Betreutes Wohnen kann eine dauerhafte Alternative zur stationären Unterbringung sein. Der Umzug in eine eigene Wohnung stellt einen wichtigen Schritt dar auf dem Weg zu einem selbstbestimmteren Leben.
Unser Ziel und Arbeitsauftrag ist die Eingliederung von Menschen mit psychischer oder geistiger Behinderung in die Gesellschaft.
Das Betreute Wohnen soll ein Höchstmaß an selbstständiger Lebensführung ermöglichen. Die Begleitung unserer Klienten und die Vermittlung von Kenntnissen findet im Alltagsleben statt. Wir bieten zum Beispiel:
Darüber hinaus wird Beratung und Hilfestellung im medizinisch-therapeutischen Bereich angeboten:
Wir sind ein multiprofessionelles Team und begleiten und unterstützen ca. 100 Menschen mit geistiger oder psychischer Behinderung oder Suchterkrankung auf ihrem Weg durch den Alltag.
Die Klientinnen und Klieten leben in einer eigenen Wohnung oder in einer Wohngemeinschaft. Die Wohnungen befinden sich im Kreisgebiet Soest in den Städten Lippstadt, Soest, Geseke, Erwitte, Anröchte und Rüthen sowie den Stadtteilen Benninghausen, Eickelborn, Cappel, Bad Waldliesborn, Lipperbruch, Lipperode, Dedinghausen, Störmede und Oestinghausen.
LWL-Pensionäre informierten sich im Sozialzentrum über Neuerungen beim Wohnverbund und Pflegezentrum Lippstadt Benninghausen
Aus- und Rückblicke standen jetzt im Mittelpunkt des Pensionärstreffs des Wohnverbunds und Pflegezentrums Lippstadt im Landschaftsverband-Westfalen-Lippe (LWL). Mehr als 60 ehemalige Mitarbeiter und ihre Lebenspartner hatten sich dazu im LWLSozialzentrum in Benninghausen zusammengefunden, um sich über die neuesten Entwicklungen in den beiden Einrichtungen zu informieren und darüber hinaus bei Kaffe und Kuchen langjährige Freundschaften wieder aufleben zu lassen.
Als seine Mutter ein Pflegefall wurde, brach für Bernhard Jasper eine Welt zusammen. Nichts ging mehr – auch nicht im Beruf. Um wieder Boden unter den Füßen zu spüren, begab sich der 57-Jährige in stationäre Behandlung und fand von dort den Weg in das Ambulant Betreute Wohnen des LWL-Wohnverbunds Lippstadt.
Das war 2004. „Seither kann ich mein Leben wieder genießen, weil ich weiß, dass ich immer dann Unterstützung erhalte, wenn ich sie brauche“, sagt er heute.