Für Betroffene und Angehörige
Lippstädter Benzo-Check für Patient/innen (LBCP)
Nutzen Sie den folgenden Test, um zu überprüfen, ob Ihr Konsum von Benzodiazepinen oder Non-Benzodiazepinen z.Z. eher unproblematisch ist oder eine Veränderung angezeigt wäre. Download
Mit den Texten der Serie „Sucht-Doktor“ wollen wir Betroffenen und Angehörigen wichtige und häufig gestellte Fragen zum Thema Suchterkrankungen beantworten. Für die Anregung weiterer Themen sind wir dankbar.
Bisher erschienen:
- Sucht-Doktor Nr. 1: Alkoholfreies Bier –Rückfallgefahr für „trockene Alkoholiker“?!
- Sucht-Doktor Nr. 2: Umgang mit Schlafstörungen
- Sucht-Doktor Nr. 3: Alkohol - vom Genuss zur Abhängigkeit
- Sucht-Doktor Nr. 4: Cannabis - harmlos oder "Teufelszeug"?
- Sucht-Doktor Nr. 5: Alkohol zu viel? Zu oft? Und nun?
- Sucht-Doktor Nr. 6: Pillen gegen die Sucht? - Medikamente gegen Rückfall
- Sucht-Doktor Nr. 7: Informationen für Suchtkranke mit Kindern
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Sucht-Doktor Nr. 8: Entzug und Suchtdruck - Alles reine Kopfsache!?
Infobriefe der Abteilung Suchtmedizin
- Infobrief 13. - Ausgabe Dezember 2011
- Infobrief 12. - Ausgabe Juli 2011
- Infobrief 11. - Ausgabe Dezember 2010
- Infobrief 10. - Ausgabe Juli 2010
- Infobrief 09. - Ausgabe Dezember 2009
- Infobrief 08. - Ausgabe August 2009
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Infobrief 07. - Ausgabe Dezember 2008
Fachinformationen für Experten
Abhängigkeit von Schlaf- und Beruhigungsmitteln (Ausgewählte Folien von Fortbildungsvorträgen)
Schlaf- und Beruhigungsmittel gehören meist zu der Gruppe der Benzodiazepine. Diese haben ein nicht geringes Suchtpotential. Man spricht auch von „Alkohol in Tablettenform“. Der Beitrag beschäftigt sich sowohl mit der Symptomatik des Langzeitkonsums als auch mit der Entzugsproblematik bei Absetzen des Präparates.
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Stationäre Behandlung von Medikamentenabhängigen
Dieser Beitrag beinhaltet die Kernaussagen eines Referats, das Dr. Rüdiger Holzbach im Rahmen des 6. Interdisziplinären Kongresses für Suchtmedizin in München im September 2005 gehalten hat. Der Beitrag beschäftigt sich mit Aussagen sowohl zu Problemen im Vorfeld und im stationären Behandlungsrahmen als auch zu den Besonderheiten dieser Patient/innengruppe. Abschließend gibt Dr. Holzbach Empfehlungen zur stationären Behandlung von Medikamentenabhängigen.
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Qualifizierter stationärer Entzug von Cannabispatient/innen
Die Zahl der Cannabiskonsument/innen, die eine stationäre Entzugsbehandlung brauchen, nimmt zu. Aktuell gehen die gesetzlichen Krankenkassen sehr restriktiv mit der dafür gewährten Krankenhaus-Behandlungsdauer um, bzw. lehnen die Kosten ganz ab. Gleichzeitig fehlen evaluierte Therapieprogramme. Der Beitrag beschreibt nun die Ergebnisse einer Expert/innengruppe von Fachleuten aus verschiedenen Kliniken sowie vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherungen Hamburg.
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Quelle: Suchtmedizin in Forschung und Praxis VIII (1) 9-14 (2006)
Positive Umfrageergebnisse bestätigen die erfolgreiche Arbeit unserer Abteilung Suchtmedizin
Die Abteilung Suchtmedizin wird weit über das regionale Versorgungsgebiet hinaus nachgefragt. Um das Behandlungsangebot weiter zu optimieren, ist es wichtig zu wissen, warum niedergelassene Ärzt/innen, Beratungsstellen, Betreuer/innen, Bewährungshilfe, Gesundheitsämter und andere Mitglieder des Suchthilfesystems Patient/innen eine Behandlung bei uns empfehlen. Dazu führten wir bei einem Fachtreffen im September 2005, zu dem rund 100 Teilnehmer nach Warstein kamen, eine anonyme schriftliche Befragung durch. Die detaillierten Ergebnisse finden Sie hier.
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Benzodiazepin-Langzeitgebrauch und -abhängigkeit
Benzodiazepine sind unverzichtbare Psychopharmaka, die aber nur bestimmungsgemäß angewendet werden dürfen. Die Halbwertszeit der Benzodiazepine muss bei der Wahl eines Präparats berücksichtigt werden. Bei initial guter Verträglichkeit entwickeln sich bei Benzodiazepinen erst im Verlauf Nebenwirkungen. Deshalb muss bei einer im Ausnahmefall durchgeführten Langzeitbehandlung geprüft werden, ob solche Nebenwirkungen aufgetreten sind (z. B. mit dem Lippstädter BenzoCheck). Der ambulante Entzug muss bei Berücksichtigung der pharmakologischen Besonderheiten der Benzodiazepine nur mit wenig psychotherapeutischem Aufwand begleitet werden. Hierüber informiert nachfolgender Bericht.
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Quelle: Fortschritte der Neurologie Psychiatrie 2010; 78: 425-434.
Weitere Fachbeiträge von Chefarzt Dr. Rüdiger Holzbach (Link)
