Beschäftigte der LWL-Klinik Dortmund gedenken der Opfer des Nationalsozialismus

Holocaust Gedenktag 2017

Beschäftigte der LWL-Klinik Dortmund mahnten.

Sie erinnerten in einer Gedenkfeier an die Opfer des Nationalsozialismus. Traditionell wurde die Feier von den Studierenden der LWL-Akademie gestaltet und in der Auferstehungskirche der Klinik begangen. 229 Kinder wurden zwischen 1940 und 1945 in der Klinik ermordet. Darüber hinaus erinnerten die Veranstalter an die zahlreichen Patientinnen und Patienten der Klinik, die aus Dortmund deportiert wurden und in Vernichtunganstalten ihren Tod fanden.

Gedenktafel für das Rosenberg-Haus

Am Holocaust Gedenktag wurde das ehemalige Haus 13, in dem die Morde geschahen in Rosenberg-Haus umbenannt. Die Studierenden enthüllten die Gedenktafel. Beschäftigte wie auch die Betriebsleitung, die wie in jedem Jahr an der Gedenkfeier teilnahm, wollen mit der Namensgebung an die ermordeten Kinder und an die aus der Klinik deportierten Menschen erinnern.

Hedwig Rosenberg war eines der ersten Opfer. Sie wurde am 21. September 1940 in die Landesheilanstalt Wunstdorf deportiert. Nur sieben Tage später wurde sie in der Tötungsanstalt Brandenburg umgebracht.

Die Jüngsten erinnern - Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Unterkurses der LWL-Akademie gestalteten den Holocaust Gedenktag