Ergotherapie - Was ist das?

Sinnvolles Arbeiten oder sich beschäftigen ist wichtig für die Entwicklung der Persönlichkeit eines jeden Menschen. Ergotherapeuten lenken die Selbstwahrnehmung auf die Aktivität, auf das, was jemand kann oder nicht kann, aber auch auf die Art und Weise, wie jemand etwas tut.

 Im Rahmen der Ergotherapie (ET) erfährt und spürt der psychisch Kranke, wie er sich anstrengt, konzentriert und durchhält. Er erhält die Chance seine Stärken und Schwächen wahrzunehmen und Ressourcen auszuschöpfen. Er kann lernen, verloren gegangene Bedürfnisse und Wünsche neu wahrzunehmen und zum Ausdruck zu bringen und sich mit Mitmenschen auseinander zu setzen – sich einzulassen und abzugrenzen.
 
Der Ergotherapeut unterstützt hierbei den Patienten in seiner individuellen Entwicklungsmöglichkeit. Das Ziel ist, die Fähigkeiten eines Menschen, die gebraucht werden, um im täglichen Leben zurechtzukommen, zu entwickeln, zu fördern und zu erhalten.

Die Ergotherapie versteht sich als Baustein im Gesamtbehandlungsplan der klinischen Patienten. Als ambulantes Angebot trägt und unterstützt die Ergotherapie Maßnahmen zur Vermeidung und/oder Verkürzung der stationären Behandlung. In enger Zusammenarbeit mit Schulen und Hochschulen der Ergotherapie werden Plätze für die praktischen Teile der Ausbildung und Prüfung angeboten.

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