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Gabi Heinz und Priv.-Doz. Dr. Gerhard Reymann mit der koreanischen Besuchsgruppe

Weit gereiste Kolleginnen und Kollegen aus Korea kamen

zum fachlichen Austausch in die LWL-Klinik Dortmund

Dortmund. 20.7.2016. Die Bewegungstherapeutinnen und Bewegungstherapeuten wurden von Gabi Heinz und Priv.-Doz. Dr. Gerhard Reymann in der Klinik willkommen geheißen. Seit einigen Jahren findet einmal jährlich der fachliche Austausch in Dortmund statt. Die Gäste sind seit einer Woche in Deutschland. Zuvor hatten sie die Bochumer Psychiatrie aufgesucht. Organisiert wurde das Treffen in diesem Jahr von der Kinder- und Jugend- Psychiatrie in Hamm. Die koreanischen Kolleginnen und Kollegen wünschten sich ausdrücklich den Besuch in der LWL-Klinik Dortmund, weil sie hier ein breites Feld praktischer Tätigkeit vorfinden und sie die Praxisnähe der in der Klinik tätigen Bewegungstherapeuten sehr schätzen, so der Leiter der koreanischen Delegation. Gabi Heinz betonte in ihren Begrüssungsworten, wie sehr auch die Dortmunder Kollegen vom Austausch mit Bewegungstherapeuten aus Korea profitierten. So war der gemeinsame Tag mit zahlreichen Diskussionen und Gesprächen randvoll.


Chefarzt Dr. Christoph Neumann

Forum Gesundheit - Gespräche in der Rotunde

Vom erwachsenen Zappelphilipp

wusste Dr. Christoph Neumann, Chefarzt der Allgemeinen Psychiatrie II und Leiter der ADHS Ambulanz, im Rahmen der Gespräche in der Rotunde zu berichten. Er begann den Abend mit dem Vortrag des "Zappelphilipp". Zudem zitierte er aus den Tagebüchern der Mutter von Hermann Hesse, der auch an seinem ADHS litt. 

Fünf Prozent der Kinder leiden an einem ADH-Syndrom, davon dauern bei 60 Prozent der Betroffenen die Symptome bis in das Erwachsenenalter an.  Oft, so Neumann, bleibt die Erkrankung im Kindesalter unerkannt und unbehandelt. Die Symptome aber bleiben bis in das Erwachsenenalter- und beeinträchtigen die betroffenen Personen mitunter erheblich. Persönliche wie berufliche Probleme aber auch Selbstvorwürfe, Ratlosigkeit und ein sich Fügen in das vermeintliche Schicksal können die Folge sein.

Dabei lässt sich das Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom behandeln. Medikamentöse wie psychotherapeutische Strategien können den Betroffenen ihr tägliches Leben erleichtern.

Mit den zahlreichen interessierten, auch betroffenen Personen, die den Weg in die LWL-Klinik Dortmund gefunden habe, kam Neumann rasch ins Gespräch und konnte manchem durch Beratung weiterhelfen.


Prof. Dr. H.-P. Volz Foto: Assion

Psychopharmakologisches Seminar

Über die Grundlagen anxiolytischer Therapie

referierte  Prof. H.-P. Volz, Chefarzt des Krankenhauses für Psychiatrie Psychotherapie und Psychosomatik, Schloß Werneck, im Rahmen des psychopharmako- logischen Seminars an der LWL-Klinik Dortmund. Dr. Sabine Parys, die Organisatorin des Seminars, lag mit der Auswahl des Referenten goldrichtig. Zunächst gab der ausgewiesene Fachmann eine kurzen Überblick über die verschiedenen Formen der Angst. Nebenbei bemerkte er, dass Angststörungen die mit Abstand am weitesten verbreitete psychiatrische Störung sind.

Im umfangreicheren Teil seines Vortrages arbeitete er im Rahmen des Seminars unterschiedliche pharmakologische Strategien heraus. Dabei kombinierte er pharmakologische Erkenntnisse mit den Empfehlungen der aktuellen Leitlinien und mit Fragen der Effizienz und kam zu nachvollziehbaren Empfehlungen, die im Nebeneffekt die Auswahl der Anxiolytika übersichtlich und einfach machen.

Alles in allem ein Vortrag mit hoher praktischer Relevanz.


Kein Platz mehr frei in der Rotunde

Forum Gesundheit

Vom Spiel der Fußball-Nationalmannschaft

ließen sich weit über 70 Gäste im Forum Gesundheit nicht abhalten, den überaus informativen, unterhaltsamen und anregenden Vortrag über Angststörungen und deren Behandlung zu besuchen. Natalja Smilowski, Psychologin und Markus Kirnapci, Oberarzt, beide im neu eröffneten Depressionshaus 16  tätig, spielten sich die Bälle zu. Sie stellten die unterschiedlichen Angststörungen vor und informierten über medikamentöse wie psychotherapeutische Behandlungsverfahren. Ergänzt wurden ihre Ausführungen durch kluge Nachfragen, kritische Anmerkungen und Erfahrungsberichte ihrer Gäste.

Die Botschaft des Abends war klar: Angststörungen lassen sich gut behandeln, noch besser, wenn die Betroffenen aktiv mitarbeiten. So wie dies die Zuhörerinnen und Zuhörer am Abend des 21. Juni eindrucksvoll vorlebten.

So macht ein Vortrag Spaß, waren sich am Ende des Abends beide Referenten einig. 


Lebhafte Gespräche in der Rotunde

Forum Gesundheit

Bipolarität

war das Thema im Forum Gesundheit. Michael Wischeler, Oberarzt der psychiatrischen Station Unna, informierte mit seinem Vortrag und ließ sich von den zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörern gern unterbrechen. Eigene Symptome, Einschätzungen, Erkenntnisse wurden angesprochen und rege diskutiert. Dabei kamen weder die Erklärung der Symptome noch Fragen zur Behandlung zu kurz. Neben durchaus ernsten Beiträgen von Betroffenen gab es auch manches zum Schmunzeln. Lebhaft blieben Diskussion und persönliche Beitrage von Betroffenen bis zum Ende der Veranstaltung.

Das Fazit der Besucher: Auch nach nahezu zwei Stunden intensiver Gespräche hätte der Abend noch weiter gehen können. "So wünschen wir uns die Gespräche in der Rotunde", merkte ein sichtlich zufriedener Hans Joachim Thimm, Organisator der Veranstaltung, an. 

Einen weitereren Rotunden Abend zum Thema Behandlung und Umgang mit der bipolaren Krankheit avisierten die Veranstalter für den frühen Herbst. 

Oberarzt Michael Wischeler (Foto: A. Nehm)

Yvonne Auclair

Neue Pflegedirektorin Yvonne Auclair

In der LWL-Klinik herzlich begrüßt

Seit fast einem Vierteljahrhundert ist sie in der Psychiatrie tätig und hat dabei unterschiedliche Arbeitsorte kennengelernt. Sie freut sich, in der LWL-Klinik Dortmund angekommen zu sein und will sich neuen Herausforderungen stellen. Für Yvonne Auclair steht eine moderne und pflegewissenschaftlich fundierte Patientenversorgung ebenso an erster Stelle, wie das psychische und physische Wohl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Auclair: "Die Strukturen psychiatrischer Versorgung haben sich in den letzten Jahren verändert und werden sich zukünftig strategisch und strukturell immer weiterentwickeln."  Sie hat sich vorgenommen, diese Veränderungsprozesse zusammen mit den Dortmunder Kolleginnen und Kollegen zu gestalten. Auf eine gute Zusammenarbeit freuen sich Yvonne Auclair wie die Kolleginnen und Kollegen aus der LWL-Klinik Dortmund.


In Bewegung

Ein "bewegender" Informationsabend

Tanzen für Körper, Geist und Seele

war angesagt im Forum Gesundheit am 26. April 2016. Die Gespräche in der Rotunde  nach einem hoch informativen und "bewegenden" Abend wollte nicht abreißen. 

„Ich fühle mich wie ein frisch aufgetanktes Auto. Hier ist meine Tankstelle“, sagte eine Besucherin des Infoabends nach der Veranstaltung. Im Rahmen der Reihe „Forum Gesundheit“  ging es in der LWL-Klinik Dortmund um ein neues Angebot für stationäre und ambulante Patienten: Tanz und Theater mit dem Körper-Psychotherapeuten Uwe Hillebrandt und der bekannten Primaballerina Monica Fotescu-Uta (früher: Schauspiel Dortmund), begleitet vom Ersten Oberarzt Hans Joachim Thimm. Bei der Infoveranstaltung erfuhren die rund 40 Besucher einiges über die menschliche Körpersprache und über Dance-Sophrologie, in der  Bewegung, Körper, Geist und Seele verschmelzen, ebenso wie Zeit, Kraft und Raum. Diese Art der Tanztherapie, die Monica Fortescu-Uta entwickelt hat, weckt positive Gefühle, macht gelassen, mutig, selbstbewusst und im Optimalfall glücklich. Das Publikum wurde angeregt, einige Bewegungen auszuprobieren. Die Effekte waren sofort spürbar. Endorphinausschüttungen, fröhliche Gesichter und  Anmeldungen für den Kursus, in dem es NICHT darum geht, möglichst perfekt zu tanzen, sondern sich zu erkunden, zu entdecken und sich wohl zu fühlen.  

Monica Fotescu-Uta in Aktion

Dr. Karolina Leopold

Frühintervention und Therapie

Über das FRITZ in Berlin berichtete Dr. Karolina Leopold,

Oberärztin im Klinikum am Urban in Berlin-Kreuzberg, am 11. März in der LWL-Klinik Dortmund. Das Frühinterventions und - Therapie Zentrum versucht möglichst früh erstmals erkrankte Menschen mit psychotischen Symptomen anzusprechen, ihnen Diagnostik- und Therapieoptionen aufzuzeigen. Diese Form der frühen Ansprache führt zu nachhaltigen Erfolgen in der Behandlung, so Dr. Leopold.

Die Therapeuten der LWL-Klinik Dortmund nahmen den Gedanken der Frühintervention nur allzugern auf. So wundert es nicht, dass sich nach dem Vortrag eine intensive Diskussion entwickelte und Pläne reiften, diesen frühen Kontakt zu den Betroffenen auch in Dortmund zu ermöglichen.


Monica Fotescu-Uta und Uwe Hillebrandt

Ein neues Therapieangebot geht ans Netz

Step in - Dance out

Das Ambulanzzentrum der LWL-Klinik Dortmund bietet seit Februar 2016 seinen Patienten ein Therapieangebot, welches Bewegungstherapie, Tanztherapie und Theatertherapie miteinander vereint. Integriert ist zudem ein neues therapeutisches Verfahren: Dance-Sophrologie. Monica-Fotescu-Uta und Uwe Hillebrandt laden jeden Dienstag um 14:30 Uhr und um 16:00 Uhr in das Haus 29.

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von links: Jörg Neubauer, Maya Hakfoort, Prof. Assion, Hans Joachim Thimm, Rob Fowler, Jörg Neubauer, Stefan Huber

Next to Normal

Musicalensemble zu Gast in der LWL-Klinik Dortmund

Regisseur Stefan Huber folgte mit seinen Darstellern  Maya Hakfoort, Rob Fowler und Jörg Neubauer einer Einladung der LWL-Klinik Dortmund. Das Ensemble bereitet sich derzeit intensiv auf die Premiere des Rock Musicals Next to Normal vor. Am 5. März 2016 ist im Opernhaus Dortmund Premiere. Next to Normal setzt sich mit der Bipolaren Störung und ihren Folgen für Betroffene und Angehörige auseinander.

Grund genug für Regisseur und Schauspieler den direkten Kontakt zur Dortmunder Psychiatrie zu suchen. Der Ärztliche Direktor, Prof. Hans-Jörg Assion und der Erste Oberarzt, Hans Joachim Thimm, standen mit fachlichem Rat zur Verfügung. Die intensiven Eindrücke ihres Klinikbesuches werden, so Regisseur Stefan Huber, in die Probenarbeit einfließen.

Am 29. Februar 2016 um 19:00 Uhr werden Regisseur und Schauspieler im Rahmen der Landhaus Lesungen ihr Musical, auch musikalisch, vorstellen. Die Veranstaltung findet im Sozial- und Begegnungszentrum der LWL-Klinik Dortmund statt. Der Eintritt ist frei.

Rob Fowler, Jörg Neubauer und Maya Hakfoort lassen sich von Oberarzt Uwe Johansson (rechts) Therapieverfahren erklären

LWL-Klinik Dortmund erneut ausgezeichnet

LWL-Klinik Dortmund als Top-Regionales Krankenhaus

in der Fokus Klinik Liste verzeichnet.

Außerdem zählt die Focus Redaktion die LWL-Klinik Dortmund auch im Jahre 2016 zu Deutschlands Top-Kliniken in der Behandlung der Depression. Für die Behandlungsteams der Klinik Ansporn, ihre Arbeit weiter zu verbessern. 


Ullas Biallas (Foto: A. Nehm)

PsychiARTrie

Ulla Biallas stellt aus

Dortmund (lwl) Die Dortmunder Künstlerin Ulla Biallas stellt 42 ihrer Gemälde in der LWL-Tagesklinik in der Schimmelstraße 15 aus. Zur Vernissage in Brackel kamen viele kunstinteressierte Dortmunder. Unter den Motiven befinden sich einige Engel. Und so lautet auch der Titel der Ausstellung. Besucher finden den Engel der Begeisterung, den Engel der Gelassenheit, der Heiterkeit, der Stille und der Demut sowie einen gefallenen Engel, der zum Teufel wird, und einen Schutzengel.  

Die Ausstellung ist bis zum 18. März von montags – freitags von 9 bis 16 Uhr (donnerstags nur bis 15 Uhr) geöffnet. Der Eintritt ist frei.

 

Ulla Biallas (Foto: A. Nehm)

Ihre Malerei schulte Ulla Biallas u.a. an der Uni Dortmund und in der berühmten Worpsweder Malschule. Sie malt überwiegend in den Primärfarben, das heißt mit Rot, Gelb und Blau. Seit einem Privatstudium bei der Kammerschauspielerin Ines Burkhardt, lädt Ulla Biallas auch zu Lesungen in unterschiedlichste Institutionen ein. So wird sie auch in der Vorweihnachtszeit für die Patientinnen und Patienten der Tagesklinik des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) lesen. In der gerontopsychiatrischen Tagesklinik werden ältere Menschen mit psychischen Problemen behandelt. 


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