Schlüsselübergabe durch Landesdirektor Matthias Löb und Landesrätin Judith Pirscher an die Betriebsleitung der LWL-Klinik Dortmund

Einweihung des Phönix-Hauses in der LWL-Klinik Dortmund

Freude und Stolz

schwangen mit, als die Betriebsleitung der LWL-Klinik Dortmund am 29. März 2017 im Rahmen der Einweihungsfeierlichkeiten vom Landesdirektor Matthias Löb und Landesrätin Judith Pirscher den symbolischen Schlüssel für das neue Phönix-Haus übernahmen. Freude und  Stolz spürte man auch bei denen, die Grußworte sprachen, bei Oberbürgermeister Ulrich Sierau, beim Architekten Thomas Pucher und natürlich beim Landesdirektor des Landschaftsverbandes-Westfalen-Lippe, Matthias Löb. Die zahlreichen Gäste aus Politik und psychiatrischen Facheinrichtungen der Region hatten sich zunächst im lichtdurchfluteten Foyer des Hauses versammelt. Sie konnten den Grußworten manche interessante Information zum, in der Psychiatrie richtungsweisenden, Neubau entnehmen.

Landesdirektor Matthias Löb

Ein Bauvorhaben, das zeitgenau fertiggestellt worden ist und zudem den vorgegebenen finanziellen Rahmen nicht sprengt, fand Landesdirektor Matthias Löb bemerkenswert. Er betonte, wie wichtig der Psychiatrie-Standort Dortmund ist und unterstrich dies mit der Information, dass der Landschaftsverband Westfalen-Lippe mit den Krankenkassen einig ist, die Anzahl der Betten in der LWL-Klinik Dortmund deutlich zu erhöhen. 

Oberbürgermeister Ullrich Sierrau

Das Phönix-Haus der LWL-Klinik gehört ebenso zu Dortmund wie das Phoenix-West Gelände und der Phoenix See, stellte Oberbürgermeister Ullrich Sierau fest. Nicht zuletzt dokumentierte der OB die Verbundenheit zwischen Stadt und Klinik mit seiner Teilnahme an dem Jubiläum zum 120-jährigen Bestehen des Klinik aber auch mit seinem Besuch in der Klinik beim Richtfest des Phönix-Hauses.

Das Landespolizeiorchester im Foyer des Phönix-Hauses

Das Landespolizeiorchester unter der Leitung von Scott Lawton sorgte, wie schon beim Richtfest, für allerbeste musikalische Unterhaltung. Dies merkte nicht nur Oberbürgermeister Ullrich Sierau an. 

Architekt Thomas Pucher

Architekt Thomas Pucher gab sein "Baby", wie er es nannte, mit etwas Wehmut in andere Hände. Fast fünf Jahre, so Pucher, waren in unterschiedlichen Planungsteams zahlreiche Fachleute mit der Planung und Durchführung des Bauvorhabens betraut. Pucher gab Einblicke in seine Planungsüberlegungen. Ein offenes Gebäude sollte geschaffen werden, das sich in die Parklandschaft der Klinik einfügt. Gleichzeitig sollte das Gebäude Rückzug und Schutz für die Patienten bieten. Nicht ohne Stolz berichtete Pucher, dass ihm bereits Patienten der Klinik berichtet haben, wie wohl sie sich in der neuen Umgebung fühlen.

Dirk Lange

Ebenso engagiert berichtete Dirk Lange von kadawittfeldarchitektur aus Aachen, welches die Planung und Baubegleitung vor Ort sichergestellt hat, vom neuen Gebäudeensemble. Ausdrücklich stellte er das neue Restaurantgebäude in den architektonische Kontext. Offenheit, der Bezug zur Natur wurde auch im Restaurantgebäude mit großen Fensterflächen und einem Patio im Inneren erreicht.

Im Restaurant fanden sich zahlreiche Besucher ein, um sich näher über das architektonische Konzept und die therapeutischen Folgen zu informieren. Natürlich wurden Gespräche beim kleinen Imbiss im neuen Restaurant vertieft. 

Restaurantgespräche