LWL-Klinik Dortmund bietet ambulante Behandlung für Therapiewillige
Feste, Feiern, gemeinsame Mahlzeiten im Familienkreis - für Magersüchtige immer auch eine Bedrohung. Sie fürchten, sich in Gesellschaft der Nahrungsaufnahme nicht völlig entziehen zu können, trotz aller Ausreden zum Kalorienbewusstsein. Mehr als vier Prozent junger Frauen hungern zwanghaft. Einige leiden an einer Magersucht (Anorexia nervosa). Manchmal endet sie tödlich.
Für magersüchtige Frauen ab 18, die ihren Körper und ihr Leben von dieser Belastung befreien möchten, bietet die LWL-Klinik Dortmund ein maßgeschneidertes ambulantes Behandlungsangebot. Im Januar werden hier wieder Behandlungsplätze frei. Das Behandlungskonzept wird von der Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum in einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Therapiestudie wissenschaftlich begleitet. 40 ambulante Therapiestunden über rund zehn Monate lassen sich flexibel mit dem Berufs- und Privatleben vereinbaren.
Ansprechpartnerin für interessierte Frauen ist Frau Dipl. Psych. Pia Thiemann, Tel. 0231 4503-2610
