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Presse

Neuer Beirat

Bewohnervertretung möchte Leben im „Haus Stadtberge“ aktiv mitgestalten

Marsberg (lwl). Die 80 Bewohnerinnen und Bewohner des LWL-Pflegezentrums Marsberg „Haus Stadtberge“ haben kürzlich turnusgemäß ihre neue Interessenvertretung, den Beirat, gewählt. 3 Männer und 2 Frauen kümmern sich nun für die nächsten 2 Jahre um die Belange der Senioren in der Marsberger Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL). In der konstituierenden Sitzung wurde Annegret Meyer als erste Vorsitzende bestätigt. Friedhelm Offermanns ist weiterhin stellvertretender Vorsitzender. Weitere Mitglieder des Beirats sind Horst Dorias, Bernhard Thienenkamp und Gertrud Frewer. Neue Assistentin des Beirats ist Pflegezentrum Mitarbeiterin Christiane Ziers. Hauptaufgabe des neuen Beirats wird es u. a. sein, die Interessen der Bewohner zu vertreten und neuen Bewohnern zu helfen sich im Pflegezentrum zu Recht zu finden. In zentralen Bereichen des „Haus Stadtberge“, wie z. B. Unterkunft, Betreuung, Verpflegung und Freizeitgestaltung, möchte der Beirat das Leben in der Einrichtung aktiv mitgestalten. Bei regelmäßigen Ge-sprächsangeboten und in der jährlichen Bewohnerversammlung können sich die Bewohner untereinander und mit den Beiratsmitgliedern über Dinge des Alltags und Zusammenlebens im LWL-Pflegezentrum austauschen. Einrichtungsleiter Eyk Schröder gratulierte den gewählten Beiratsmitgliedern und freut sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit um die hohe Lebensqualität der Bewohner im „Haus Stadtberge“ zu erhalten und weiter zu verbessern.


54 - 74 - 90 – 2014?

Marsberg (lwl). „Deutschland vor, noch ein Tor!“ Mit diesem Motto fieberten die Bewohnerinnen und Bewohner des LWL-Pflegezentrums Marsberg „Haus Stadtberge“ am 16.06. beim Public Viewing im geschmückten „Fan“-Mehrzweckraum mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Beim Spiel gegen Portugal gab es bei salzigen Knabbereien viel Jubel und Freude. Die Senioren und Mitarbeiter der Marsberger Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) waren sich schnell einig: „Wir kommen weiter!“

Deshalb beschloss man kurzerhand die deutsche Mannschaft auch bei den weiteren Spie-len anzufeuern. Am 26.06. wurde das Team dann beim Spiel gegen die USA wieder gemeinschaftlich vor der Leinwand tatkräftig unterstützt. Bei Vanilleeis und roter Grütze war die Stimmung wie ein Volltreffer von Thomas Müller! Selbst die katholische Seelsorgerin der Marsberger LWL-Einrichtungen, ließ es sich nicht nehmen das Spiel gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern zu verfolgen! Nun freut man sich im „Haus Stadtberge“ auf den kommenden Gegner Frankreich und vielleicht singt man dann am Ende der Weltmeisterschaft sogar „Finale oho!“


Familienbewusste Personalpolitik

Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiter denken: Marsberger LWL-Einrichtungen werden in Berlin erneut mit dem berufundfamilie-Zertifikat ausgezeichnet

Marsberg (lwl). Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist ein wichtiges gesellschaftliches Thema, mit dem sich zunehmend auch die Arbeitgeber auseinander setzen. In den vorangegangenen zwölf Monaten haben 322 Unternehmen, Institutionen und Hochschulen, darunter auch die LWL-Einrichtungen Marsberg, das audit berufundfamilie bzw. audit familiengerechte hochschule, erfolg-reich durchlaufen. Dafür wurden die Marsberger Einrichtungen des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) nun bereits zum zweiten Mal mit dem seit 16 Jahren von der berufundfamilie gGmbH - eine Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung - erteilten Zertifikat ausgezeichnet. Josef Spiertz, Kaufmännischer Direktor, nahm die besondere Auszeichnung in Berlin entgegen. Überreicht wurden die Zertifikate von Caren Marks, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, und Dr. h. c. Frank-Jürgen Weise, Vorsitzender des Vorstands der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung.

„60 Prozent der Paare mit kleinen Kindern halten eine Partnerschaftlichkeit bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie für das ideale Lebensmodell. Allerdings gelingt es nur 14 Prozent der Eltern, diesen Wunsch auch umzusetzen“, betonte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig anlässlich der Zertifikatsverleihung. „Daher sind familienbewusste Angebote ein Schlüssel für mehr Partnerschaftlichkeit, damit Mütter und Väter ihre gewünschte Zeit für Familie und Beruf miteinander vereinbaren können.“

„Wer auch in Zukunft fähige und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewinnen und an den eigenen Betrieb binden will, muss sich ernsthaft mit einem Familienbild im Wandel auseinandersetzen. Gerade die qualifizierten jungen Leute von heute erwarten, dass Arbeitgeber auf ihre modernen Vorstellungen von Partnerschaft und Familie Rücksicht nehmen. Kluge Unternehmen stellen sich dieser Aufgabe und sorgen für flexible Angebote und für ein Arbeitsumfeld, das diesen Bedürfnissen Rechnung trägt“, so Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie.

Flexibilität und eine Unternehmenskultur, die vom Geben und Nehmen geprägt ist, betrifft auch die letzte berufliche Phase, wie eine aktuelle Umfrage der berufundfamilie gGmbH belegt. Schon in wenigen Jahren drohen der Arbeitswelt mit den geburtenstarken Jahrgängen Millionen von Beschäftigten verloren zu gehen – ein Fakt, der ein gesamtgesellschaftliches Problem darstellt. Was können Arbeitgeber tun? Ganz oben auf der Wunschliste dieser Generation stehen laut Umfrage flexible Arbeitszeitmodelle. Nur jeder zehnte Arbeitnehmer sagt, in seinem Unternehmen gebe es bereits genügend Angebote für den Übergang von der einen in die andere Lebensphase. Dr. h. c. Frank-Jürgen Weise, Vorsitzender des Vorstands der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, ergänzt: „Vereinbarkeit weiterdenken bedeutet, sich verstärkt den individuellen Lebens- und Ar-beitsmustern von Beschäftigten zu öffnen. So gelingt es, sich nachhaltig als attraktiver Arbeitgeber am Markt zu platzieren und die Potenziale der Beschäftigen bestmöglich zu nutzen.“

Diese Herausforderungen haben die beiden LWL-Kliniken, das LWL-Pflegezentrum, der LWL-Wohnverbund sowie das LWL-Therapiezentrum für Forensische Psychiatrie Marsberg, erkannt und in Maßnahmen einer familienbewussten Personalpolitik umgesetzt. Dazu gehören u.a. neben flexiblen Arbeitszeitmodellen und der Unterstützung einer zeitnahen Rückkehr Beurlaubter in das Berufsleben auch umfangreiche hausinterne Angebote gesundheitsfördernder Maßnahmen für die knapp 1700 Beschäftigten.

Die LWL-Einrichtungen möchten damit ihre Attraktivität als Arbeitgeber sowohl intern als auch extern steigern. Neben einer erhöhten Bindung der Beschäftigten an die LWL-Einrichtungen sollen so auch neue, qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewonnen werden. Gerade in Zeiten eines Fachkräftemangels im Gesundheitswesen ist Familienfreundlichkeit ein entscheidender Wettbewerbsvorteil und eine gute Investition in die betriebliche Zukunft.

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Selber ernten macht Spaß!

Marsberg (lwl). Der Trend selber Gemüse anzubauen hat auch das LWL-Pflegezentrum Marsberg „Haus Stadtberge“ erreicht. Im geräumigen Garten der Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) fertigten Patienten der benachbarten LWL-Klinik im Bereich Arbeitstherapie Holz unter fachkundiger Anleitung des Ergotherapeuten Michael Hefer, ein großes Hochbeet. Nach der Erdfüllung durch die Gärtnerei der Einrichtung erfolgte die Bepflanzung. Zusammen mit der Präsenzkraft Hartmut Jäger pflanzten die Senioren des Pflegezentrums Radieschen, Karotten, Zwiebeln, Salat und leckere Erdbeeren. Ergänzt wurde das Beet anschließend noch um eine Kräuterecke, um die sich die Präsenzkraft Anke Wild zusammen mit der neu gegründeten Garten-AG kümmerte. Die Bewohnerinnen und Bewohner im Haus „Stadtberge“ hegen und pflegen seitdem ihr grünes Kleinod. Mit großer Begeisterung beobachten sie das Geschehen in ihrem Beet, gießen, jäten und das Wichtigste: Sie ernten! Nach den Radieschen, die bereits sehr lecker waren, freuen sich die Senioren des LWL-Pflegezentrums nun auf zuckersüße Erdbeeren, die als nächstes an der Reihe sind.


Regionalanalyse in Marsberg

Im Auftrag der Stadt Marsberg führte die Akademie Junges Land, eine bundeszentrale Bildungseinrichtung der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) in Kooperation mit der Katholischen Hochschule NRW, Abteilung Paderborn kürzlich in Marsberg eine Regionalanalyse durch. Dabei besuchte ein Team auch das LWL-Pflegezentrum „Haus Stadtberge“.

Mit der Regionalanalyse untersuchten die Forscher die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Lebenswelten der Bürgerinnen und Bürger in der Region Marsberg. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse werden anschließend Hinweise und Vorschläge zur Weiterentwicklung der Region gegeben. Es werden vorhandene Bildungsangebote und soziale Dienstleistungen erfasst sowie entsprechende Vorstellungen und Erwartungen der Bewohner mit Hilfe von Fragebögen erhoben. Ausgehend vom demographischen Wandel werden bei der Regionalanalyse u. a. die Themenfelder Kinder, Jugendliche und junge Familien, Wandel der ländlichen Lebenswelt und Entwicklung der Identität der Region untersucht.

Bei der Sozialraumanalyse werden nicht allein statistische Daten und Fakten zusammengetragen, sondern Akteure, Vereine und Institutionen und Bürgerinnen und Bürger zu Wort kommen und haben Gelegenheit, ihre Vorstellungen, Meinungen und Ideen zur Zukunft der Region zu äußern.

Im LWL-Pflegedienst sprachen die Studenten mit Einrichtungsleiter Eyk Schröder sowie mit Claudia Legge, Leiterin des Gruppenübergreifenden Dienstes. Neben der Beantwortung der Interviewfragen ging Eyk Schröder besonders auf das Thema „demographischer Wandel“ und die Zunahme älterer Menschen in der Region ein. Darüber hinaus erklärte Schröder die Bedeutung der Mars-berger LWL-Einrichtungen, als größter Arbeitgeber und wichtiger Ausbildungsbetrieb in der Region. So ist die Entwicklung der Stadt auch weiterhin eng mit dem Leistungsangebots des LWLs in Marsberg verbunden, ist sich der Einrichtungsleiter sicher.

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Vom Kapuzinerkloster zum Kompetenzzentrum

LWL-Einrichtungen stellen sich im Radio vor

200 Jahre ist es her, dass das damalige Landeshospital im Jahr 1814 in Niedermarsberg eröffnet wurde. Zuvor war bis 1812 in dem ehemaligen Gebäude der Kapuziner ein Kloster eingerichtet. Die LWL-Klinik Marsberg, so lautet die heutige Bezeichnung, ist somit eine der ältesten Psychiatrien Deutschlands. Dieses nehmen der Moderator Markus Hiegemann in Zusammenarbeit mit dem Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ zum Anlass, um die Geschichte, die Gegenwart und auch die Zukunft der LWL-Klinik und der daraus entstandenen Marsberger Einrichtungen des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) zu würdigen. Immerhin ist der LWL mit seinen Standorten nicht nur der größte Arbeitgeber in Marsberg, sondern auch für die großräumige Umgebung des westfälischen und waldeckischen Landes.

Im Bürgerfunk auf der Sauerlandwelle findet während der zweistündigen Radiosendung zu den Marsberger LWL-Standorten in der Reihe „Hiegemann unterwegs“ am Donnerstag, dem 29. Mai 2014, also am Christi-Himmelfahrtstag (Vatertag), eine Zeitreise „Vom Kapuzinerkloster zum Kompetenzzentrum für seelische Gesundheit“ statt.

Viele Sprecher aus den fünf LWL-Einrichtungen sind mit von der Partie. Unter dem Motto „Der LWL in Marsberg stellt sich vor“ referiert Pflegedirektorin Hildegard Bartmann-Friese zur weitreichenden Geschichte der Kliniken und zu aktuellen Themen der Erwachsenenpsychiatrie. Zum Arbeitsfeld der Kinder- und Jugendpsychiatrie spricht Diplom-Pädagoge Florian Bredt. Auch Patient „Mike“ kommt hier zu Wort. Informatives zum Therapiezentrum erklären Hubertus Gerlach, stv. Pflegedirektor, und Hans-Werner Tanner, stv. Therapeutischer Leiter. Gabriele Wacker, stv. Leiterin des LWL-Wohnverbunds Marsberg, Gertrud Gerlach, Teamleitung Ambulant Betreutes Wohnen/ Familiäre Pflege, Therese Spiekermann, Mitglied einer betreuenden Familie aus der Familiären Pflege, Kathrin Rittmeier, Team-Leitung Arbeits- und Tagesförderstätten und Christel Schröder, Mitarbeiterin im Pädagogisch-Psychiatrischen Fachdienst, sprechen zu Themen rund um den LWL-Wohnverbund Marsberg. Eyk Schröder, Leiter LWL-Pflegezentrum, Bernd Pape, Pflegedienstleitung, Peter Dicke, Wohnbereichsleitung und stv. Pflegedienstleitung sowie Claudia Legge, Leiterin gruppenübergreifender Dienst, stellen das LWL-Pflegezentrum „Haus Stadtberge“ vor. Von den vielen Aktionen im diesjährigen Jubiläumsjahr weiß Matthias Hüllen, Beauftragter für Presse- & Öffentlichkeitsarbeit, zu berichten. Weitere interessante Informationen zu den LWL-Einrichtungen in Marsberg in punkto „Der LWL als Arbeitgeber“ haben Pflegedirektorin Hildegard Bartmann-Friese und Anne Rabeneck, Personalentwicklung/QM-Pflege, parat. Die Radiosendung wird am Vatertag (29.05.2014) von 19 bis 21 Uhr ausgestrahlt. Sie ist auf der UKW-Antennen-Frequenz von Radio Sauerland, also z. B. in Marsberg auf 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. über die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu hören. Alternativ und weltweit kann sie über das Webradio von www.RadioSauerland.de empfangen werden.


Firmgruppe erfreut Senioren

Marsberg (lwl). Für eine gro0e Überraschung beim monatlichen Geburtstagskaffee im LWL-Pflegezentrum Marsberg sorgte die Firmgruppe Marsberg-Mitte. Die Jugendlichen hatten sich überlegt, anderen Menschen vor ihrer Firmung mit einer sozialen Aktion Freude in den Alltag zu bringen. Zusammen mit ihren Katecheten Eduard und Beate Emmerich besuchten sie deshalb die Senioren in der Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL), um mit ihnen ein paar schöne Stunden zu erleben. Dazu haben sie für die Bewohner des „Haus Stadtberge“ extra Muffins gebacken und Lieder einstudiert. So präsentierten sie zur Einstimmung ein persönliches Geburtstagsständchen und halfen im Anschluss mit, Kaffee und Kuchen zu verteilen. Dabei kamen die jungen Menschen schnell mit den Senioren des Pflegezentrums ins Gespräch und erfuhren viel Interessantes und Wissenswertes. Auch Eduard Emmerich, der bereits seit Jahren in der LWL-Einrichtung den Heilig Abend musikalisch gestaltet, erfreute die Besucher des Geburtstagskaffees mit Liedern aus seinem großen Repertoire. Mit „Mondlicht“ aus dem Mu-sical Cats sorgte er bei Mitarbeitern und Bewohnern für absolute Stille und „Gänsehaut-Feeling“. Bei den Schlagern von Heintje erstrahlten die Gesichter der Senioren. Es wurde mitgesungen und reichlich geschunkelt. Mit lang anhaltendem Applaus dankten die Bewohner des LWL-Pflegezentrums der Firmgruppe für die gelungene Überraschung mit der sie das Geburtstagskaffee bereichert haben und freuen sich schon jetzt auf den nächsten musikalischen Besuch.

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Jungs entdecken die Pflege

Schüler besuchen am „Boys´ Day“ das LWL-Pflegezentrum Marsberg

Kurz nach 8 Uhr beginnt für Jan Agushi und Eric Tscheuschner der Praktikumsalltag im „Haus Stadtberge“. Für ihren „Boys Day“ haben sich die beiden 12 und 14 Jahre alten Schüler der siebten Klasse der Marsberger Hauptschule ganz bewusst die Pflegeeinrichtung des Land-schaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) ausgesucht. Zum einen, da von beiden mehrere Familienangehörige beim LWL arbeiten und ihnen das Pflegezentrum empfahlen. Zum anderen, weil sie sich die Tätigkeiten dort als spannend und abwechslungsreich vorgestellt haben.

Bereits in einem Vorgespräch wurden die beiden Jungs auf ihren Praktikumseinsatz durch Bernd Pape, Pflegedienstleiter im „Haus Stadtberge“, vorbereitet. Für die Bewohnerinnen und Bewohner ist der Besuch der beiden Schüler eine willkommene Abwechslung. Schon vor ihrem eigentlichen Praktikumseinsatz werden die Zwei als Spiel- und Gesprächspartner integriert. Jan Agushi, der sich für den Betreuungsdienst interessiert, darf zusammen mit Maria Rodrigues, Betreuungskraft in der LWL-Einrichtung, Bewohnerinnen und Bewohner mit in die Innenstadt begleiten. Außerdem schaut er mit ihr bei vielen Senioren der sechs Hausgemeinschaften im Pflegezentrum zum Reden und zum Spielen vorbei. „Er hat keine Berührungsängste und geht offen auf die älteren Menschen zu“, lobt ihn die LWL-Mitarbeiterin für seinen engagierten Einsatz. Für Eric Tscheuschner, der sich für die Tätigkeiten in der Altenpflege interessiert, geht es in den Wohnbereich 2. Dort begleitet er die Pflegefachkraft Natalia Graf und bekommt Einblicke in die klassischen Tätigkeiten der Al-tenpflege. So darf er u. a. bei der Grundpflege helfen, Essen verteilen und mit Senioren im großen Garten des Pflegezentrums spazieren gehen. Neben den Tätigkeiten der Betreuungskraft und des Altenpflegers, die beide Schüler kennenlernen konnten, nutzten sie die Möglichkeit dem Personal viele Fragen zu den Berufsbildern zu stellen.

Anders als beim Girls´ Day ermöglicht das Schnupperpraktikum für Jungen den Teilnehmern nicht nur „männeruntypische“ Berufe kennen zu lernen, sondern auch ihre sozialen Kompetenzen zu erweitern und das männliche Rollenbild kritisch zu reflektieren. Zudem erhalten Jungen durch den „Boys´ Day“ frühzeitig die Möglichkeit Chancengleichheit und männliche Rollenvielfalt als Gewinn für das spätere Leben zu erfahren.

„Langweilig war an dem Tag nur die Pause“ zieht Jan Agushi ein durchweg positives Fazit. Auch Eric Tscheuschner ist mit seinem Praktikumstag zufrieden. Trotzdem möchte er später beruflich dann doch etwas anderes machen. Pflegedienstleiter Bernd Pape freut sich, dass es den beiden Schülern im „Haus Stadtberge“ gefallen hat. In einem Abschlussgespräch lädt er Jan und Eric ein, gerne einmal wieder vorbei zu schauen. Die Bewohnerinnen und Bewohner aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würden sich über den Besuch sicher freuen.


Heiteres Frühlingsfest

Frische Waffeln und kleine Frühlingsboten sorgten im LWL-Pflegezentrum Marsberg für beste Stimmung

Marsberg (lwl). Die Sonne strahlte beim diesjährigen Frühlingsfest mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des LWL-Pflegezentrums Marsberg um die Wette. Bestens gelaunt erlebten die Senioren im bunt dekorierten Multifunktionsraum der LWL-Einrichtung einen unterhaltsamen Nachmittag. Während sie mit heiteren Melodien den Frühling herbei sangen und Mitarbeiterinnen des Betreuungsdienstes Gedichte und Wissenswertes zum Frühjahr und zum anstehenden Osterfest vortrugen, zog gleichzeitig der Duft frisch gebackener Waffeln durch das „Haus Stadtberge“ und lud zum Mitfeiern ein. Kein Wunder, dass der Multifunktionsraum bis auf den besten Platz gefüllt war. Eyk Schröder, Leiter des LWL-Pflegezentrums, freute sich, neben den Senioren, Angehörigen, Betreuern und Freunden der Marsberger Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) auch in diesem Jahr wieder Kinder und Erzieherinnen der Kindertagsstätte Rennufer zum Frühlingsfest begrüßen zu können. Mit ihrem Frühlingstanz sorgten die kleinen Gäste, verkleidet als Giraffe, Zebra, Flamingo und Co, für Heiterkeit und tolle Unterhaltung. Die Augen der Senioren strahlten vor Freude, als die Kinder ihnen dann auch noch kleine Präsente überreichten. Als Dankeschön erhielten die 14 jungen Besucher neben lang anhaltendem Applaus auch kleine Osterkörbchen mit Süßigkeiten, welche die Bewohner des Pflegezentrums in Vorfreude auf die Kinder gebastelt hatten. Gemeinsam ließ man sich Waffeln und Saft schmecken, bevor das abwechslungsreiche Frühlingsfest mit dem Singen gemeinsamer Lieder und heiterer Plauderei am späten Nachmittag ausklang.


Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung

Vortrag im LWL-Pflegezentrum Marsberg stieß auf großes Interesse

Marsberg (lwl). Eyk Schröder, Leiter des LWL-Pflegezentrums Marsberg, freute sich Rechtsanwalt André Iske für einen interessanten und kurzweiligen Vortrag zum Thema „Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung“ gewinnen zu können. Die Aktualität des Fachvortrags zeige sich im großen Interesse: Bis auf den letzten Platz war der Vortragsraum in der Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) gefüllt.

Eines der Hauptanliegen des Referenten, gebürtiger Marsberger und Inhaber einer An-waltskanzlei in Bad Arolsen, war, die Unterschiede zwischen die verschiedenen Vorsorgeinstrumenten Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung zu erörtern und wichtige Grundlagen wie z. B. Bausteine der Vorsorge und Tätigkeitsbereiche der Betreuer deutlich und praxisnah darzustellen.

Die knapp 100 Anwesenden folgten aufmerksam seinen gut strukturierten Ausführungen, nicht zuletzt aufgrund seiner Fähigkeit, juristisch komplexe Themen für jedermann ver-ständlich und nachvollziehbar zu vermitteln. Durch die Vorsorgevollmacht wird eine rechtliche Vertretung im Fall der Fälle zeitnah, individuell, effektiv und so unbürokratisch wie zulässig, zum Wohle des Betroffenen ermöglicht, denn ein Schicksalsschlag wartet für gewöhnlich nicht ab, bis alle bürokratischen Hürden ausgeräumt sind. Wird trotz Vorsorgevollmacht ganz oder teilweise eine gesetzliche Betreuung erforderlich, kann man auch hierfür in Form einer Betreuungsverfügung vorsorgen. Darin wird bestimmt, welche Person - in der Regel also der Vorsorgebevollmächtigte - für genau diesen Fall seitens des Gerichts als Betreuer eingesetzt werden soll.

Während mit der Vorsorgevollmacht Gesundheitsvorsorge, Aufenthaltsbestimmung, Vermögenssorge und weitere Bereiche des Lebensalltags geregelt werden können, dient die Patientenverfügung dazu, persönliche Wünsche und Wertvorstellungen zu formulieren, um dem Recht des einzelnen auf einen würdevollen Sterbeprozess und Tod zu wahren. Somit werden ärztlichem Behandlungspersonal konkrete Handlungs- und Behandlungsvorgaben über das „was soll“ und „was nicht“ mitgeteilt. Hierdurch wird den Familienangehörigen zudem eine große Bürde von den Schultern genommen, da der Wille des Verfügenden unmissverständlich niedergelegt ist.

In seinem Vortrag erläuterte Iske auch organisatorische und formale Angelegenheiten zur Wirksamkeit und Rechtsgültigkeit der Vollmachten und Verfügungen. Er informierte über anfallende Gebühren und Kosten, über Wichtigkeit und Tragweite bestimmter Formulierungen, Unterschiede zwischen Geschäfts- und Einwilligungsfähigkeit sowie über Möglich-keiten der Aufbewahrung und Hinterlegung. In der anschließenden Diskussionsrunde ging er ausführlich auf die Fragen der Anwesenden, u. a. nach Änderungen bei Vollmachten und Vermögensverwaltung ein. Da jede Vorsorgevollmacht und jede Patientenverfügung ganz individuell ist und auf die jeweilige Person und ihre Lebenslage, Geschichte und Fa-miliensituation abgestimmt werden muss, empfahl Iske sich vor dem Abschluss fachlich beraten zu lassen, statt vorgefertigte Mustertexte aus dem Internet anzukreuzen.

Eyk Schröder, Leiter des LWL-Pflegezentrums Marsberg, dankte dem Rechtsanwalt für seinen aufschlussreichen Vortrag, der für die vielen Besucher, insbesondere die Angehörigen und Betreuer der Bewohnerinnen und Bewohner des „Haus Stadtberge“ sicherlich zahlreiche nützliche Impulse und Anregungen geliefert hat, sich mit dem Thema Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung auseinanderzusetzen.

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Stadtberge Helau!

LWL-Pflegezentrum feiert fröhlich Karneval

Marsberg (lwl). „Stadtberge Helau!“ hieß es im auch in diesem Jahr wieder im LWL-Pflegezentrum Marsberg. Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) feierten unter dem Motto „Mit Lachen, Frohsinn und Heiterkeit sind wir zum Karneval bereit!“ eine tolle Party. Im bunt dekorierten Mehrzweckraum schunkelten Cowboys, Waschfrauen und Matrosen fröhlich zu stimmungsvoller Musik. Für beste Laune bei den Närrinnen und Narren sorgten vorgetragene Witze, selbst gebackene Waffeln sowie der Auftritt der Obermarsberger Funkengarde. Die Lebensfreude der jungen Damen sowie die rhythmische Musik übertrugen sich schnell auf die Seniorinnen und Senioren, die begeistert mitwippten. Bei der tollen Stimmung musste die Funkengarde nicht lange um eine Zugabe gebeten werden! Für den Höhepunkt der lustigen Feier sorgten die „Tanzmariechen im demographischen Wandel“, die mit Rolator und Krückstock auf die Tanzfläche kamen. Der Saal tobte und es flossen reichlich Lach-tränen! Einrichtungsleiter Eyk Schröder, der sich ebenso begeistert zeigte wie die Bewoh-nerinnen und Bewohner, bot den rüstigen Damen nach der lautstark geforderten Zugabe schmunzelnd eine Führung durchs Haus an. „Vielleicht möchten die Damen ja im nächsten Jahr wiederkommen oder sogar bei uns einziehen!“, scherzte Schröder. Mit lautem Applaus dankten die Bewohnerinnen und Bewohner allen Tänzerinnen für ihren Auftritt. Gleichzeitig dankten sie auch den Mitarbeiterinnen der Bewohnerbetreuung im „Haus Stadtberge“ für die Organisation der unterhaltsamen Karnevalsfeier, die mit einer riesigen Polonaise endete.


Angehörige vergeben Bestnoten

LWL-Pflegezentrum Marsberg legt großen Wert auf Informationsaustausch

Marsberg (lwl). Um auf die individuellen Bedürfnisse der 80 Bewohnerinnen und Bewohner des LWL-Pflegezentrums Marsberg optimal eingehen zu können, legt die Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) großen Wert auf die Einbeziehung von Angehörigen und Betreuern. Einmal im Jahr lädt das „Haus Stadtberge“ deshalb zu einem informativen Angehörigennachmittag ein. Sichtlich erfreut zeigte sich Eyk Schröder, Leiter des Pflegezentrums über die große Resonanz. Über 20 Angehörige konnte er in diesem Jahr, erstmalig im Neubau des Pflegezentrums, begrüßen.

Schröder informierte die Gäste bei einem gemütlichen Kaffeetrinken über die Ergebnisse der Angehörigenbefragung 2013. Besonders begeistert zeigte er sich dabei über die hohe Zufriedenheit mit der pflegerischen Versorgung, dem 94% der Befragten zustimmten. Ähnlich gut wurden die Freundlichkeit und das Kommunikationsverhalten des Personals sowie die Sauberkeit des Pflegezentrums bewertet. Fast alle Befragten würden die Einrichtung weiter empfehlen, freut sich Schröder. Ähnlich sieht das auch der Medizinische Dienst der Pflegekassen, der dem Pflegezentrum bei seiner Überprüfung 2013 mit der Traumnote 1,0 eine sehr gute Bewohnerbetreuung und ein Höchstmaß an Pflegequalität bescheinigt hat.

Außer den Ergebnissen der Angehörigenbefragung informierte der Einrichtungsleiter auch über Neuerungen und Erfahrungen seit dem Umzug in den Neubau. So stellte er u. a. das Bezugspflegemodell im Pflegezentrum vor, bei dem jeder Bewohner eine feste Pflegefachperson als besonderen Ansprechpartner hat, die sich neben der individuellen Betreuung auch um den Kontakt und die Informationsweitergabe an die Angehörigen kümmert. Dies ermöglicht die solide Personalstruktur in der LWL-Einrichtung. Dazu gehören knapp 90 Pflege-, Präsenz- und Betreuungskräfte und 16 Auszubildende.

Schröder lobte die gute medizinische Versorgung des Pflegezentrums durch eine Ärztin des MVZ Dr. Ottto, die in der benachbarten LWL-Klinik tätig ist und bei Bedarf schnell vor Ort ist. Darüber hinaus lobte er auch die gute Kooperation mit der LWL-Institutsambulanz. Besonders freut er sich über viele neue ehrenamtliche Helfer, die das LWL-Pflegezentrum unterstützen und über die vertiefte Zusammenarbeit mit dem Katholischen Hospizverein Marsberg. Außergewöhnliches Engagement, das den Senioren in der Einrichtung zu Gute kommt, so Schröder.

Es folgte ein Rückblick auf die Freizeitaktivitäten in 2013, wie z. B. Ausflüge und zahlreiche Feiern, die den Angehörigen und Betreuern über eine Fotoshow präsentiert wurden. Mit einem Ausblick auf kommende Veranstaltungen und einem regen Austausch bei persönlichen Gesprächen mit den Wohnbereichsleitungen endete der Angehörigennachmittag im LWL-Pflegezentrum Marsberg.

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Den Abschied begleiten

19 Mitglieder des Marsberger Hospizvereins wurden erfolgreich zum Thema Kran-ken- und Sterbebegleitung geschult

Marsberg (lwl). Sterben ist Abschied nehmen, Übergang, Rückkehr der Seele. Der Katholische Hospizverein Marsberg begleitet schwerkranke und sterbende Menschen, um ihnen ein Sterben in Würde und Geborgenheit zu ermöglichen, Angehörige zeitweise zu entlasten und in der Trauer zu unterstützten. 19 Mitglieder des Hospizvereins bildeten sich für diese wichtige Aufgabe über drei Monate hinweg fort.

In der 60 Stunden umfassenden Schulung wurden sie dabei von Referenten der Caritas und Geistlichkeit umfassend in die vielseitigen Aufgaben der Kranken- und Sterbebegleitung eingeführt. In einer kleinen Feierstunde bekamen sie nun im LWL-Pflegezentrum Marsberg ihre Testate überreicht. Jochem Dahle, Vorsitzender des Katholischen Hospizvereins Marsberg, würdigte dabei das besondere Engagement der Teilnehmer. Insgesamt hat der Verein 175 Mitglieder, von denen bisher 25 im Aktivkreis sterbende Menschen und ihre Angehörigen in der Zeit des Abschieds und der Trauer begleiten. Ganz wichtig für diese Aufgaben sind dazu auch die Koordination der Einsätze durch ehrenamtliche Hospizhelferinnen sowie das Trauercafé, dass Menschen, die einen Angehörigen verloren haben, sich alleine fühlen oder einfach nur Gesellschaft suchen, jeden ersten Sonntag im Monat zu Gesprächen, einer Auszeit oder einfach nur einer Tasse Kaffee einlädt, so Dahle. Nach einem Wortgottesdienst in der Klinikkirche und der Testatübergabe, stellte Ulrike Geppert, Mitarbeiterin des LWL-Pflegezentrums und Mitglied des Hospizvereins, den interessierten Gästen den Neubau vom „Haus Stadtberge“ bei einer Führung vor. Mit einem gemütlichen Beisammensein ließ man anschließend die feierliche Testatübergabe ausklingen.


Segen der Nacht

Besinnliche Lieder stimmen Marsberger LWL-Einrichtungen auf Weihnachten ein

Marsberg (lwl). Auch in diesem Jahr besuchten die Obermarsberger Nachtwächter wieder die Marsberger LWL-Einrichtungen. In der abendlichen Dämmerung trugen sie im Kerzenschein auf den gerontoneuropsychiatrischen Stationen der LWL-Klinik sowie in den sechs Hausgemeinschaften des LWL-Pflegezentrums ihre besinnlichen Stundenlieder vor. Eingeladen dazu hatte der Förderverein der LWL-Klinik Marsberg e.V. Bewohner und Patienten der Einrichtungen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) wurden durch die Stundenlieder in fast vergessene Tage ihrer Jugend zurückversetzt.

Mit ihren Liedern erinnert die Obermarsberger Nachtwächterzunft an den bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs existierenden, traditionellen Nachtwächterberuf und dessen wichtige Schutzfunktion für die damaligen Gemeinden. Besonders das Sturmi-Lied, das vom heiligen Sturmius handelt, der zeitweilig in Obermarsberg gelebt haben soll, riefen große Freude hervor. Für Begeisterung sorgten die Nachtwächter auch wieder bei ihrem anschließenden Besuch der Nachtwachen der LWL-Klinik. Pflegedirektorin Hildegard Bartmann-Friese hat diese gelungene Überraschung im festlich geschmückten Konferenzzimmer der Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) arrangiert. Patienten, Bewohnern und Beschäftigten wird dieser schöne Winterabend sicher lange in Erinnerung bleiben.

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LWL-Dankeschöntag

Ehrenamtliche im LWL besuchten Mühlenhof-Freilichtmuseum

Marsberg (lwl). Jedes Jahr lädt die Abteilung für Krankenhäuser und Gesundheitswesen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) die ehrenamtlich Tätigen aller LWL-Einrichtungen zum internationalen Tag des Ehrenamtes nach Münster ein. Aus Marsberg folgten in diesem Jahr 21 Ehrenamtliche aus dem LWL-Wohnverbund, der LWL-Klinik und dem LWL-Pflegezentrum der Einladung. Begrüßt wurden sie vom stellvertretenden LWL-Krankenhausdezernenten Thomas Profazi. Nach dem Schlendern über verschiedene Weihnachtsmärkte stand der Besuch des Mühlenhof-Freilichtmuseums auf dem Programm.

Nach einem Sektempfang konnten die Ehrenamtlichen in einer gemütlichen Scheune am prasselnden Kaminfeuer eine Westfälische Kaffeetafel genießen. Bei Kaffee, Kuchen, Rosinenstuten und köstlichen westfälischen Schinken lauschten die Gäste in adventlicher Stimmung plattdeutsche Geschichten und Gedichte rund um Westfalen. Nach der Stärkung folgte eine Führung durch den Mühlenhof. Durch die liebevoll restaurierten Gebäude, ansprechenden Exponate, plattdeutschen Urkunden und nicht zuletzt durch die Erläuterungen des Museumsführers, erfuhren die Besucher Wissenswertes über die Kultur und Geschichte der Region. Im Anschluss hatten die Marsberger Gäste beim Dankeschöntag noch genügend Zeit für Gespräche und zum Austausch mit Ehrenamtlichen aus anderen Bereichen des LWL-PsychiatrieVerbundes. Zufrieden und voller schöner neuer Eindrücke von einem tollen vorweihnachtlichen Tag in Münster ging es abends zurück nach Marsberg.

Für Interessierte bieten die Marsberger LWL-Einrichtungen auch 2014 - in Abhängigkeit von den zeitlichen Möglichkeiten und Interessen - unterschiedliche Einsatzfelder für ehrenamtliches Engagement. Beispiele dafür sind u. a. die Unterstützung bei Freizeitaktivitäten und Festveranstaltungen oder die Begleitung bei Spaziergängen. Weitere Informationen sind im LWL-Wohnverbund unter 02992 601-4102, in der LWL-Klinik unter 02992 601-1401 oder im LWL-Pflegezentrum unter 02992 601-9001 erhältlich.


Hier finden Sie weitere Pressemitteilungen über das LWL-Pflegezentrum Marsberg "Haus Stadtberge":

>> Neues Vogelhäuschen 18.01.2014 (392 KB, PDF)

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