Forum Gesundheit Gespräche in der Rotunde
Angeregt diskutierten
die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer nach dem Vortrag zum Thema Stress - Burnout - Depression von Hans Joachim Thimm, Erster Oberarzt in der LWL-Klinik Dortmund. Mit Humor und gelegentlichem Augenzwinkern vorgetragen, beschrieb er die typischen Symptome von Stress, Burnout und Depression und arbeitete Unterschiede wie Gemeinsamkeiten heraus.
In dem sich anschließenden Gespräch wußten die zahlreichen Teilnehmer eigene Erfahrungen zu berichten. Einig war man sich, dass die Veränderungen in der Arbeitswelt die Menschen erheblich belasten, psychischem Stress verursachen und zur Erkrankung führen können.
"Die Gespräche in der Rotunde laufen im zweiten Jahr und sind schon zu einer festen Institution und einem lebendigen Forum geworden", freute sich Thimm.
FJSler besuchten LWL-Klinik Dortmund
Großes Interesse an psychischen Erkrankungen
hatten zwanzig junge Leute, die in Wohneinrichtungen der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel ihr Freiwilliges Soziales Jahr ableisten, haben sich in der LWL-Klinik Dortmund einen Tag lang über psychische Erkrankungen informiert. Ihr besonderes Interesse galt dem Thema „Persönlichkeitsstörungen“. Neben einem Fachvortrag von Ärztin Susanne Weisheit und einer Führung durch die Klinik tauschten sich die „FSJ“-ler mit den Pflegeschülerinnen und -schülern der LWL-Akademie für Pflegeberufe über ihre Erfahrungen in der Pflege von Menschen mit einer psychischen Erkrankung und/oder geistigen Behinderung aus.
Symposium zur strafrechtlichen Begutachtung
Hohe Praxisrelevanz
hatte das mit drei ausgewiesenen Fachfrauen besetzte Symposium zur Frage der psychiatrischen Begutachtung im Strafrecht. In ihren außerordentlich lebendigen und fachlich fundierten Vorträgen zeigten sie ihren interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern Wege durch die Klippen der Begutachtung im Strafrecht.
Ute Franz, Ärztliche Direktorin der Wilfried-Rasch-Klinik Dortmund, mit allen forensichen Fragen im Alltag bestens vertraut, zeigte die Anforderungen an die Beurteilung der Schuldfähigkeit auf, während Frau Prof. Sabine Nowara, Lehrbeauftragte der Universität zur Köln an der rechtswissenschaftlichen Fakultät und niedergelassene Gutachterin, die Prognosebegutachtung beleuchtete. Der lebendige Vortrag von Frau Schönenberg-Römer, Richterin am Landgericht Bochum, spannte den Bogen zur gelebten Praxis der Begutachtung in Strafverfahren.
"Mehr davon," wünschte sich einer der zahlreichen Zuhörer nach der überaus lohnenden Veranstaltung mit hoher Praxisrelevanz.
Das Team um Gleichstellungsbeauftragte Angelika Lichte (2. v. rechts) hat die Mitarbeiterinnen der LWL-Kliniken verwöhnt. (Foto: A.Nehm)
Wellness am Weltfrauentag
LWL-Klinik Dortmund setzt ein Zeichen
Dortmund (lwl). Wellness, Massage und Entspannungsübungen standen am diesjährigen Weltfrauentag für die weiblichen Beschäftigten der LWL-Klinik Dortmund auf dem Programm. Alle Angebote für die Kolleginnen wurden von Fachfrauen aus der Klinik geleitet. Weit über 60% der Beschäftigten in der LWL-Klinik sind Frauen. Ein guter Grund für Organisatorin Angelika Lichte, ihre Kolleginnen nach Wellness und Entspannung auf ein Pläuschchen bei Kaffee und Brötchen einzuladen.
Symposium: Schizophreniebehandlung
Zahlreiche Fachleute informierten sich
über aktuelle Entwicklungen in der Schizophrenie Behandlung. Die LWL-Klinik Dortmund hatte mit Prof. Dr. Thomas Messer, Chefarzt der Danuvius Klinik in Pfaffenhofen und Prof. Dr. Mathias Zink Oberarzt am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit aus Mannheim, zwei ausgewiesenen Experten geladen.
In der von Dr. Thomas Aubel, Oberarzt in der LWL-Klinik Dortmund, moderierten Veranstaltung brachte Herr Prof. Messer mit seinem sehr praxisorientierten Vortrag Licht in das Dunkel der Polypharmazie in der Schizophrenie-Behandlung. Im zweiten Vortrag gab Herr Prof. Dr.Zink einen Überblick über die Behandlungsstrategien bei schwierig zu behandelnden Zwangssymptomen im Rahmen schizophrener Symptomatik.
Alle Beteiligten fanden reichlich Zeit sich für Diskussion und fachlichem Austausch.
Gespräche in der Rotunde
Keine Angst vor überfüllten Räumen
hatten der zahlreichen Gäste des Rotunden-Gesprächs zum Thema Angststörungen. Bis auf den letzten Platz besetzt war die Veranstaltung. Markus Kirnapci, Oberarzt der Depressionsstation der LWL-Klinik Dortmund, fesselte seine Zuhörerinnen und Zuhörer mit seinem Vortrag zur Entstehung und Behandlung von Angststörungen und stand auch nach seinem Vortrag für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.
von oben: Anne Phillips, Besucher mit der Künstlerin im Gespräch, zahlreiche Gäste unterhielten sich angeregt.
Anne Phillips: Gesichter und Farben
Zahlreiche Gäste
folgten der Einladung zur ersten Vernissage der PsychARTrie-Reihe im Jahre 2013. Sie konnten die mehr als 40 ausgestellten Werke der Künstlerin bestaunen, die seit mehr als 40 Jahren als Krankenschwester in der LWL-Klinik Dortmund tätig ist.
Dem Titel der Ausstellung folgend, begrüßte Oberarzt Hans Joachim Thimm die Gäste mit einem Film der LWL-Klinik Dortmund, der Portraits von Beschäftigten der Klinik zeigte, um dann auf Anne Phillips Portraits in ihren Werken zu überzuleiten.
Die Künstlerin, die schon seit ihrer Jugend malt, betrachtet ihre Kunst als Ausgleich für ihre Kliniktätigkeit. Sie berichtete, dass sie beim Prozess des Malens das spätere Bild entwickelt. Selten, so Phillips, habe sie bereits vorher eine genaue Vorstellung von dem entstehenden Bild.
Die Gäste verweilten lange vor ihren Bildern, es ergaben sich anregende Gespräche mit der Künstlerin, die sich natürlich in der Aufnahmeeinheit der Klinik wie zuhause fühlte.
Die Bilder sind noch drei Monate in der Aufnahme der LWL-Klinik zu betrachten. Der Eintritt ist frei. Alle Werke sind käuflich zu erwerben.
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