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LWL-Tagesklinik Lippstadt

Die Therapie in der Tagesklinik Lippstadt erfolgt nach einem ausführlichen Vorgespräch (ggf. gemeinsam mit Angehörigen oder anderen Bezugspersonen). Das Behandlungsangebot besteht aus psychotherapeutischen Einzelgesprächen, verschiedenen gruppentherapeutischen Verfahren (Soziales Kompetenztraining, Stressbewältigung, Genusstraining, Ergotherapie u.a.). Die Notwendigkeit einer medikamentösen Mit-Behandlung wird jeweils im Einzelfall abgeklärt. Es wird für jede/n Patienten/-in ein individueller Behandlungsplan erstellt.
Es gibt 15 Behandlungsplätze, von denen fünf für ältere Patientinnen und Patienten vorgesehen sind.

 
Welche Erkrankungen und Störungen werden behandelt?
 
In der Tagesklinik Lippstadt behandeln wir alle seelischen Erkrankungen.
Im Einzelnen zu erwähnen sind z.B.:
  • Schizophrenien
  • affektive Störungen (z.B. manisch/depressive Erkrankungen)
  • Ängste
  • Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen
  • psychoreaktive Störungen, z.B. Posttraumatische Belastungsstörungen, krankhafte Trauerreaktionen u.a.
  • arbeitsplatzbezogene Störungen
  • Schmerzverarbeitungsstörungen
Nur für primäre Suchterkrankungen oder Formen von hirnorganischen Erkrankungen, die mit Verwirrtheit einhergehen, können wir kein Therapieangebot machen.
 
Welche Ziele hat die Behandlung?

Ziel der teilstationären Behandlung ist in erster Linie die Verbesserung der psychischen und physischen Gesamtsituation bzw. zumindest die Verhütung einer weiteren Verschlechterung des Befindens. Hierzu erfolgt zunächst eine Einbindung in die tagesklinische Gemeinschaft. Einfühlsamkeit spielt hierbei eine wesentliche Rolle. Entsprechend der individuellen Bedürfnislage wird ein Therapieprogramm erarbeitet, das der speziellen Situation jedes/jeder Einzelnen in besonderer Weise gerecht werden und die Heilung fördern soll. Dabei ist es unerheblich, ob die Therapie als Weiterbehandlung aus dem vollstationären Bereich erfolgt, von einem/-r niedergelassenen Arzt/Ärztin oder der Ambulanz veranlasst wird oder ohne Vorbehandlung angetreten wird.
 
Konkrete Behandlungsziele werden gemeinsam mit dem/der Betroffenen entwickelt und können beispielsweise lauten:
  • Förderung eines positiven Selbstkonzeptes
  • Abbau von Unruhe, Angst, Unsicherheit
  • Verbesserung der Konzentrations- und Leistungsfähigkeit
  • Erhalt/Verbesserung des Aktivitätsniveaus
  • Erschließen neuer Lebensinhalte
  • Verarbeitung von Krisen
  • Verbesserung der Lebensqualität
  • Perspektivenbildung u.v.a.m.
 
Welche Therapieverfahren werden angewendet?
  • Psychiatrische/psychologische Diagnostik
  • medikamentöse Behandlung
  • Psychotherapie
  • pflegerische Begleitung und Intervention im Rahmen der Bezugspflege
  • Einzelgespräche/Gruppengespräche
  • Stressbewältigung
  • Psychoedukation
  • sozialrechtliche Aufklärung in Gruppen / sozialarbeiterische Einzelberatung und -begleitung
  • kompetenzzentrierte Ergotherapie
  • Gruppentraining sozialer Kompetenzen
  • Interaktionelle Gruppe
  • themenzentriertes Malen
  • Genusstraining
  • Aromatherapie
  • Imagination
  • Entspannung
  • Leserunde
  • Tanzen
  • Singen
  • Bewegungstherapie
  • Sozio- und Milieutherapie
  • Hirnleistungstraining
  • Angehörigengruppe
  • Laufgruppe