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Forschungsprojekte der Abteilung Suchtmedizin

Durch die personelle Union von Dr. Rüdiger Holzbach als Chefarzt der Abteilung Suchtmedizin und Mitarbeiter am Zentrum für interdisziplinäre Suchtforschung der Universität Hamburg (ZIS), sind die größeren Forschungsprojekte der Abteilung in Kooperation, bzw. mit Unterstützung des ZIS, umgesetzt. Darüber hinaus besteht eine Kooperation mit der Katholischen Fachhochschule Nürnberg (Professor Dr. Joachim Körkel).

Durch den LWL-PsychiatrieVerbund der LWL-Kliniken sind auch klinikübergreifende Projekte möglich.

Abgeschlossene Projekte (seit 2004)

  • Epidemiologie des Medikamentenmissbrauchs:
    • Finanziert durch das BfArM
    • Projektleitung R. Holzbach, Professor Raschke (ZIS Hamburg, ISD)
    • publiziert unter anderem in:
      • Holzbach R, Martens M, Kalke J, Raschke P: Zusammenhang zwischen Verschreibungsverhalten der Ärzte und Medikamentenabhängigkeit ihrer Patienten.
      • Bundesgesundheitsblatt 53: 319-325 (2010).
         
  • Hamburger Alkoholentzugsskala:
    • Im Rahmen einer Promotionsarbeit (Dr. Christiane Ihlow) Untersuchung der Praktikabilität und Komplikationsrate im Alkoholentzug bei Verwendung einer scoregesteuerten Medikamentenvergabe.
    • Publiziert in Holzbach R, Ihlow C: Score-gesteuerter Alkoholentzug mit der Hamburger Alkohol-Entzugs-Skala (HAES). DGPPN-Kongress, Berlin (2006).

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In der Auswertung

  • Trinkverhalten von Jugendlichen an Geseker Grundschulen und weiterführenden Schulen.
    • Promotionsarbeit von Herrn Igor Freiberg.
    • Stand: Erste Ergebnisse im Rahmen von Vorträgen bereits präsentiert.
       
  • Hamburger Alkoholentzugsskala:
    An der LWL-Klinik Gütersloh wurde im Rahmen einer Promotionsarbeit (Herr Takla) die Hamburger Alkoholentzugsskala mit der SAB-P Skala (von Bangert) verglichen.
     
  • Hirnleistungstraining:
    Im Rahmen der Behandlung von Patienten mit beginnendem bzw. akutem Korsakow-Syndrom wurde der Stellenwert des Hirnleistungstrainings untersucht.
     
  • Behandlungspfad Alkoholentzug:
    Referenzzentrum zur LWL-Klinik Paderborn, an der ein Behandlungspfad zum Alkoholentzug implementiert wurde
    Leitung Tilmann Magerkurth und Professor Juckel in Kooperation mit FOGS Köln.
     
  • Stationärer Cannabisentzug:
    • Bei rund 300 THC-Entzügen wurde die Entzugssymptomatik, und neben weiteren Parametern das Out-come sechs Monate nach Entzug untersucht.
    • Erste Ergebnisse wurden bereits im Rahmen von Kurzvorträgen und Posterpräsentationen publiziert (z.B.: Englert I, Holzbach R: Stationäre Behandlung bei Cannabis-Abhängigkeit – wann ist sie notwendig, was sind sinnvolle Bestandteile. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin, Berlin (2007).
    • Leitung ehemalige Oberärztin Frau Dr. Englert, jetzt Chefärztin der Karl-Jaspers-Klinik Oldenburg.
       
  • Persönlichkeit und Sucht:
    Mittels des PSSI wurden verschiedene Subgruppen der Suchtkranken an mehreren Stichtagen untersucht und die unterschiedlichen Persönlichkeitsprofile dokumentiert.
     
  • Stresstoleranz:
    Der Einsatz eines Stresstoleranztrainings wurde im Hinblick auf Akzeptanz und Effizienz bei jugendlichen Drogenkonsumenten (überwiegend THC und Amphetamine) untersucht.

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Laufende Projekte

  • KISS
    Das von Professor Körkel entwickelte Konsumreduktionsprogramm KISS (Kontrolle im selbstbestimmten Substanzkonsum) für Gebraucher und Gebraucherinnen illegaler Drogen, soll aus dem ambulanten Bereich als „Rückfallbewältigungsprogramm“ für den stationären Bereich adaptiert und wissenschaftlich evaluiert werden (in Kooperation mit Professor Körkel, Katholische Fachhochschule Nürnberg).
    ► Download „KISS 1012“ als PDF
     
  • Ambulanter Benzodiazepinentzug in Kooperation von Hausarzt und Apotheker:
    Begleitende Evaluationsforschung im Rahmen eines BMG-geförderten Projektes, Projektträger ABDA, Projektleitung Dr. Pallenbach.
     
  • Integration von Migranten aus dem
    Russischen Sprachraum ins Suchthilfesystem:
    Durch das BMG über 3 Jahre Laufzeit gefördertes Projekt, um die Haltekraft im Entzug und die Vermittlungsrate in Anschlussbehandlungen zu verbessern
    (siehe Internet-Seite: www.transver-sucht.de).
     
  • Ambulanter Alkoholentzug:
    Untersuchung der Durchführbarkeit von ambulanten Alkoholentzügen im ländlichen Raum unter Nutzung stationärer Infrastruktur.
    ► Präsentation aufrufen

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In Vorbereitung

  • KISS:
    Das von Professor Körkel entwickelte Konsumreduktionsprogramm KISS (Kontrolle im selbstbestimmten Substanzkonsum) für Gebraucher und Gebraucherinnen illegaler Drogen, soll aus dem ambulanten Bereich als „Rückfallbewältigungsprogramm“ für den stationären Bereich adaptiert und wissenschaftlich evaluiert werden (in Kooperation mit Professor Körkel, Katholische Fachhochschule Nürnberg).
     
  • Umgang mit Verhütung bei drogenabhängigen Frauen:
    Die Haltung und der konkrete Umgang mit dem Thema Verhütung bei illegal drogenkonsumierenden Frauen soll untersucht werden.

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