Betreuungskonzepte des LWL-Wonverbundes Paderborn

Die Qualität einer Arbeit und das Handeln misst sich an fachlichen Konzepten. Die Organisation der Arbeit, die Haltung der Mitarbeiter_innen und die Methoden der Hilfeleistungen sind in den Fachkonzepten zusammengefasst. Der LWL-Wohnverbund Paderborn hat sich dem Ziel verpflichtet, Fachkonzepten zu folgen, die als „evidance based“ gelten. Dabei sind der Einrichtung die wissenschaftliche Grundlage und anerkannte Forschungsarbeiten mit fachlichen Wirkungsnachweisen wichtig.

 

Vier Konzepte der Eingliederungshilfearbeit sind geeignet, dem oben genannten Standard zu entsprechen und wurden deshalb als Leitkonzepte für den LWL-Wohnverbund ausgewählt.

Quartiermanagement – ist die regionale Organisationsform der Hilfen. Die Wohnungen, Wohngruppen und Teambüros des LWL-Wohnverbundes sind eingebettet in die Nachbarschaften des jeweiligen Stadtteils und verstehen sich als Bestandteil nachbarschaftlicher Normalität.

Das Konzept der therapeutischen Gemeinschaft  nutzt die Dynamik des Gruppengeschehens und die damit verbundene Ideenvielfalt und Kommunikationsregeln. Das Ziel des therapeutischen Ansatzes ist, Selbstsicherheit für sich zu entwickeln und Regeln des Zusammenlebens zu üben.

SOTERIA  – gilt als erste Wahl bei der Begleitung langjährig gehandicapter psychisch behinderter (psychosekranker) Menschen. Die Hilfen des SOTERIA - Konzeptes wirken sicherheitsvermittelnd, arbeiten mit Verständnis und intensiver Zuwendung.

Das SEMINAR greift einen umfassenden Bildungsansatz auf und zielt auf das Erlernen von Fähigkeiten zur Bewältigung der Erkrankung und Aufgaben der täglichen Haushaltsführung zu bewerkstelligen. Zudem werden Formen und Regeln des sozialen Umgangs miteinander eingeübt und reflektiert.