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Abt. Depressionsbehandlung

Im Laufe der letzten Jahre kristallisierte sich eine veränderte Bedarfslage in der psychiatrischen Versorgungslandschaft heraus: Der Anteil depressiver Patienten stieg an, wobei insbesondere auch der Anteil älterer depressiver Personen anwuchs. Vor diesem Hintergrund wurde die Abteilung D entwickelt und zum 1. Juli 2012 ins Leben gerufen.

Inhaltlich behandeln wir depressiv erkrankte Menschen jeder Altersgruppe.
Die Abteilung gliedert sich in  zwei Stationen an den Standorten Lippstadt und Warstein. Von diesen Stationen ist jeweils eine spezialisiert auf die Therapie jüngerer Depressiver (ca. bis 50 Jahre), während die andere einen Schwerpunkt in der Behandlung über 50-jähriger depressiver Menschen hat. Im klinischen Alltag zeigte sich, dass viele der älteren Depressiven zusätzlich unter psychosomatischen Erkrankungen, insbesondere chronischen Schmerzstörungen leiden, so dass die entsprechenden Stationen hier eine zusätzliche Spezialisierung entwickelten und von diesen aus eine enge Kooperation mit den Schmerztherapeuten des Klinikums Stadt Soest aufgebaut wurde.

In unserer Arbeit fokussieren wir in erster Linie auf eine Lösungsorientierung, unter Nutzung der individuellen Fähigkeiten. Bewältigungsstrategien werden entwickelt und aktiv eingesetzt. Der Umgang mit den Patienten ist dabei geprägt durch Akzeptanz, Wertschätzung und Authentizität der Mitarbeiter. Das therapeutische Personal weist sämtlich spezialisierte Fachkenntnisse auf, fortlaufende Schulungen der Mitarbeiter garantieren die Aktualität des Wissens und die Förderung verschiedener Kompetenzen.

Unsere Therapiekonzepte stützen sich im Wesentlichen auf drei Pfeiler:

  1. psychotherapeutische Einzelgespräche
  2. Gruppentherapien (sowohl in Form von Gesprächsgruppen als auch als Ergo- oder Bewegungstherapie sowie anderen stationsferne Gruppenangebote)
  3. medikamentöse Behandlung (wenn notwendig)


Für differenzierte Problemstellungen verfügen wir über geschultes Fachpersonal.

Während der Behandlung werden, von einem Basistherapieprogramm ausgehend, die Themen und Belastungsfelder patientenbezogen definiert, Lösungsstrategien entwickelt und schließlich auch die Entlassung ausreichend langfristig geplant, um eine nachhaltige Verbesserung und Stabilisierung des Befindens zu erreichen. Die Patienten sollen zuletzt in der Lage sein, das in der Therapie Erreichte auch im häuslichen Umfeld umzusetzen, um so längerfristig gesund zu bleiben.

Weitere Informationen finden Sie auch in unserem Abteilungsflyer.

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