Natalia Smilowski und Markus Kirnapci

Dortmunder Delegation in Kazan/Russland

Einen vielbeachteten Vortrag

auf dem Bechterew-Kongress in Kazan hielten Natalia Smilowski, Psychologin, und Oberarzt Markus Kirnapci, die auf der Depressionsstation der LWL-Klinik tätig sind. Sie referierten über neue Behandlungsverfahren in der Depressionsbehandlung und fanden in ihrem Publikum sehr aufmerksame Zuhörer. Ihr Vortrag wurde intensiv diskutiert. 

Der Kongress wurde von der Kazan Medical State University organisiert und fand zum Anlass des 150-jährigen Geburtstages von Wladimir Bechterew, dem Psychiater, Neurologen und Neurophysiologen, statt. Beide Therapeuten waren Teil der Arbeitsgruppe "Kultursensible Psychiatrie" der Klinik, welche aus Pflegenden, Psychotherapeuten und Ärzten bestand. 

Prof. Hans-Jörg Assion

Bereits tags zuvor hatte Prof. Hans-Jörg Assion, Ärztlicher Direktor der LWL-Klinik Dortmund, auf dem Internationalen Symposium Transkulturelle Psychiatrie des 21. Jahrhunderts zum Thema: "Was können Kliniken und Verbände zur Verbesserung der Versorgung beitragen?" gesprochen. Gemeinsam mit Kollegen aus Israel und Russland wurden Aspekte interkultureller Psychiatrie intensiv beleuchtet. Am Rande der Veranstaltung gab es für die Mitglieder der Arbeitsgruppe Gelegenheit, Kontakte mit Kollegen aus beiden Ländern zu knüpfen.

Das die kultursensible psychiatrische Behandlung in der LWL-Klinik Dortmund einen hohen Stellenwert hat, unterstrichen Pflegedirektorin Yvonne Auclair und der Kaufmännische Direktor, Prof. Dr. Jens Bothe, die durch ihre Teilnahme an Symposium und am Kongress verdeutlichten, dass die LWL-Klinik Dortmund sich des Themas verpflichtet sieht. 

v.l.: Karin Scholz (unten) Yvonne Auclair, Hans Joachim Thimm, Uwe Hillebrandt, Markus Kirnapci, Prof. Jens Bothe, Stefanie Esper, Natalja Smilowski, Irina Habarova, Prof. Hans-Jörg Assion