obermarsberger Nachtwächterzunft an den bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs existierenden, traditionellen Nachtwächterberuf und dessen wichtige Schutzfunktion für die damaligen Gemeinden. Besonders das Sturmi-Lied, das vom heiligen Sturmius handelt, der zeitweilig in Obermarsberg gelebt haben soll, rief große Freude hervor. Für Begeisterung sorgten die Nachtwächter auch wieder bei ihrem anschließenden Besuch der Nachtwachen der LWL-Klinik. Pflegedirektorin Hildegard Bartmann-Friese hat diese gelungene Überraschung im festlich geschmückten Konferenzzimmer der Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) arrangiert. Patienten, Bewohnern und Beschäftigten wird dieser schöne vorweihnachtliche Abend sicher lange in Erinnerung bleiben.


LWL-Dankeschöntag!

Ehrenamtliche besuchten LWL Museum für Kunst und Kultur

Marsberg (lwl). Jedes Jahr lädt die Abteilung für Krankenhäuser und Gesundheitswesen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) die ehrenamtlich Tätigen aller LWL-Einrichtungen zum internationalen Tag des Ehrenamtes nach Münster ein. Aus Marsberg folgten in diesem Jahr 24 Ehrenamtliche aus dem LWL-Wohnverbund, der LWL-Klinik und dem LWL-Pflegezentrum der Einladung. Begrüßt wurden sie vom stellvertretenden LWL-Krankenhausdezernenten Thomas Profazi. Nach dem Schlendern über verschiedene Weihnachtsmärkte stand ein Besuch des LWL-Museums für Kunst und Kultur auf dem Programm.

Im Anschluss an einem Sektempfang und einem gemütlichen Kaffeetrinken konnten die Ehrenamtlichen den im September 2014 eröffneten Neubau des Museums besichtigen. Bei der „Highlight-Führung durch die Dauerausstellung der LWL-Einrichtung, lernten die interessierten Besucher verschiedene Epochen, u.a. Westfälische Kunst, kennen und konnten zahlreiche Werke aus 1000 Jahren Kunst- und Kulturgeschichte bewundern.

Im Anschluss hatten die Marsberger Gäste beim Dankeschöntag noch genügend Zeit für Gespräche und zum Austausch mit Ehrenamtlichen aus anderen Bereichen des LWL-PsychiatrieVerbundes. Zufrieden und voller schöner neuer Eindrücke von einem tollen vorweihnachtlichen Tag in Münster ging es abends zurück nach Marsberg.

Für Interessierte bieten die Marsberger LWL-Einrichtungen auch 2016 - in Abhängigkeit von den zeitlichen Möglichkeiten und Interessen - unterschiedliche Einsatzfelder für ehrenamtliches Engagement. Beispiele dafür sind u. a. die Unterstützung bei Freizeitaktivitäten und Festveranstaltungen oder die Begleitung bei Spaziergängen. Weitere Informationen sind im LWL-Wohnverbund unter 02992 601-4102, in der LWL-Klinik unter 02992 601-1401 oder im LWL-Pflegezentrum unter 02992 601-9022 erhältlich.


Unterhaltsames Dienstjubiläum

„Verrückte Kellner“ umsorgten langjährige LWL-Mitarbeiter

Marsberg (lwl). Eine „Silberhochzeit“ mit dem LWL erfordert ganz besonderes Personal dachte sich Andrea Engelmann, Leiterin des LWL-Wohnverbunds und LWL-Pflegezentrums Marsberg, bei der Vorbereitung der diesjährigen Dienstjubiläumsfeier. Kurzerhand wurden deshalb wieder die „verrückten Kellner“ aus Kiel für einen kunterbunten Nachmittag in der Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) engagiert. Mit viel Wortwitz und Klamauk sorgten sie vor und während der Ehrung für beste Stimmung.

Mit einer Bild- und Videoshow wurden die wichtigsten Ereignisse aus den Jahren 1975 und 1990 für sechs 40- und zehn 25-jährigen Dienstjubilare noch einmal in Erinnerung gerufen. Neben Politik und Sport sorgten vor allem die Modetrends aus den Jahren, in denen die Ehrengäste in den Dienst des LWL traten, für Schmunzeln. Mit lang anhaltendem Applaus aller Anwesenden wurden anschließend aus den LWL-Wohnverbund Angelika Bieker, Gerhard Limpinsel, Doris Risse, Erika Steinberg, Maria-Elisabeth Wallmeier sowie aus dem LWL-Pflegezentrum Aloisia Tuschen für 40 Jahre Diensttätigkeit im LWL geehrt.

Eine Danksagung für 25 Berufsjahre im LWL erhielten Kerstin Arnold, Thomas Hoffmann, Nicole Klauke, Kordula Kotthoff, Ingrid Otto, Josef Bernhard Wiegers und vier weitere Mitarbeiterinnen.

Andrea Engelmann gratulierte den Jubilaren gemeinsam mit Josef Spiertz, Kaufmännischer Direktor der LWL-Einrichtungen, auch im Namen der Bewohner, Klienten und Kollegen. Dabei hob die Einrichtungsleiterin noch einmal die besondere Leistung der Jubilare in ihrer täglichen Arbeit mit Menschen mit Behinderungen und/oder psychischen Erkrankun-gen hervor.

Nach Übergabe der Ehrenurkunden und Blumensträuße übernahmen die „verrückten Kellner“ „Günter ohne H“ und Margott die Regie. Jubilare und Gäste durften sich bei dieser etwas anderen Dienstjubiläumsfeier rundum wohl fühlen. Neben kostenlosen Nackenmassagen und Schuhputzen gab es dazu bei Bedarf auch individuelle Streicheleinheiten. Natürlich sorgten die zwei nicht ganz alltäglichen Servicekräfte auch dafür, dass beim gemeinsamen Kaffeetrinken genügend Getränke und Kuchen auf den Tischen standen. Immer wieder zauberten sie außergewöhnliche Überraschungsmomente und machten die gemeinsame Dienstjubiläumsfeier des LWL-Wohnverbundes und LWL-Pflegezentrums Marsberg für die langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so zu einem kurzweiligen unvergesslichen Erlebnis. Bis in die Abendstunden hinein feierten Jubilare und Gäste und tauschten dabei in anregenden Gesprächen Erlebnisse und Anekdoten aus ihren langen Berufsleben aus.


Rentnertreffen

110 ehemalige Mitarbeiter kamen zum geselligen Austausch

Marsberg (lwl). Das Rentnertreffen ist ein traditioneller und beliebter Termin im Veranstaltungskalender der Marsberger LWL-Einrichtungen. Auch in diesem Jahr folgten wieder knapp 110 ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einladung in die feierlich dekorierte Festhalle am Standort Bredelarer Straße 33. Dabei bestand für die Gäste zunächst die Möglichkeit die alten Versorgungsgänge unter dem Hauptgebäude der Marsberger Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) zu besichtigen.

Matthias Kloke, Fachkraft für Arbeitssicherheit, erklärte den interessierten Teilnehmern die Funktion und ging gleichzeitig auch auf die geschichtlichen Besonderheiten der Gänge ein. Im Anschluss an die Führung begrüßte Josef Spiertz, Kaufmännischer Direktor der Marsberger LWL-Einrichtungen, die Pensionäre im Namen der Leitungsmitglieder. In einem kurzweiligen Rückblick erläuterte er die Veränderungen in den LWL-Kliniken Marsberg, dem LWL-Wohnverbund, dem LWL-Pflegezentrum und im LWL-Therapiezentrum für Forensische Psychiatrie Marsberg. Dabei reflektierte Spiertz

insbesondere das Jubiläumsjahr 2014, mit seinen zahlreichen kulturellen und Fachveranstaltungen sowie die Bedeutung der LWL-Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe als bedeutenden Ausbildungsbetrieb für die Stadt Marsberg. 22 Schüler haben dort mit guten Ergebnissen ihren Abschluss gemacht. Das spiegelt die Bedeutung von Nachwuchsförderung und Mitarbeiterorientierung wider, die sich z.B. auch in der Teilnahme am Girls- und Boysday, einem Gesundheitstag und einer Ferienbetreuung, welche die LWL-Einrichtungen in diesem Jahr erstmalig anboten, zeigen. All dies trägt dazu bei, die Qualität der Versorgung der Patienten und Bewohner kontinuierlich zu verbessern, so Spiertz. Den Nachweis dazu haben die beiden Kliniken in diesem Jahr durch eine erneute Rezertifizierung der Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen (KTQ) mit überdurchschnittlich gutem Ergebnis erbracht. Im Ausklang seiner Rede ging Spiertz auf die zukünftigen Ziele und Herausforderungen der Marsberger LWL-Einrichtungen, insbesondere das neue Entgeltsystem in der Psychiatrie, ein. Bei Kaffee, Kuchen und Abendbrot saßen die Pensionäre noch gemütlich bis in die Abendstunden zusammen und tauschten Erinnerungen und Anekdoten aus.


Ausbildung erfolgreich beendet

LWL-Pflegezentrum Marsberg gratuliert acht „neuen“ Altenpflegern

Marsberg (lwl). Alle acht Auszubildenden zum/zur staatlich geprüften Altenpfleger/in des LWL-Pflegezentrums Marsberg haben kürzlich ihr Examen mit sehr guten Ergebnissen bestanden. Im Rahmen einer Feierstunde in den Räumen des ESTA-Bildungswerkes Olsberg bekamen Julian Breidenbach, Robin Westermann, Marcel Winkelbach, Kevin Eugster, Petra Reher, Philipp Hilus, Judith Pape und Jana Parisova ihre Zeugnisse überreicht. Bernd Pape, Pflegedienstleiter des LWL-Pflegezentrums, nutzte den festlichen Rahmen um den frisch Examinierten zu ihren tollen Prüfungsergebnissen zu gratulieren. Gleichzeitig dankte er ihnen mit einem kleinen Präsent für die hervorragende Arbeit, die sie in den vergangenen drei Jahren für die Senioren im LWL-Pflegezentrum geleistet haben.

Das gute Abschneiden der Auszubildenden spiegelt die hohe Qualität des Ausbildungskonzepts der LWL-Einrichtung wider. So standen Ihnen für die gesamte Dauer ihrer Ausbildung in jeder der 6 Hausgemeinschaften des LWL-Pflegezentrums Praxisanleiter zur Verfügung, die sie bei der Umsetzung theoretischer Inhalte in die Praxis unterstützten.

Zu den wichtigen Ausbildungsinhalten gehörten u. a. die Pflege alter Menschen zu planen, durchzuführen, zu dokumentieren und evaluieren, Gerontologische Grundlagen, Körperpflege, Dekubitusprophylaxe, Aktivitäten gestalten, Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme fördern, Erste Hilfe, Wundversorgung, tagesstrukturierende Maßnahmen und Sturzprophylaxe. Dazugehörige theoretische Grundlagen bekamen sie über das ESTA-Bildungswerk Olsberg vermittelt.

Als staatlich anerkannte Altenpfleger bietet sich ihnen nun nach der Ausbildung ein breites Spektrum an Perspektiven, denn durch das steigende Alter in der Bevölkerung steigt auch die Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im LWL-Pflegezentrum Marsberg und in anderen stationären und ambulanten Einrichtungen der Altenhilfe. So haben alle acht „neuen“ Altenpfleger direkt im Anschluss an die Ausbildung eine Arbeitsstelle beim LWL in Marsberg und in anderen Gesundheitseinrichtungen gefunden.

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Neue Grotte eingeweiht

Marsberg (lwl). Im Herbst 2011 musste die Mariengrotte im Gelände der Marsberger LWL-Einrichtungen dem Bau eines neuen Wohnhauses am Weist weichen. Viele Patienten, Bewohner und auch Mitarbeiter haben sie seither als wertvollen Ort zum kurzen Verweilen, Beten und um die alltäglichen Beschwernisse abzulegen, vermisst. So war es den beiden Klinikseelsorgerinnen ein großes Anliegen, einen neuen Platz für den Wiederaufbau der Mariengrotte zu finden, der zugänglich und gut sichtbar an einem Weg liegt aber gleichzeitig auch die Möglichkeit zum Rückzug und zur Einkehr gewährleistet.

Mit Unterstützung der Betriebsleitungen der LWL-Klinik, des LWL-Wohnverbunds und des LWL-Pflegezentrums wurde dieser neue Ort gefunden. Auf einer Grünfläche gegenüber dem „Haus Stadtberge“ errichtete die Maurerei der LWL-Einrichtungen, unterstützt durch die Arbeitstherapie Metall der LWL-Klinik, nun eine neue Mariengrotte. Mit einer abendlichen Andacht am Vorabend des Maria-Namenstages, weihte Marsbergs Propst Meinolf Kemper das neue Kleinod ein. An dem feierlichen Gottesdienst nahmen neben Patienten, Bewohnern und Mitarbeitern aus den LWL-Einrichtungen auch zahlreiche Marsberger Bürger teil. Ein bewegendes Zeichen der Zusammengehörigkeit. Sie alle schloss der Propst in seine Gebete und Fürbitten ein. „Möge diese Grotte ein heiliger Ort werden, an dem man sich ausruhen und Kraft finden kann. Ein Ort, der viel Segen ausstrahlt für die Menschen, die hier wohnen und arbeiten und für das gesamte Diemeltal“, so Kemper. Eyk Schröder, Leiter des LWL-Pflegezentrums Marsbergs, zeigte sich sichtlich gerührt von der feierlichen Stimmung und dem großen Interesse an der Mariengrotte. Er erläuterte den Anwesenden in einer kurzen Ansprache die Vorteile des neuen Standortes. So können insbesondere die Bewohner des LWL-Pflegezentrums, die nicht mehr gut zu Fuß sind, direkt hinüber schauen. Darüber hinaus blickt Maria nicht nur zum Pflegezentrum sondern auch Richtung Marsberg, womit alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind, die Grotte zu besuchen und als Ort zur Ruhefindung und zum Gebet zu nutzen, so Schöder. Ein großes Lob sprach er abschließend noch einmal der Maurerei, für die tolle Auswahl der Udorfer Sandsteine und die fantastische Arbeit, die beim Errichten der Grotte geleistet wurde, aus.


Auch beim Sommerfest kann es mal regnen

Abwechslungsreiche Feier trotz „Fritz-Walter-Wetter“

Marsberg (lwl). Auch schlechtes Wetter hielt die Seniorinnen und Senioren des LWL-Pflegezentrums Marsberg nicht vom Feiern ab. Statt wie geplant im Garten der LWL-Einrichtung, wurde das Sommerfest einfach kurzerhand in den großen Mehrzweckraum verlegt. Das Team der Bewohnerbetreuung sorgte zusammen mit den Bewohnern für eine ansprechende Dekoration, sodass trotz „Fritz-Walter-Wetters“ ganz schnell gute Laune und Sommerstimmung aufkamen. Dazu trugen auch in diesem Jahr wieder Kinder der Kindertagesstätte Rennufer bei. Zusammen mit ihren Erzieherinnen überraschten sie die Senioren in der Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL). Mit einem Tanz zur Kinderhitparade sorgten sie für wahre Begeisterung! Beste Unterhaltung bot auch der anschließende Auftritt der Tanzgruppe „Die Cillathaler“. Mit lang anhaltendem Applaus bedankten sich die Senioren aus dem „Haus Stadtberge“ bei allen Akteuren für die tollen Auftritte. Dem schloss sich auch Eyk Schröder, Leiter des LWL-Pflegezentrums, an. Gleichzeitig nutzte er das Sommerfest dazu den Bewohnern „Tschüss“ zu sagen, da er die Einrichtung im Herbst verlassen wird. Sabine Käsemann von der Bewohnerbetreuung und Annegret Meyer, Mitglied des Beirates, dankten Schröder für die schöne gemeinsame Zeit und schenkten ihn dafür zwei Gedichte. Bei Kaffee, Säften und Kuchen saß man gemütlich plaudernd zusammen. Es wurde viel erzählt, gesungen und gelacht. Natürlich fehlten auch die Bratwürstchen und Salate, die zu einem Sommerfest dazu gehören, nicht, sodass das Sommerfest – trotz des vermeintlich schlechten Wetters – ein großer Erfolg war und in den frühen Abendstunden harmonisch ausklang.


Ausflug in den Aatal-Park

Erstmalig veranstaltete die Norma Group in Marsberg einen NORMA Help Day. 10 Mitarbeiter des Marktführers für Verbindungstechnologie sowie der Geschäftsführer engagierten sich dabei ehrenamtlich um anderen eine Freude zu bereiten.Dazu luden sie Kinder der KiTa Rennufer sowie Bewohner des LWL-Pflegezentrums Marsberg zu einem Ausflug in den Aatal-Park nach Bad Wünnenberg ein. Gemeinsam erlebten Kinder- und Senioren dort einen unvergesslich schönen und erlebnisreichen Tag. So ging es u.a. zusammen auf den Spielplatz, zu den verschiedenen Wildgehegen und auf den Barfußpfad! Stärken konnte man sich bei einem gemeinsamen Kaffeetrinken. Alles wurde perfekt von den Norma-Helfern organisiert! Mit einem kleinen Grillfest in der KiTa klang der tolle Norma Help Day, der gerne im nächsten Jahr wiederholt werden darf, aus.


Ein Ständchen zum Ehrentag

Marsberg (lwl). Hocherfreut über die vielen Glückwünsche zu ihrem 85. Geburtstag zeigte sich Ingeborg Gehle. Die Bewohnerin des LWL-Pflegezentrums Marsberg wurde bereits am frühen Morgen von den ersten Gratulanten mit einem Ständchen überrascht. Während einer gemütlichen Kaffeerunde plauderte die geborene Attendornerin über ihr abwechslungsreiche Zeit im Sauerland. Dabei brachte die 85-jährige ihre Gäste besonders durch ihre Erfolgsrezepte für ein langes Leben zum Nachdenken und zum Schmunzeln. „Wichtigste Zutat“ dafür, so Ingeborg Gehle, ist grüner Tee und viel Bewegung an der frischen Luft. Darüber hinaus gehören noch Handarbeit und die Freude über ihre Tochter und ihre drei Enkelkinder dazu. Für eine besondere Überraschung an ihrem Ehrentag sorgte Bernd Dinkelmann, stellvertretender Bürgermeister, der persönlich die Glückwünsche der Stadt Marsberg an die Jubilarin überbrachte. Bei Kaffee und Gebäck, netten Gesprächen und dem ein oder anderen Lied klang die Geburtstagsfeier in der Marsberger Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) am späten Nachmittag aus.


Alltagsbegleiter mit Zertifikat

Marsberg (lwl). Erstmalig bot das LWL-Pflegezentrum Marsberg „Haus Stadtberge“ in Kooperation mit dem wissenschaftlichen Institut TRANSFER und dem „Haus am Bomberg“ eine Qualifizierung zum Alltagsbegleiter von Menschen mit einer dementiellen Erkrankung an.

11 Teilnehmerinnen aus verschiedenen Marsberger Senioreneinrichtungen erwarben in 160 Unterrichtsstunden ein umfangreiches Fachwissen über gerontopsychiatrische Krankheitsbilder, zu unterschiedlichen Pflegemodellen, Demenzformen, Biographiarbeit und Hauswirtschaft. Sie lernten dabei insbesondere Besonderheiten in der Kommunikation mit demenziell erkrankten Menschen sowie zugewandte Begleitung und Unterstützung zur Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen. Um eine bestmögliche Verknüpfung fachlicher Inhalte und konkreter Umsetzung gewährleisten zu können, erfolgte die Begleitung durch fachspezifisch und pädagogisch kompetente Mitarbeiter der LWL-Einrichtung unter Einbeziehung aktueller Erkenntnisse.

Ihr neu erworbenes Fachwissen zeigten die Betreuungsassistentinnen Alexandra von Ascheraden, Sonja Horn, Silvia Kleinsorge, Iva Krause, Gertrude Lauerwald, Monika Mönig-Harwardt, Julia Prange, Kerstin Tepaße, Melanie Welzel-von Mach, Nicole Wroblewski und Christiane Zier im Rahmen von tollen Projektpräsentationen zu denen sie die Leitungen der beteiligten Senioreneinrichtungen sowie Lehrgangsleiter Dr. Dr. Jörg Tauch und Dagmar Tauch vom wissenschaftlichen Institut TRANSFER in die Marsberger Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) einluden. Im Anschluss daran bekamen Sie in einer Feierstunde ihre Zertifikate der Qualifikation nach § 87b SGB V, überreicht. Dabei betonte Dr. Tauch, dass sich TRANSFER bewusst dafür entschieden hat, den Lehrgang nicht im Institut in Essen, sondern vor Ort in Marsberg stattfinden zu lassen. So konnte man während der Unterrichtseinheiten Theorie und Praxis optimal verknüpfen und jeder Teilnehmerin ganz individuell fördern. Claudia Arzt, Leiterin des DRK-Seniorenzentrums und Bernd Pape, Pflegedienstleiter des LWL-Pflegezentrums Marsberg, gratulierten den Betreuungsassistenten zu ihrem Erfolg. Beide freuen sich, dank des Pflegestärkungsgesetzes, die Alltagsbegleitung in ihren Einrichtungen auszubauen um zusammen mit ihren Betreuungsassistentinnen weitere Angebote für die Bewohner zu gestalten.


Hier finden Sie weitere Pressemitteilungen über das LWL-Pflegezentrum Marsberg "Haus Stadtberge":

>> Pflegemesse in Brilon - 20.06.2015 (614 KB, PDF)

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