Institutsambulanz Warstein

LWL-Institutsambulanzen

Behandlungsangebot

Das Angebot unserer LWL-Institutsambulanz für die Abteilungen Allgemeine Psychiatrie, Depressionsbehandlung, Suchtmedizin und Gerontopsychiatrie umfasst die ambulante Behandlung aller psychiatrischen Krankheitsbilder.


Allgemeine Psychiatrie und Depressionsbehandlung

In der allgemeinpsychiatrischen Ambulanz werden alle psychischen Störungen außer Suchterkrankungen behandelt. Die Institutsambulanz verzahnt die stationären, teilstationären und komplementären Versorgungssysteme und hat auch hier einen speziellen Auftrag in der Versorgung schwer und chronisch kranker Menschen. Die Patienten/-innen sind zwischen Volljährigkeit und Eintritt des Rentenalters alt bzw. leiden nicht an einer altersassoziierten seelischen Störung. Eine Terminabsprache ist montags bis freitags zwischen 8.30 Uhr und 16.00 Uhr unter Tel. 02902- 82-1960 möglich.
 
Die Therapie wird individuell auf den/die jeweilige/n Patienten/-in abgestimmt. Gegebenenfalls ist eine aufsuchende Betreuung insbesondere durch den Pflege- und Sozialdienst möglich.
Zusätzlich werden wöchentlich verschiedene Gruppenangebote gemacht. Zu diesen Gruppenangeboten gehören: 
  • aktive Musiktherapie
  • Entspannungsgruppen
  • Fertigkeitentraining für Borderline-Patienten nach M. Linehan (Skills)
  • Lichttherapie
  • Lösungsorientierte Gesprächsgruppen für Patienten/-innen mit Depressionen und/oder Arbeitsstörungen
  • STEPPS-Fertigkeitentraining für Borderline-Patienten/-innen
  • Soziales Kompetenztraining (SKT)

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Suchtmedizin

Die Institutsambulanz für Suchtmedizin übernimmt, entsprechend ihres Versorgungsauftrags, die Behandlung aller, insbesondere stoffgebundener, Suchterkrankungen
Auch hier wird ein individuelles, auf den/die einzelne/n Patienten/-in abgestimmtes, Therapiekonzept erarbeitet. Bei Bedarf können Hausbesuche durch den Pflege- und Sozialdienst der Institutsambulanz erfolgen. Ein Kontakt zur ambulanten Sucht-Rehabilitation des Zentrums für medizinische Rehabilitation Südwestfalen (im Hause befindlich) kann vermittelt werden.
  • Diagnostik und Beratung bei der Frage Missbrauch/schädlicher Gebrauch und Abhängigkeit
  • ambulanter Entzug
  • Vorbereitung und Vermittlung in stationäre Entzugsbehandlung
  • medikamentöse Rückfall-Prävention
  • Krisenintervention
  • Diagnostik und Behandlung von psychischen Begleiterkrankungen (Doppeldiagnose/Komorbidität)
  • Vermittlung in weiterführende Behandlung (Beratungsstellen, niedergelassene Ärzte/-innen und Therapeut/innen, Selbsthilfe)

Termine nach vorheriger Vereinbarung. Der Zugang ist durch Überweisung oder aber direkt mit Versichertenkarte möglich.

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Gerontopsychiatrie

Die gerontopsychiatrische Ambulanz widmet sich der Behandlung psychisch Erkrankter älterer Menschen, d.h. etwa ab dem 60. Lebensjahr. Behandelt werden seelische und dabei oft chronisch verlaufende Störungen aller Art, die im Alter erstmals aufgetreten sind oder im Alter fortbestehen, etwa Depressionen, Wahn und Halluzinationen. Zu den Schwerpunkten zählt die Früherkennung von krankhaften Gedächtnisstörungen sowie die Behandlung von Demenzerkrankten im Rahmen einer Gedächtnisambulanz.  Bei der Therapie älterer Patienten erfolgt eine intensive Einbeziehung und Beratung der Angehörigen oder anderer Bezugspersonen.

Eine Gedächtnistrainingsgruppe bieten wir Ambulanzpatienten an, die im Rahmen einer demenziellen Erkrankung unter Gedächtnisstörungen leiden.
Ziel des Trainings ist es, die vorhandenen Fähigkeiten zu stärken, Vergesslichkeit zu mindern, Rückzugstendenzen entgegenzuwirken und den Weg zu bahnen für die Akzeptanz weiterer Hilfsangebote.

Die Gedächtnisambulanz dient der Früherkennung von Demenzerkrankungen. Hierzu werden die Patienten unter Einbezug der Angehörigen nach Überweisung durch den Hausarzt neuropsychiatrisch, testpsychologisch und körperlich untersucht. Gegebenenfalls werden weitere Untersuchungen veranlasst. Nach Abschluss wird ein Beratungsgespräch – im Bedarfsfall mit Sozialarbeiter – durchgeführt und für den weiterbehandelnden Arzt eine Therapieempfehlung ausgesprochen. Im Einzelfall kann die Behandlung auch über die Gedächtnisambulanz weitergeführt werden.

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