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Presse

Jungs entdecken die Pflege

Schüler besuchen am „Boys´ Day“ das LWL-Pflegezentrum Marsberg

Kurz nach 8 Uhr beginnt für Jan Agushi und Eric Tscheuschner der Praktikumsalltag im „Haus Stadtberge“. Für ihren „Boys Day“ haben sich die beiden 12 und 14 Jahre alten Schüler der siebten Klasse der Marsberger Hauptschule ganz bewusst die Pflegeeinrichtung des Land-schaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) ausgesucht. Zum einen, da von beiden mehrere Familienangehörige beim LWL arbeiten und ihnen das Pflegezentrum empfahlen. Zum anderen, weil sie sich die Tätigkeiten dort als spannend und abwechslungsreich vorgestellt haben.

Bereits in einem Vorgespräch wurden die beiden Jungs auf ihren Praktikumseinsatz durch Bernd Pape, Pflegedienstleiter im „Haus Stadtberge“, vorbereitet. Für die Bewohnerinnen und Bewohner ist der Besuch der beiden Schüler eine willkommene Abwechslung. Schon vor ihrem eigentlichen Praktikumseinsatz werden die Zwei als Spiel- und Gesprächspartner integriert. Jan Agushi, der sich für den Betreuungsdienst interessiert, darf zusammen mit Maria Rodrigues, Betreuungskraft in der LWL-Einrichtung, Bewohnerinnen und Bewohner mit in die Innenstadt begleiten. Außerdem schaut er mit ihr bei vielen Senioren der sechs Hausgemeinschaften im Pflegezentrum zum Reden und zum Spielen vorbei. „Er hat keine Berührungsängste und geht offen auf die älteren Menschen zu“, lobt ihn die LWL-Mitarbeiterin für seinen engagierten Einsatz. Für Eric Tscheuschner, der sich für die Tätigkeiten in der Altenpflege interessiert, geht es in den Wohnbereich 2. Dort begleitet er die Pflegefachkraft Natalia Graf und bekommt Einblicke in die klassischen Tätigkeiten der Al-tenpflege. So darf er u. a. bei der Grundpflege helfen, Essen verteilen und mit Senioren im großen Garten des Pflegezentrums spazieren gehen. Neben den Tätigkeiten der Betreuungskraft und des Altenpflegers, die beide Schüler kennenlernen konnten, nutzten sie die Möglichkeit dem Personal viele Fragen zu den Berufsbildern zu stellen.

Anders als beim Girls´ Day ermöglicht das Schnupperpraktikum für Jungen den Teilnehmern nicht nur „männeruntypische“ Berufe kennen zu lernen, sondern auch ihre sozialen Kompetenzen zu erweitern und das männliche Rollenbild kritisch zu reflektieren. Zudem erhalten Jungen durch den „Boys´ Day“ frühzeitig die Möglichkeit Chancengleichheit und männliche Rollenvielfalt als Gewinn für das spätere Leben zu erfahren.

„Langweilig war an dem Tag nur die Pause“ zieht Jan Agushi ein durchweg positives Fazit. Auch Eric Tscheuschner ist mit seinem Praktikumstag zufrieden. Trotzdem möchte er später beruflich dann doch etwas anderes machen. Pflegedienstleiter Bernd Pape freut sich, dass es den beiden Schülern im „Haus Stadtberge“ gefallen hat. In einem Abschlussgespräch lädt er Jan und Eric ein, gerne einmal wieder vorbei zu schauen. Die Bewohnerinnen und Bewohner aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würden sich über den Besuch sicher freuen.


Heiteres Frühlingsfest

Frische Waffeln und kleine Frühlingsboten sorgten im LWL-Pflegezentrum Marsberg für beste Stimmung

Marsberg (lwl). Die Sonne strahlte beim diesjährigen Frühlingsfest mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des LWL-Pflegezentrums Marsberg um die Wette. Bestens gelaunt erlebten die Senioren im bunt dekorierten Multifunktionsraum der LWL-Einrichtung einen unterhaltsamen Nachmittag. Während sie mit heiteren Melodien den Frühling herbei sangen und Mitarbeiterinnen des Betreuungsdienstes Gedichte und Wissenswertes zum Frühjahr und zum anstehenden Osterfest vortrugen, zog gleichzeitig der Duft frisch gebackener Waffeln durch das „Haus Stadtberge“ und lud zum Mitfeiern ein. Kein Wunder, dass der Multifunktionsraum bis auf den besten Platz gefüllt war. Eyk Schröder, Leiter des LWL-Pflegezentrums, freute sich, neben den Senioren, Angehörigen, Betreuern und Freunden der Marsberger Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) auch in diesem Jahr wieder Kinder und Erzieherinnen der Kindertagsstätte Rennufer zum Frühlingsfest begrüßen zu können. Mit ihrem Frühlingstanz sorgten die kleinen Gäste, verkleidet als Giraffe, Zebra, Flamingo und Co, für Heiterkeit und tolle Unterhaltung. Die Augen der Senioren strahlten vor Freude, als die Kinder ihnen dann auch noch kleine Präsente überreichten. Als Dankeschön erhielten die 14 jungen Besucher neben lang anhaltendem Applaus auch kleine Osterkörbchen mit Süßigkeiten, welche die Bewohner des Pflegezentrums in Vorfreude auf die Kinder gebastelt hatten. Gemeinsam ließ man sich Waffeln und Saft schmecken, bevor das abwechslungsreiche Frühlingsfest mit dem Singen gemeinsamer Lieder und heiterer Plauderei am späten Nachmittag ausklang.


Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung

Vortrag im LWL-Pflegezentrum Marsberg stieß auf großes Interesse

Marsberg (lwl). Eyk Schröder, Leiter des LWL-Pflegezentrums Marsberg, freute sich Rechtsanwalt André Iske für einen interessanten und kurzweiligen Vortrag zum Thema „Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung“ gewinnen zu können. Die Aktualität des Fachvortrags zeige sich im großen Interesse: Bis auf den letzten Platz war der Vortragsraum in der Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) gefüllt.

Eines der Hauptanliegen des Referenten, gebürtiger Marsberger und Inhaber einer An-waltskanzlei in Bad Arolsen, war, die Unterschiede zwischen die verschiedenen Vorsorgeinstrumenten Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung zu erörtern und wichtige Grundlagen wie z. B. Bausteine der Vorsorge und Tätigkeitsbereiche der Betreuer deutlich und praxisnah darzustellen.

Die knapp 100 Anwesenden folgten aufmerksam seinen gut strukturierten Ausführungen, nicht zuletzt aufgrund seiner Fähigkeit, juristisch komplexe Themen für jedermann ver-ständlich und nachvollziehbar zu vermitteln. Durch die Vorsorgevollmacht wird eine rechtliche Vertretung im Fall der Fälle zeitnah, individuell, effektiv und so unbürokratisch wie zulässig, zum Wohle des Betroffenen ermöglicht, denn ein Schicksalsschlag wartet für gewöhnlich nicht ab, bis alle bürokratischen Hürden ausgeräumt sind. Wird trotz Vorsorgevollmacht ganz oder teilweise eine gesetzliche Betreuung erforderlich, kann man auch hierfür in Form einer Betreuungsverfügung vorsorgen. Darin wird bestimmt, welche Person - in der Regel also der Vorsorgebevollmächtigte - für genau diesen Fall seitens des Gerichts als Betreuer eingesetzt werden soll.

Während mit der Vorsorgevollmacht Gesundheitsvorsorge, Aufenthaltsbestimmung, Vermögenssorge und weitere Bereiche des Lebensalltags geregelt werden können, dient die Patientenverfügung dazu, persönliche Wünsche und Wertvorstellungen zu formulieren, um dem Recht des einzelnen auf einen würdevollen Sterbeprozess und Tod zu wahren. Somit werden ärztlichem Behandlungspersonal konkrete Handlungs- und Behandlungsvorgaben über das „was soll“ und „was nicht“ mitgeteilt. Hierdurch wird den Familienangehörigen zudem eine große Bürde von den Schultern genommen, da der Wille des Verfügenden unmissverständlich niedergelegt ist.

In seinem Vortrag erläuterte Iske auch organisatorische und formale Angelegenheiten zur Wirksamkeit und Rechtsgültigkeit der Vollmachten und Verfügungen. Er informierte über anfallende Gebühren und Kosten, über Wichtigkeit und Tragweite bestimmter Formulierungen, Unterschiede zwischen Geschäfts- und Einwilligungsfähigkeit sowie über Möglich-keiten der Aufbewahrung und Hinterlegung. In der anschließenden Diskussionsrunde ging er ausführlich auf die Fragen der Anwesenden, u. a. nach Änderungen bei Vollmachten und Vermögensverwaltung ein. Da jede Vorsorgevollmacht und jede Patientenverfügung ganz individuell ist und auf die jeweilige Person und ihre Lebenslage, Geschichte und Fa-miliensituation abgestimmt werden muss, empfahl Iske sich vor dem Abschluss fachlich beraten zu lassen, statt vorgefertigte Mustertexte aus dem Internet anzukreuzen.

Eyk Schröder, Leiter des LWL-Pflegezentrums Marsberg, dankte dem Rechtsanwalt für seinen aufschlussreichen Vortrag, der für die vielen Besucher, insbesondere die Angehörigen und Betreuer der Bewohnerinnen und Bewohner des „Haus Stadtberge“ sicherlich zahlreiche nützliche Impulse und Anregungen geliefert hat, sich mit dem Thema Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung auseinanderzusetzen.


Stadtberge Helau!

LWL-Pflegezentrum feiert fröhlich Karneval

Marsberg (lwl). „Stadtberge Helau!“ hieß es im auch in diesem Jahr wieder im LWL-Pflegezentrum Marsberg. Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) feierten unter dem Motto „Mit Lachen, Frohsinn und Heiterkeit sind wir zum Karneval bereit!“ eine tolle Party. Im bunt dekorierten Mehrzweckraum schunkelten Cowboys, Waschfrauen und Matrosen fröhlich zu stimmungsvoller Musik. Für beste Laune bei den Närrinnen und Narren sorgten vorgetragene Witze, selbst gebackene Waffeln sowie der Auftritt der Obermarsberger Funkengarde. Die Lebensfreude der jungen Damen sowie die rhythmische Musik übertrugen sich schnell auf die Seniorinnen und Senioren, die begeistert mitwippten. Bei der tollen Stimmung musste die Funkengarde nicht lange um eine Zugabe gebeten werden! Für den Höhepunkt der lustigen Feier sorgten die „Tanzmariechen im demographischen Wandel“, die mit Rolator und Krückstock auf die Tanzfläche kamen. Der Saal tobte und es flossen reichlich Lach-tränen! Einrichtungsleiter Eyk Schröder, der sich ebenso begeistert zeigte wie die Bewoh-nerinnen und Bewohner, bot den rüstigen Damen nach der lautstark geforderten Zugabe schmunzelnd eine Führung durchs Haus an. „Vielleicht möchten die Damen ja im nächsten Jahr wiederkommen oder sogar bei uns einziehen!“, scherzte Schröder. Mit lautem Applaus dankten die Bewohnerinnen und Bewohner allen Tänzerinnen für ihren Auftritt. Gleichzeitig dankten sie auch den Mitarbeiterinnen der Bewohnerbetreuung im „Haus Stadtberge“ für die Organisation der unterhaltsamen Karnevalsfeier, die mit einer riesigen Polonaise endete.


Angehörige vergeben Bestnoten

LWL-Pflegezentrum Marsberg legt großen Wert auf Informationsaustausch

Marsberg (lwl). Um auf die individuellen Bedürfnisse der 80 Bewohnerinnen und Bewohner des LWL-Pflegezentrums Marsberg optimal eingehen zu können, legt die Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) großen Wert auf die Einbeziehung von Angehörigen und Betreuern. Einmal im Jahr lädt das „Haus Stadtberge“ deshalb zu einem informativen Angehörigennachmittag ein. Sichtlich erfreut zeigte sich Eyk Schröder, Leiter des Pflegezentrums über die große Resonanz. Über 20 Angehörige konnte er in diesem Jahr, erstmalig im Neubau des Pflegezentrums, begrüßen.

Schröder informierte die Gäste bei einem gemütlichen Kaffeetrinken über die Ergebnisse der Angehörigenbefragung 2013. Besonders begeistert zeigte er sich dabei über die hohe Zufriedenheit mit der pflegerischen Versorgung, dem 94% der Befragten zustimmten. Ähnlich gut wurden die Freundlichkeit und das Kommunikationsverhalten des Personals sowie die Sauberkeit des Pflegezentrums bewertet. Fast alle Befragten würden die Einrichtung weiter empfehlen, freut sich Schröder. Ähnlich sieht das auch der Medizinische Dienst der Pflegekassen, der dem Pflegezentrum bei seiner Überprüfung 2013 mit der Traumnote 1,0 eine sehr gute Bewohnerbetreuung und ein Höchstmaß an Pflegequalität bescheinigt hat.

Außer den Ergebnissen der Angehörigenbefragung informierte der Einrichtungsleiter auch über Neuerungen und Erfahrungen seit dem Umzug in den Neubau. So stellte er u. a. das Bezugspflegemodell im Pflegezentrum vor, bei dem jeder Bewohner eine feste Pflegefachperson als besonderen Ansprechpartner hat, die sich neben der individuellen Betreuung auch um den Kontakt und die Informationsweitergabe an die Angehörigen kümmert. Dies ermöglicht die solide Personalstruktur in der LWL-Einrichtung. Dazu gehören knapp 90 Pflege-, Präsenz- und Betreuungskräfte und 16 Auszubildende.

Schröder lobte die gute medizinische Versorgung des Pflegezentrums durch eine Ärztin des MVZ Dr. Ottto, die in der benachbarten LWL-Klinik tätig ist und bei Bedarf schnell vor Ort ist. Darüber hinaus lobte er auch die gute Kooperation mit der LWL-Institutsambulanz. Besonders freut er sich über viele neue ehrenamtliche Helfer, die das LWL-Pflegezentrum unterstützen und über die vertiefte Zusammenarbeit mit dem Katholischen Hospizverein Marsberg. Außergewöhnliches Engagement, das den Senioren in der Einrichtung zu Gute kommt, so Schröder.

Es folgte ein Rückblick auf die Freizeitaktivitäten in 2013, wie z. B. Ausflüge und zahlreiche Feiern, die den Angehörigen und Betreuern über eine Fotoshow präsentiert wurden. Mit einem Ausblick auf kommende Veranstaltungen und einem regen Austausch bei persönlichen Gesprächen mit den Wohnbereichsleitungen endete der Angehörigennachmittag im LWL-Pflegezentrum Marsberg.

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Den Abschied begleiten

19 Mitglieder des Marsberger Hospizvereins wurden erfolgreich zum Thema Kran-ken- und Sterbebegleitung geschult

Marsberg (lwl). Sterben ist Abschied nehmen, Übergang, Rückkehr der Seele. Der Katholische Hospizverein Marsberg begleitet schwerkranke und sterbende Menschen, um ihnen ein Sterben in Würde und Geborgenheit zu ermöglichen, Angehörige zeitweise zu entlasten und in der Trauer zu unterstützten. 19 Mitglieder des Hospizvereins bildeten sich für diese wichtige Aufgabe über drei Monate hinweg fort.

In der 60 Stunden umfassenden Schulung wurden sie dabei von Referenten der Caritas und Geistlichkeit umfassend in die vielseitigen Aufgaben der Kranken- und Sterbebegleitung eingeführt. In einer kleinen Feierstunde bekamen sie nun im LWL-Pflegezentrum Marsberg ihre Testate überreicht. Jochem Dahle, Vorsitzender des Katholischen Hospizvereins Marsberg, würdigte dabei das besondere Engagement der Teilnehmer. Insgesamt hat der Verein 175 Mitglieder, von denen bisher 25 im Aktivkreis sterbende Menschen und ihre Angehörigen in der Zeit des Abschieds und der Trauer begleiten. Ganz wichtig für diese Aufgaben sind dazu auch die Koordination der Einsätze durch ehrenamtliche Hospizhelferinnen sowie das Trauercafé, dass Menschen, die einen Angehörigen verloren haben, sich alleine fühlen oder einfach nur Gesellschaft suchen, jeden ersten Sonntag im Monat zu Gesprächen, einer Auszeit oder einfach nur einer Tasse Kaffee einlädt, so Dahle. Nach einem Wortgottesdienst in der Klinikkirche und der Testatübergabe, stellte Ulrike Geppert, Mitarbeiterin des LWL-Pflegezentrums und Mitglied des Hospizvereins, den interessierten Gästen den Neubau vom „Haus Stadtberge“ bei einer Führung vor. Mit einem gemütlichen Beisammensein ließ man anschließend die feierliche Testatübergabe ausklingen.


Besucher willkommen!

Neues Vogelhäuschen für das LWL-Pflegezentrum

Marsberg (lwl). Für große Freude bei den 80 Seniorinnen und Senioren im LWL-Pflegezentrum Marsberg „Haus Stadtberge“ sorgten die Walddecksche Jägerschaft Adorf II. Die Waidmänner bauten in ihrer Freizeit ein großes Vogelhäuschen für die Marsberger Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL), das nun im Garten des Pflegezentrums steht und auf Besucher wartet. Annegret Meyer, Vorsitzende des Beirats im „Haus Stadtberge“ nahm zusammen mit Pflegedienstleiter Bernd Pape von den Jägern Thomas und Robert Krings das Vogelhäuschen in Empfang.

Gemeinsam suchten sie einen passenden Standort dafür aus, damit das Häuschen und seine gefiederten Besucher von möglichst vielen Bewohnerinnen und Bewohnern des Pflegezentrums beobachtet werden können. Die Idee zum Bau hatte Regina Krings, Mitarbeiterin im Wohnbereich II des Pflegezentrums. Zuhause kümmerten sich ihr Mann und ihr Sohn gemeinsam mit weiteren Jägern aus Adorf um die Umsetzung. Auch wenn noch Eis und Schnee fehlen, wird das Vogelhäuschen bereits jetzt von Amseln, Meisen und weiteren Vögeln genutzt, freut sich Annegret Meyer, die sich zusammen mit weiteren Bewohnern und Mitarbeitern aus dem Wohnbereich I um die Betreuung der Futterstation kümmert.


Weihnachtsfeier im LWL Pflegezentrum Marsberg „Haus Stadtberge“

Im vollbesetzten Mehrzweckraum des LWL Pflegezentrums Marsberg „Haus Stadtberge“ fand am 19.12.2013 die diesjährige Adventsfeier statt. Nach der Begrüßung durch den Einrichtungsleiter Eyk Schröder, führte Reinhild Scholle, Mitarbeiterin des Betreuungsteams, durch das Programm.

Neben adventlichen Gedichten und einer Geschichte vom „Kleinen Schutzengel“ konnten die Senioren bei Kaffee, Kuchen und weihnachtlichen Liedern eine Einstimmung auf den Heiligen Abend erfahren. Als kleines Präsent erhielt jeder Bewohner einen kleinen Engel überreicht. Höhepunkt war der Besuch des Hospizvereines Marsberg, der für die Senioren ebenfalls Weihnachtslieder musikalisch begleitet vortrug.

In guter vorfestlicher Weihnachtsstimmung klang der Nachmittag in den frühen Abendstunden bei Kerzenschein gemütlich aus.


Segen der Nacht

Besinnliche Lieder stimmen Marsberger LWL-Einrichtungen auf Weihnachten ein

Marsberg (lwl). Auch in diesem Jahr besuchten die Obermarsberger Nachtwächter wieder die Marsberger LWL-Einrichtungen. In der abendlichen Dämmerung trugen sie im Kerzenschein auf den gerontoneuropsychiatrischen Stationen der LWL-Klinik sowie in den sechs Hausgemeinschaften des LWL-Pflegezentrums ihre besinnlichen Stundenlieder vor. Eingeladen dazu hatte der Förderverein der LWL-Klinik Marsberg e.V. Bewohner und Patienten der Einrichtungen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) wurden durch die Stundenlieder in fast vergessene Tage ihrer Jugend zurückversetzt.

Mit ihren Liedern erinnert die Obermarsberger Nachtwächterzunft an den bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs existierenden, traditionellen Nachtwächterberuf und dessen wichtige Schutzfunktion für die damaligen Gemeinden. Besonders das Sturmi-Lied, das vom heiligen Sturmius handelt, der zeitweilig in Obermarsberg gelebt haben soll, riefen große Freude hervor. Für Begeisterung sorgten die Nachtwächter auch wieder bei ihrem anschließenden Besuch der Nachtwachen der LWL-Klinik. Pflegedirektorin Hildegard Bartmann-Friese hat diese gelungene Überraschung im festlich geschmückten Konferenzzimmer der Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) arrangiert. Patienten, Bewohnern und Beschäftigten wird dieser schöne Winterabend sicher lange in Erinnerung bleiben.

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Beruf mit Perspektive

7 angehende Altenpfleger starten ins Berufsleben

Marsberg (lwl). In Kooperation mit dem Esta-Bildungswerk Olsberg bietet das LWL-Pflegezentrum in diesem Jahr wieder sieben jungen Menschen die Ausbildungsmöglichkeit zur staatlich anerkannten Altenpflegerin bzw. zum staatlich anerkannten Altenpfleger an. Nach drei Monaten Theorie, in denen fundierte Pflegegrundlagen vermittelt wurden, erfolgte nun der erste praktische Einsatz in der Marsberger Einrichtung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).

Dabei wurden die neuen Auszubildenden Corinna-Anita Meister, Svitlana Oliynyk, Tanja Reichert, Vjosa Rrustemi, Susanne Schmehl, Anja Seewald und Anna Tscheuschner vom Einrichtungsleiter Eyk Schröder begrüßt.

Im Anschluss erfuhren die angehenden Pflegefachkräfte u. a. Wissenswertes zur Einrichtung, zum Dienstplan und Dienstzeiten, bevor es auf die drei Wohnbereiche des LWL-Pflegezentrums ging, um dort die Bewohner und Kollegen der sechs Hausgemeinschaften kennen zu lernen. Neben Andreas Schlüter, der die Auszubildenden den ersten Tag über begleitete, Silke Ständer und Olga Oparin, die ihnen das Leitbild die „Auszubildendenmappe“ erläuterten, stehen ihnen in den Hausgemeinschaften weitere Praxisanleiter zur Verfügung, um die Auszubildenden an die Erfordernisse dieses anspruchsvollen Berufes heranzuführen. Insgesamt liegen drei interessante Jahre umfangreicher Ausbildung vor den jungen Menschen. Während ihrer Praxiseinsätze und im theoretischen Unterricht lernen sie die erforderlichen fachlichen, sozial-kommunikativen und methodischen Kompetenzen des Berufsbildes zu erreichen. Als staatlich anerkannte Altenpfleger bietet sich ihnen nach der Ausbildung ein breites Spektrum an Perspektiven, denn durch das steigende Alter in der Bevölkerung steigt auch die Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im LWL-Pflegezentrum Marsberg und anderen stationären und ambulanten Einrichtungen der Altenhilfe.


LWL-Dankeschöntag

Ehrenamtliche im LWL besuchten Mühlenhof-Freilichtmuseum

Marsberg (lwl). Jedes Jahr lädt die Abteilung für Krankenhäuser und Gesundheitswesen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) die ehrenamtlich Tätigen aller LWL-Einrichtungen zum internationalen Tag des Ehrenamtes nach Münster ein. Aus Marsberg folgten in diesem Jahr 21 Ehrenamtliche aus dem LWL-Wohnverbund, der LWL-Klinik und dem LWL-Pflegezentrum der Einladung. Begrüßt wurden sie vom stellvertretenden LWL-Krankenhausdezernenten Thomas Profazi. Nach dem Schlendern über verschiedene Weihnachtsmärkte stand der Besuch des Mühlenhof-Freilichtmuseums auf dem Programm.

Nach einem Sektempfang konnten die Ehrenamtlichen in einer gemütlichen Scheune am prasselnden Kaminfeuer eine Westfälische Kaffeetafel genießen. Bei Kaffee, Kuchen, Rosinenstuten und köstlichen westfälischen Schinken lauschten die Gäste in adventlicher Stimmung plattdeutsche Geschichten und Gedichte rund um Westfalen. Nach der Stärkung folgte eine Führung durch den Mühlenhof. Durch die liebevoll restaurierten Gebäude, ansprechenden Exponate, plattdeutschen Urkunden und nicht zuletzt durch die Erläuterungen des Museumsführers, erfuhren die Besucher Wissenswertes über die Kultur und Geschichte der Region. Im Anschluss hatten die Marsberger Gäste beim Dankeschöntag noch genügend Zeit für Gespräche und zum Austausch mit Ehrenamtlichen aus anderen Bereichen des LWL-PsychiatrieVerbundes. Zufrieden und voller schöner neuer Eindrücke von einem tollen vorweihnachtlichen Tag in Münster ging es abends zurück nach Marsberg.

Für Interessierte bieten die Marsberger LWL-Einrichtungen auch 2014 - in Abhängigkeit von den zeitlichen Möglichkeiten und Interessen - unterschiedliche Einsatzfelder für ehrenamtliches Engagement. Beispiele dafür sind u. a. die Unterstützung bei Freizeitaktivitäten und Festveranstaltungen oder die Begleitung bei Spaziergängen. Weitere Informationen sind im LWL-Wohnverbund unter 02992 601-4102, in der LWL-Klinik unter 02992 601-1401 oder im LWL-Pflegezentrum unter 02992 601-9001 erhältlich.


In Würde Abschied nehmen

LWL-Pflegezentrum Marsberg folgt mit neuem Verabschiedungsraum den Grundsätzen des Palliative-Care-Konzeptes

Marsberg (lwl). Das LWL-Pflegezentrum Marsberg hat im Neubau am Glindeplatz 3 mit einem Verabschiedungsraum auch an die letzte Station im Leben der Seniorinnen und Senioren der LWL-Einrichtung gedacht. „Für uns bedeutet Sterbebegleitung Lebensbegleitung am Ende des menschlichen Lebens“, erläutert Eyk Schröder, Leiter des LWL-Pflegezentrums Marsberg, die Bedeutung des neuen Raumes.

Ein würdevolles möglichst schmerzfreies und an den Wünschen des Bewohners orientiertes Leben bis zum Tod hat im „Haus Stadtberge “oberste Priorität. „Uns war es besonders wichtig,“ so der Diplom-Pflegemanager, „den Sterbenden und seine Angehörigen um ihn herum und seiner Familie in diesem schwierigen Prozess respektvoll und ganzheitlich zu begleiten.“ Das Zulassen der Trauerarbeit bei den Beteiligten soll zusätzlich durch Gesprächsangebote der Einrichtung und eine wertschätzende Verabschiedungskultur im Verabschiedungsraum gefördert werden.

In Kombination mit dem anliegenden Andachtsraum wird eine multiprofessionelle Sterbebegleitung nach den Grundsätzen des „Pallitative-Care“ Konzeptes bestmöglich unter-stützt. Palliative Care bezeichnet die umfassende Behandlung, Betreuung chronisch kranker, schwerkranker und sterbender Menschen. Ihr Ziel ist es, den betroffenen Schmerzfreiheit und eine möglichst gute Lebensqualität bis zum Tode zu ermöglichen. Dazu gehört im LWL-Pflegezentrum Marsberg auch eine umfassende seelsorgerische Begleitung und ein vielfältiges Angebot katholischer, evangelischer und ökumenischer Gottesdienste. Außerdem helfen im „Haus Stadtberge“ zusätzlich ehrenamtliche freiwillige Mitarbeiter, unter anderem vom Hospizverein Marsberg, bei der ganzheitlichen Begleitung sterbender Menschen.

Die Bewohner, die neu in das „Haus Stadtberge“ kommen, werden ermutigt, falls möglich, eine Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht zu verfassen. Wenn nötig, unterstützen wir die Senioren oder beraten sie und ihre Angehörigen dabei, so Schröder. Verschlechtert sich der gesundheitliche Zustand eines Bewohners, dessen Wünsche nicht eindeutig bekannt sind, initiiert die Marsberger Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) ggf. eine ethische Fallbesprechung zur Ergründung des mutmaßlichen Willens.

Zu der wertschätzenden Verabschiedungskultur im LWL-Pflegezentrum gehört auch, dass verstorbene Bewohner im neuen Verabschiedungsraum der Einrichtung auf Wunsch aufgebart werden können, bis alle, denen es wichtig ist, sich in Ruhe verabschiedet haben. Zudem nehmen, wenn möglich, die Mitarbeiter und Bewohner der Einrichtung an der Beerdigung des Verstorbenen teil.


Dienstjubiläum im LWL

Langjährige Mitarbeiterinnen im „Haus Stadtberge“ geehrt

Marsberg (lwl). Bei strahlendem Sonnenschein ehrte das LWL-Pflegezentrum Marsberg „Haus Stadtberge“ kürzlich zwei langjährige Mitarbeiterinnen mit einer Feierstunde. Hiltrud Schwenger kann auf 40 und Beate Emmerich auf 25 Dienst-ahre beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zurückblicken. Eyk Schröder, Leiter der Marsberger Senioreneinrichtung, sprach den beiden Jubilarinnen im festlichen Rahmen für ihre besonderen Leistungen den Dank aller Mitarbeiter und Bewohner des LWL-Pflegezentrums aus.

Hiltrud Schwenger begann am 02.07.1973 als Hausangestellte in der Westfälischen Klinik, der heutigen LWL-Klinik, ihre berufliche Tätigkeit beim LWL. 1996 wechselte sie als Pflegehelferin in die Kinder- und Jugendklinik und von dort 1999 in das LWL-Pflegezentrum. Einrichtungsleiter Schröder hob in seinen Dankesworten hervor, dass es mittlerweile nicht mehr selbstverständlich ist, sein ganzes Berufsleben nur bei einem Arbeitgeber tätig zu sein. Er freut sich aber ganz besonders darüber, dass Frau Schwenger sich dafür ent-schieden hat. In all den Jahren hat die Jubilarin einen wichtigen Platz im „Haus Stadtberge“ eingenommen und mit ihrem persönlichen Einsatz einen großen Beitrag zur reibungs-losen Innbetriebnahme des Neubaus des LWL-Pflegezentrums geleistet. Dabei stellt sie immer die Interessen der Bewohner in den Mittelpunkt ihrer Arbeit, so Schröder. Durch ihr Pflichtbewusstsein und ihre Loyalität zur Einrichtung ist sie für viele Kolleginnen und Kollegen ein Vorbild, lobt Schröder die Jubilarin.

Beate Emmerich startete am 19.07.1976 ihren beruflichen Werdegang beim LWL mit einer Ausbildung zur Krankenschwester, die sie erfolgreich abschloss. Im Anschluss arbeitete sie zunächst ein Jahr auf der Gynäkologie des Briloner Maria-Hilf Krankenhauses und elf Jahre im St. Marien-Hospital Marsberg. 1990 setzte sie dann ihre Berufstätigkeit als Krankenschwester beim LWL fort. Nach elf Jahren in der LWL-Kinder- und Jugendklinik Marsberg wechselte sie 2001 in das LWL-Pflegezentrum. Zum Glück, findet Einrichtungsleiter Eyk Schröder. Nicht nur, dass Frau Emmerich durch ihre aufgeschlossene und interessierte Art sowie wegen ihres besonderen Engagements, bei den Bewohnern und Mitarbeitenden sehr beliebt ist, sondern auch, weil sie zusammen mit ihrer Familie jedes Jahr für ein besinnliches Weihnachtsfest in der Senioreneinrichtung sorgt, so Schröder. „Gut ist, dass ich einen Mann habe, der toll singen kann!“, freut sich die Jubilarin lachend. Neben den freundlichen Dankesworten und dem perfekten Wetter, trugen vor allem nette Gäste aus dem Kollegenkreis und viele lustige Anekdoten aus mehreren Jahrzehnten Berufstätigkeit zu einem ganz besonderen, gemütlichen Zusammensein bei.

Es folgten Glückwünsche durch Josef Spiertz, dem Kaufmännischen Direktor der Marsberger LWL-Einrichtungen, Annegret Meyer, der Vorsitzenden des Beirats des LWL-Pflegezentrums sowie des Personalrats, bevor die Ehrung der Jubilare mit einem sommerlichen Mittagsimbiss und angeregten Gesprächen über vergangene Zeiten ausklang.


Hier finden Sie weitere Pressemitteilungen über das LWL-Pflegezentrum Marsberg "Haus Stadtberge":

>> Neue Auszubildende - 21.12.13 (460 KB, PDF)
>> Nikolausbesuch im Pflegezentrum - 14.12.13 (320 KB, PDF)

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