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Qualitätsmanagement

Warum betreiben wir Qualitätsmanagement?

„Qualitätsmanagement" bedeutet für unsere Klinik nicht nur die Erfüllung eines gesetzlichen Auftrags. Qualitätsmanagement hilft uns, unsere Angebote an sich verändernde Rahmenbedingungen und sich wandelnde Wünsche und Bedürfnisse von Patient/innen und Beschäftigten anzupassen. Vor allem aber nutzen wir Qualitätsmanagement dazu, unsere Leistungen für Patient/innen, Beschäftigte und Öffentlichkeit transparent zu gestalten und immer weiter zu verbessern. In den letzten Jahren haben wir deshalb ein ausdifferenziertes Qualitätsmanagementsystem aufgebaut, mit dessen Hilfe die aus dem Leitbild der Klinik abgeleiteten konkreten Ziele („Qualitätsziele“) umgesetzt werden.


Wer ist für das Qualitätsmanagement verantwortlich?

  • Das Qualitätsmanagement der LWL-Klinik Warstein ist Stabsfunktion der Betriebsleitung.
  • Grundlegende Entscheidungen im Hinblick auf die Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems werden von einer Lenkungsgruppe getroffen, der unter anderem Mitglieder des ärztlichen, pflegerischen und Verwaltungsdienstes mit Leitungsverantwortung und ein Vertreter des Personalrats angehören.
  • Weitere Mitglieder der Lenkungsgruppe sind die Qualitätsmanagementbeauftragten. Ihre Hauptaufgaben bestehen darin, Aufbau und Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems zu unterstützen und die Betriebsleitung sowie Gremien und Arbeitsgruppen zu Fragen des Qualitätsmanagements zu beraten.
  • Qualitätszirkel, dauerhafte Arbeitsgruppen und Projektgruppen arbeiten daran, Verbesserungsvorschläge zu erheben und in die Praxis umzusetzen.

Wie prüfen wir die Qualität unserer Leistungen?

Ob unsere Leistungen den Bedürfnissen von Patienten/-innen, Beschäftigten und Öffentlichkeit genügen und ob wir unseren eigenen Qualitätsanspruch erreichen, überprüfen wir mit Hilfe verschiedener Instrumente, unter anderem:

  • Wir nutzen „Qualitätsindikatoren“, um Verbesserungsmöglichkeiten zu entdecken. Dazu gehören z.B. betriebswirtschaftlich relevante Leistungsdaten, Daten zur Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität von Kern-, Unterstützungs- und Führungsprozessen, Daten zu Komplikationen und sicherheitsrelevanten Fragen und Daten zu subjektiven Zufriedenheitsaspekten.
  • Wir befragen unser Patientinnen und Patienten, unsere Beschäftigten und niedergelassene Ärzte, ob sie mit unseren Leistungen zufrieden sind.
  • Über unser Beschwerdemanagementsystem können Patientinnen und Patienten, aber auch andere Betroffene Kritik und Anregungen äußern.
  • In Begehungen und Audits – zum Teil durchgeführt von speziell ausgebildeten Fachkräften, wie unserer Hygienefachkraft, der Fachkraft für Sicherheit oder unserer Apothekerin, zum Teil durch Beschäftigte im Pflegedienst, psychologischen Dienst oder Sozialdienst – überprüfen wir, ob bestimmte Vorgaben eingehalten werden.

Des Weiteren beteiligen wir uns an zwei Verfahren, mit denen wir unser Qualitätsmanagement nach außen transparent machen und uns einer externen Bewertung stellen. Wir sehen diese Überprüfungs- und Bewertungsverfahren als Chance, Schwächen und Entwicklungspotenziale über die Ergebnisse der permanenten internen Bewertung des Qualitätsmanagements hinaus zu entdecken:

  1. Die Klinik wurde im September/Oktober 2011 zum zweiten Mal nach den Richtlinien der Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen (KTQ ®) zertifiziert. Dazu wurde ein umfangreicher Selbstbewertungsbericht erstellt, untergliedert in die Bereiche Patientenorientierung, Sicherstellung der Mitarbeiterorientierung, Sicherheit im Krankenhaus, Informationswesen, Krankenhausführung und Qualitätsmanagement. Diesen Bericht hat ein externes Team aus Führungskräften aus Pflege, Ärztlichem Dienst und Verwaltung durch mehrtägige Begehungen der Stationen und Gesprächen mit Beschäftigten überprüft.
     ► KTQ-Bericht downloaden
     
  2. Im Abstand von zwei Jahren unterzieht sich die LWL-Klinik Warstein einem Selbstbewertungsverfahren nach den Richtlinien der European Foundation for Quality Management (EFQM), dessen Ergebnisse an den Träger der Klinik, den Landschaftsverband Westfalen-Lippe, weitergeleitet und von diesem überprüft werden. Identifizierte Verbesserungspotenziale werden priorisiert und verbindlich umgesetzt.

Schließlich verpflichtet der Gesetzgeber alle Kliniken bzw. Krankenhäuser mit § 137 SGB V zur Veröffentlichung eines Qualitätsberichtes.
 ► Berichtsjahr 2010 als Download


Was tun wir, um die Qualität unserer Leistungen weiter zu steigern?

2. In den Jahren 2010 und 2011 haben wir zahlreiche Verbesserungsprojekte durchgeführt. Dazu gehörten unter anderem die Überarbeitung von Leitlinien zum Krisenmanagement, die Einführung eines Risikomanagement-Systems, die Integration von Behandlungs- und Pflegeplanung, neue Angebote für Patientinnen und Patienten mit Demenz (z.B. „Sundowning“), neue Konzepte für die Behandlung in den Institutsambulanzen, ein verbessertes Entlassungsmanagement in der Abt. Gerontopsychiatrie, ein neues Personalentwicklungskonzept, neue Archiv- und Dokumentationskonzepte, die Entwicklung eines Gesamtkonzepts zum Arzneimittelmanagement, der Ausbau unserer Verfahren zu Qualitätssicherung u.v.m. Für die nächsten Jahre sind unter anderem weitere Projekte zum Entlassungsmanagement und weitere Anstrengungen zum Ausbau der Qualitätssicherung und zur Weiterentwicklung des Risiko- und Prozessmanagements geplant.


Ihre Ansprechpartner

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Dr. Andreas Rödel
Beauftragter für Qualitätsmanagement

Telefon 02945 981-5080
E-Mail andreas.roedel@wkp-lwl.org






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Dr. Tim-Nicolas Korf
Beauftragter für Qualitätsmanagement

Telefon 02902 82-5080
E-Mail tim-nicolas.korf@wkp-lwl.org