AMBULANT BETREUTES WOHNEN
Ambulant betreutes Wohnen bietet Menschen mit einer psychischen Erkrankung, mit einer Suchterkrankung und/oder mit einer geistigen Behinderung die Möglichkeit, in der eigenen Wohnung oder in einer kleinen Wohngemeinschaft zu leben. Ziel dieser Wohnform ist es, jeden dieser Menschen zu einer möglichst selbstbestimmten Lebensführung zu motivieren, die Selbstständigkeit zu fördern und die soziale Integration zu bewirken. Hierzu besteht eine enge Kooperation mit den Einrichtungen des LWL-PsychiatrieVerbunds im Kreis Soest und tagesstrukturierenden Angeboten anderer Leistungsträger. Neben vielen unterschiedlichen Hilfen für das Alltagsleben bieten wir auch die Möglichkeit, an verschiedenen Freizeitangeboten teilzunehmen.
BETREUTES WOHNEN IN DER FAMILE
Betreutes Wohnen in der Familie eröffnet neue Chancen für Menschen, die in Heimen leben oder nicht mehr allein in ihrer Wohnung sein können. Das Leben mitten in einer Gastfamilie bietet dann ein neues Zuhause. Natürlich stehen auch für dieses Lebensmodell professionelle Betreuerinnen und Betreuer zur Seite.
TAGESSTÄTTENVERBUND
Der Wohnverbund verfügt über z.Zt. 5 eigenständige Tagesstätten, die ganz- oder halbtags Beschäftigung und Arbeit, aber auch tagesstrukturierende Betreuung und Förderung für die Bewohner und Bewohnerinnen anbieten, die nicht, noch nicht oder nicht mehr eine der umliegenden Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) besuchen.
Die wohngruppenübergreifenden Fachdienste decken in Ihrer Gesamtheit ein ganzheitliches Förderspektrum ab, das von körperbezogenen, motorischen Aktivitäten über kreatives Gestalten bis hin zur sinnvollen Freizeitgestaltung und zu Bildungsangeboten reicht.
Der pädagogisch-psychologische Fachdienst unterstützt die Wohngruppenleitungen bei der Planung, Durchführung und Ergebniskontrolle der spezifischen Förderaufgaben und kann bei Krisen rund um die Uhr gerufen werden.
Ein Wohnheim für Menschen mit einer psychischen Behinderung hat der LWL-Wohnverbund Lippstadt in Benninghausen errichtet. Der Neubau bietet Platz für 24 Bewohnerinnen und Bewohner, die in drei Wohngruppen mit verschiedenen Förderkonzepten leben.
Brot und Salz nahmen die Bewohnerinnen und Bewohner symbolisch entgegen.
Ein Wohnhaus für 24 Menschen mit psychischer Behinderung und chronischer Abhängigkeitserkrankung in Eickelborn wurde am 28. Januar 2011 seiner neuen Bestimmung übergeben.