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LWL-Rehabilitation FörderTurm

150 ehemalige Sucht-Rehabilitanden

Dortmund (lwl)  In der LWL-Klinik Dortmund kamen 150 ehemalige Rehabilitanden zu einem gemütlichen Jahrestreffen zusammen. Sie alle haben in der Vergangenheit einen Entzug (meist von Alkohol) sowie eine mehrwöchige REHA im LWL-Rehabilitationszentrum in Dortmund oder in der Dependance in Schwerte durchlaufen und leben seitdem ohne Drogen. Das Treffen ist in jedem Jahr eine beliebte Veranstaltung, bei der sich die Teilnehmer angeregt miteinander über ihre Erfahrungen austauschen. So gab es auch diesmal nach der Begrüßung von Dr. Gerhard Reymann (Leiter der Suchtabteilung der LWL-Klinik) keine Programmpunkte, sondern viel Zeit zum Klönen bei Kaffee und Kuchen. Die Erinnerungen an die Zeit in der REHA sind überwiegend positiv: „Hier habe ich mich selbst und meine Lebensfreude wiedergefunden!“, sagt einer der Gäste. Manche der Ehemaligen haben sogar ihre Kinder mitgebracht. Die „treuesten“ Teilnehmer kommen bereits seit 15 Jahren regelmäßig zu den Treffen.  Dr. Peter Schlebusch wurde von einem Herrn mit den Worten „Bei Ihnen in der REHA habe ich meine Gefühle wiedergefunden“ begrüßt. Oberärztin Hildegard Graebsch freut sich über den Erfolg des Treffens: „So gute besucht war es noch nie!“


vorne: Jürgen Noldes (LWL-Pflegezentrum Dortmund), Silke Niewohner (Moderatorin), Dr. Vera Gerling (Moderatorin), Sabine Leiße (Kreis Unna), Dr. Petra Dlugosch (LWL-Klinik Dortmund), Antje Meister (Kreis Unna) hinten: Bert Schulz (Demenz-Servicezentrum), Prof. Dr. Hans-Jörg Assion (Ärztlicher Direktor LWL-Klinik Dortmund), Michael Makiolla (Landrat des Kreises Unna), Hans Zakel (Kreis Unna), Boonsorn Bond (LWL-Tagesklinik Bergkamen), Dr. Volker Böttger (Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe)

Gerontopsychiatrische Fachtagung in Unna

Kreis Unna und LWL-Klinik informieren rund 70 Fachleute

"Unsere Zukunft: Depressiv, verwirrt, allein? - Entwicklung der gerontopsychiatrischen Versorgung im Kreis Unna". Unter dieser Überschrift stand eine gerontopsychiatrische Fachtagung, zu der der Landrat des Kreises Unna zusammen mit der LWL-Klinik eingeladen hatte. Nach Fachvorträgen zu demografischer Entwicklung und Behandlungsangeboten im Kreis Unna eruierten die teilnehmenden Fachleute (Ärze, Pflegende, Berater u.a.) in Workshops Perspektiven für die ambulante und stationäre Versorgung im Kreis Unna. Da der Bedarf steigen wird, ist eine enge Vernetzung aller Anbieter wichtig. Die jetzige Zahl von Tageskliniken, Beratungsstellen und Pflegezentren wird künftig nicht mehr ausreichen. Das Personal soll ebenso qualifiziert weitergebildet werden wie die Ehrenamtlichen. Eine Arbeitsgemeinschaft wurde gegründet.


Hartmut Reinbold, Prof. M. Schmauss

Zur Pharmakotherapie der Schizophrenie

Auf großes Interesse

stiessen die beiden Vorträge von Herrn Prof. Dr. M. Schmauß zur optimierten Pharmakotherapie der Schizophrenie und von Hartmut Reinbold, langjähriger leitender Apotheker in der LWL-Klinik Dortmund, zu klinischen und pharmakokinetischen Aspekte der Depot Antipsychotika.

Prof. Schmauss, Ärztlicher Leiter des Bezirkskrankenhauses Augsburg, hob in seinem umfassenden und guten Überblick auf erwünschte und unerwünschte Wirkungen der Neuroleptika der ersten und zweiten Generation ab. Besonders für die modernen Neuroleptika konnte er an Hand der Studienlage für nahezu alle Präparate eine gute antipsychotische Wirkung nach weisen, er verwies jedoch auch auf das sehr unterschiedliche Spektrum der unerwünschten Wirkungen, die es bei der Auswahl der Neuroleptika zu bedenken gilt.

Hartmut Reinbold gab einen exzellenten Überblick über Depot-Neuroleptika und verwies in seinen Ausführungen auf die unterschiedlichen biochemischen Mechanismen bei der Freisetzung der Neuroleptika. Er zeigte auf, dass besonders Depot-Neuroleptika der letzten Generation gleichmäßige Plasmaspiegel sicherstellen.

Beide Vortragenden liessen sich vom interessierten Publikum durch Fragen und Anmerkungen gern unterbrechen und sorgten auf diese Weise für eine sehr anregende Diskussion.

OA Ulrich Ziele bei seinem Vortrag in der Rotunde

Gespräche in der Rotunde

Autistische Störungen

machte Oberarzt Ulrich Zielke am 18. Februar im Forum Gesundheit in seinem Vortrag zum Thema. Vor nahezu voll besetzten Rängen gab der Leiter der Dortmunder Autismus Ambulanz einen umfassenden Überblick über die unterschiedlichen Störungsbilder und unterstrich seine Ausführungen mit praktischen Beispielen. Einmal mehr bot sich den Teilnehmern der Veranstaltung in der Rotunde der Tagesklinik die Möglichkeit mit einem Fachmann der LWL-Klinik Dortmund zu diskutieren und Antworten auf Fragen zu erhalten. 


Manfred Tetzlaff, Dr. Birger Dulz, Prof. Hans-Joachim Markowitsch, Prof. Kevin Dutton

Fachvorträge in der LWL-Klinik Dortmund

Den Fokus auf Persönlichkeitsstörungen

legte das Symposium in der LWL-Klinik Dortmund am 12. Februar 2014. Drei ausgewiesenen Experten zum Thema Persönlichkeitsstörungen nahmen ihre zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer in ihren überaus unterhaltsamen und launischen Vorträgen mit. Neben brilliantem Entertaintment kamen dabei die wissenschaftlichen Informationen keineswegs zu kurz. Gewohnt gekonnt moderierte Dipl.-Psych. Manfred Tetzlaff.

So berichtete Prof. Kevin Dutton von der Universität Oxford zum Thema Psychopathen  und zeigte auf, dass psychopathische Merkmale keineswegs immer zu delinquenten Verhalten führen muss, vielmehr verwies er darauf, dass zahlreichen  Eigenschaften der Betroffenen außerordentlich gesellschaftsdienlich sein könnnen.

Professor Hans-Joachim Markowitsch referiert über u.a. über die Differentialdiagnose von dissoziativen und neurologischen Amnesien. Er zeigte auf, dass sich die Befunde in PET Untersuchungen ähneln und untermauerte, dass der Anamnese bei der Diagnose eine hohe Bedeutung zukommt.

Dr. Birger Dulz stellte eindrucksvoll dar, dass die Borderline Störung eine Beziehungsstörung ist und letztlich durch die therapeutische Beziehung behandelt werden muß - und dies kann ungeachtet der therapeutischen Schule des Behandlers geschehen. Mut machten seine zahlreichen praktischen Beispiele.


Zahlreiche interessierte und diskussionsfreudige Besucherinnen und Besucher in der Rotunde

Forum Gesundheit

Zahlreiche Gespräche in der Rotunde

wurden am 21.01.2014 nach dem umfassend informativen Vortrag von Dr. Christoph Neumann, aus der ADHS-Ambulanz der LWL-Klinik Dortmund, zum Thema Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom geführt. Ebenso zahlreich waren die Fragen der Zuhörerinnen und Zuhörer. "Wird ADHS nicht zu früh diagnostiziert?", "Was ist von der lauten Kritik bezüglich der medikamentösen Behandlung zu halten?" und immer wieder drängende Fragen nach Behandlungsterminen in der Dortmunder ADHS-Ambulanz bildeten die Probleme, die mit diesem Krankheitsbild verbunden sein können, exakt ab. Dr. Neumann beantwortete alle überzeugend. 

Lohnende Gespräche in der Rotunde. 


Prof. Preuss

Suchtmedizinische Fortbildung

Interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer

kamen zur Fortbildung der Abteilung Suchtmedizin und beteiligten sich an der Diskussion, ob ein kontrollierter Konsum bei Alkoholabhängigkeit möglich ist. PD Dr. Reymann gab zunächst einen Überblick über die verschiedenen Konzepte und sprach die teils gegensätzlichen Auffassungen in der Fachwelt dazu an. Prof. Preuss, Chefarzt im Kreiskrankenhaus Prignitz in Perleberg, ging auf aktuelle Studien zur medikamentösen Behandlung ein und stellte sich anschließend den Fragen in einer lebhaften und regen Diskussion. Wiedermal eine informative, lohnende Veranstaltung.


voll besetzte Ränge bei der Amtseinführung von Prof. Dr. Jens Bothe

Neuer Kaufmännischer Direktor in der LWL-Klinik Dortmund

Freundlich begrüßt

wurde der neue Kaufmännische Direktor der LWL-Klinik Dortmund, Herr Prof. Dr. Jens Bothe, von den Beschäftigten der Klinik und des Wohnverbundes. Zunächst dankte er seinem Vorgänger, Herrn Werner Schulte, für die bisher geleistete Arbeit und hob besonders die geleisteten Vorbereitungen für den geplanten Bettenneubau aber auch die Umstellung der Betriebssoftware hervor. 

Prof. Dr. Jens Bothe bei seinem Einführungsvortrag

Im zweiten Teil seines Vortrages widmete er sich den zukünftigen Herausforderungen und sprach hier unter anderem das neue Abrechnungsystem in der Psychiatrie an. Hier sah Bothe nicht nur die Belastungen sondern begriff die Veränderung als Chance, den bisher gut aufgestellten Betrieb weiter nach vorn zu bringen. Er forderte die Beschäftigten ausdrücklich zu einem konstruktiven und kritischen Dialog auf. 

Mit einer kurzen Darstellung seiner persönlichen Verhältnisse endete seine Vorstellung. Das Auditorium entließ er, augenzwinkernd, mit seinen besten Wünschen: "Ich hoffe Sie haben noch einen arbeitsreichen Tag" - und erntete Applaus. 


Das Apothekenteam der LWL-Klinik Dortmund erhält das Zertifikat

Apotheke der LWL-Klinik zertifiziert

Als erste Apotheke im Landschaftsverband Westfalen-Lippe

wurde die Zentralapotheke der LWL-Klinik Dortmund nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Nicht ohne Stolz nahmen alle Apothekenbeschäftigten das Zertifikat der Wieso CERT GmbH vom Qualitätsmanager Andre´Dorr entgegen. Die Betriebsleitung der LWL-Klinik Dortmund ließ es sich nicht nehmen, Frau Dr. Carola Dehmel, als der Leiterin der Apotheke und allen engagierten Mitarbeiterinnen herzlich zu gratulieren. Nach Übergabe des Zertifikats wurde mit einem gemeinsamen Frühstück gefeiert. 


Pensionäre und Jubilare der LWL-Klinik Dortmund geehrt.


Foto (LWL/Nehm): Pfarrer Michael Stiller, Superintendent Michael Stache (Evangelischer Kirchenkreis Dortmund-West) und Pfarrer Peter Wevelsiep beim Abschiedsgottesdienst für Michael Stiller

Pfarrer und Seelsorger Michael Stiller

in den Ruhestand verabschiedet

Dortmund (lwl)  Im Rahmen des 1. Adventsgottesdienstes wurde in der Auferstehungskirche der LWL-Klinik Dortmund Michael Stiller in den Ruhestand verabschiedet. Der Pfarrer und Seelsorger war 21 Jahre lang mit großem Engagement in der LWL-Klinik und der benachbarten LWL-Klinik für Forensische Psychiatrie (Wilfried-Rasch-Klinik) tätig. Auch zu den Bewohnern der Einrichtungen des LWL-Wohnverbundes hatte Michael Stiller ein intensives und vertrauensvolles Verhältnis. Im Laufe der Jahre hat Michael Stiller einen großen Kreis ehrenamtlicher Mitarbeiter um sich versammelt, die sich in ihrer Freizeit um Patienten und Bewohner kümmern. So haben den Pfarrer nach dem Gottesdienst viele Ehrenamtliche, Bewohner, Patienten, Kolleginnen und Kollegen mit Abschiedsgeschenken bedacht. Seine Nachfolge tritt Pfarrer und Seelsorger Peter Wevelsiep an, der auch in der LWL-Partnerklinik in Hemer tätig ist. 


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