Aktuelles - Aktuelles - Aktuelles - Aktuelles - Aktuelles



*

Lokale Allianz in Dortmund

Deutsche Gesellschaft für Care und Case Management zeichnet Gerontopsychiatrie aus

Den von der DGCC ausgelobten Innovationspreis für Beispiele guter Praxis nahm Dr. Petra Dlugosch, Chefärztin der Abteilung Gerontopsychiatrie, am Freitag, den 26. Juni 2015 in Köln entgegen.Mit ihr freute sich Karen Kolsmann, Leiterin des Projektes vor Ort. In besonderer Weise wird in der Gerontopsychiatrie der LWL-Klinik Dortmund das Handlungskonzept des Case Mangement gepflegt. Die Arbeit in der Lokalen Allianz für Menschen mit Demenz würdigte die DGCC mit einem 1. Preis, der mit 2500,00 € dotiert ist. "Das Preisgeld fließt selbstverständlich der Arbeit der Gerontopsychiatrie der LWL-Klinik Dortmund zu", so Dr. Dlugosch.


Die Dortmunder Delegation. In der Mitte Dr. Vladimir Merkel und Prof. Dr. Hans-Jörg Assion

Gegenbesuch in Moskau

Dortmunder Fachleute besuchen die Klinik Nr.10

Erst im September 2014 besuchten russische Psychiater die LWL-Klinik Dortmund zu einem fachlichen Austausch. Spontan sprachen sie damals eine Einladung zum Gegenbesuch nach Moskau aus.

Dieser Einladung folgten Ärzte, Psychologen, Pflegekräfte und Sozialarbeiter der LWL-Klinik gern und reisten vom 18. bis zum 21. Juni 2015 nach Moskau. Sie zeigten sich nicht nur von der weltoffenen Stadt Moskau beeindruckt. Die Klinik Nr. 10, am Rande Moskaus gelegen, überraschte mit guter technischer Ausstattung und einem modernen psychiatrischen Konzept. Beim Besuch zweier Stationen, die Herr Dr. Stanislav Starodubtsev, Leiter der Rehabilitation, vorstellte, konnten die Dortmunder sich von der praktischen Umsetzung überzeugen. 

Nach freundlicher Begrüßung durch den Chefarzt der Klinik, Herrn Dr. Vladimir Merkel, gab der stellvertretende Chefarzt, Herr Dr. Roman Cheremin, Einblicke in die psychiatrische Versorgung Moskaus. Einen besonders nachhaltigen Eindruck hinterließ Frau Dr. Natalja Skuratovs Vorstellung eines Theaterprojektes mit Patienten den Klinik Nr. 10, welches mit einer Aufführung in der Moskauer Theaterszene seinen Höhepunkt fand. Spontan wurde ein weiterer Austausch der Arbeit im Bereich Tanz- und Theater beschlossen.

Neben dem fachlichen Austausch gab es zahlreiche Gelegenheiten zu persönlichen Begegnungen. Von der russischen Gastfreundlichkeit und Fürsorglichkeit zeigten sich alle Teilnehmer der Delegation beeindruckt. 


Anna-Karina Jakovljevic und Prof. Dr, Thomas Schulze

Ausbildungszertifikat der DGPPN

Gäste der LWL-Klinik Dortmund

waren im Rahmen einer zweitägigen Visitation Frau Anna-Karina Jakovljevic aus Göttingen und Herr Prof. Dr. Thomas Schulze aus München. Sie haben am 27.05 und 28.05.2015 die Weiterbildungsbedingungen für die in Weiterbildung befindlichen Assistenzärztinnnen -und ärzte in der LWL-Klinik Dortmund geprüft.

Dabei habe beide Visitatoren den intensiven Austausch mit den Weiterbildungskolleginnen- und kollegen gesucht, sich einen Überblick über deren Arbeitssituation verschafft und es sich nicht nehmen lassen, die Kolleginnen und Kollegen direkt an ihrem Arbeitsplatz aufzusuchen.

Auch mit den Chefärztinnen und -ärzten sowie deren Vertreter kam es zu einem intensiven und fruchtbaren Austausch.

Ziel der Visitation war die Vergabe einer Zertifizierung als Weiterbildungszentrum für Psychiatrie und Psychotherapie gemäß den Richtlinien der Europäischen Facharztgesellschaft (UEMS), welche durch die DGPPN durchgeführt wird.


Dr. Thomas Aubel in der Rotunde

Forum Gesundheit - Gespräche in der Rotunde

Was ist eine bipolare Störung?

fragte Dr. Thomas Aubel, Experte für bipolare Störungen, seine Zuhörerinnen und Zuhörer am Dienstag, den 26. Mai 2015 in der Rotunde der LWL-Tagesklinik Dortmund. Tatsächlich haben in einer Telefonbefragung vor einigen Jahren 60 Prozent der Menschen die Ansicht geäußert, dass es sich dabei um die Polkappenschmelze an Nord- und Südpol handele. Nur wenige wussten, dass es sich dabei um eine psychische Erkrankung handelt.

Über diese Erkrankung wusste der Leiter der Bipolar Ambulanz in der LWL-Klinik Dortmund trefflich zu berichten und bezog die anwesenden Interessierten sofort mit ein. Gern nahmen diese sein Angebot an und diskutierten offen und neugierig über die durchaus nicht seltene Erkrankung. Diagnostische und therapeutische Fragen standen dabei im Vordergrund. 

Dr. Aubel blieb natürlich keine Antwort auf die zahlreichen Fragen schuldig. 

 


Hans Joachim Thimm (Foto: A. Nehm)

Forum Gesundheit - Gespräche in der Rotunde

120 Jahre Psychiatriegeschichte in Dortmund

faszinierten etwa 100 Zuhörerinnen und Zuhörer bei der Rotundenveranstaltung am 21.04.2015 im Sport- und Begenungszentrum der LWL-Klinik Dortmund. Hans Joachim Thimm, Erster Oberarzt in der Klinik, führte in seinem Vortrag, der mit zahlreichen Detailinformationen  aufwartete, durch die 120-jährige Geschichte der Klinik. Durch akribische Quellenarbeit und durch Zitate von Zeitzeugen gelang es ihm Geschichte sehr lebendig und interessant darzustellen.

Er spannte gekonnt den Bogen vom Gründungsjahr der Klinik bis zur aktuellen heutigen Entwicklung. Eindrucksvoll verdeutlichte er, dass stets die Verhältnisse in der Gesellschaft auch zu Veränderungen innerhalb der Klinik geführt haben. In den zahlreichen, sich anschließende Gesprächen bestätigten viele Gäste, dass sie einen neuen, anderen Blick auf die 120-jährige Geschichte der LWL-Klinik Dortmund werfen konnten.


Herrmann Wenning in der LWL-Klinik Dortmund, Bild Angelika Nehm

LandhausLesung mit Herrmann Wenning

Zu seinem alten Rhythmus zurückgefunden

hat Herrmann Wenning nach seiner langjährigen Suchterkrankung. Ihm gelang es durch das Langstreckenlaufen. Ein Brief seines kleinen Bruders, der ihn während seiner Haftstrafe wegen Einbruchs erreichte, war für ihn die Initialzündung. Sein Bruder erinnerte ihn an alte Erfolge beim Langstreckenlauf. Wenning, jahrelang süchtig von unterschiedlichen Drogen, begann wieder zu laufen und gab seinem scheinbar verpfuschten Leben einen neuen Rhythmus.

Eindrucksvoll seine Lesung am 14. April 2015 in der LWL-Klinik Dortmund. Eindrucksvoll seine Schilderungen in seinem Buch: Lauf zurück ins Leben. Wenning überzeugte mit seiner authentischen Art. Nichts zu beschönigen, nichts zu verschweigen, ohne in übertriebene Selbstanklage zu verfallen, das war Wennings Stärke an diesem Abend.

Seine zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer kamen während und nach der Lesung gern mit ihm ins Gespräch. Manch einer berichtete von eigenen Suchterfahrungen. Andere fanden sich ermutigt durch Wennings erfolgreichen Lauf aus der Sucht.

Ein durch und durch interessanter und unterhaltsamer Abend - eine Landhaus Lesung eben.

 


Prof. Dr. Martin Hautzinger

Gerontopsychiatrisches Nachmittagssymposium

Über Aspekte der Altersmedizin

verständigten sich Fachleute der Region am 11. März 2015 mit namhaften deutschen Wissenschaftlern. In dem Nachmittagssymposium der Abteilung Gerontopsychiatrie sprach Prof. Dr. Martin Hautzinger, von der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, über Verhaltenstherapie bei Depressionen im Alter und machte mit seinem kurzweiligen Vortrag den Teilnehmern des Symposiums Mut, Psychotherapie bei alten Menschen zu wagen. Er skizzierte zu Beginn seines Vortrags die typische Situation alter Menschen, um dann sein spezielles verhaltenstherapeutswiches Konzept zu erläutern. 

Herr Dr. Stefan Schröder, Leitender Arzt des KMG Klinikums Güstrow, referierte über die Diagnostik von Demenz und ließ seine Zuhörerinnen und Zuhörer an seinen diagnostischen und differentialdiagnostischen Überlegungen teilhaben.

Mit dem Vortrag von Petra Koep, von der Firma Servier, über Antidepressiva in der Altermedizin, wurde das Nachmittagssymposium  abgerundet. 

 


Rüdiger Merx und Stephan Voigt

Forum Gesundheit - Gespräche in der Rotunde

Was können wir tun

angesichts eines stetig größer werdenden Drogenproblems in unsere Gesellschaft? Wie können wir den Betroffenen helfen? Waren die häufig gestellten Fragen am 24.02.2015 im Forum Gesundheit. Überzeugend und ohne den erhobenen Zeigefinger verdeutlichten Stephan Voigt, Krankenpfleger der Drogenentzugsstation 26 und Rüdiger Merx, Funktionsoberarzt, die Gefahren von THC und anderen Modedrogen. Sie führten anschaulich aus, wie sehr die auf dem Markt befindlichen Substanzen in kurzer Zeit den Körper der Suchtkranken nachhaltig schädigen können. 

Den Suchtkranken mit Druck zu begegnen, nütze nicht, meinte Stephan Voigt und Merx ergänzte, dass Druck immer auch Gegendruck erzeuge. Beide Referenten rieten zu Geduld und Gelassenheit. Besonders das frühe Eintrittsalter in die Drogensucht verhindere oft eine adäquate Reifung der Betroffenen. Ein 25-jähriger Suchtkranker habe nicht selten den Reifungsgrad eines 13-jährigen. Ein solcher Mensch brauche Zeit, um nachzureifen. 

Keineswegs ist die Drogenentwöhnung ohne Erfolg. Oft gelinge der Umstieg auf ein drogenfreies Leben nicht beim ersten Mal, meinte Merx. Voigt erinnerte an die eigenen Versuche, das Leben zu ändern. Mitunter helfe es, sich selbst den Spiegel vorzuhalten, um drogenkranke Menschen besser zu verstehen. Dass beide bei ihren Bemühungen um Suchtkranke diese innere Gelassenheit mitbringen, wurde an diesem kurzweiligen und informativen Vortragsabend deutlich. 


Zahlreiche Beschäftigte gedachten der Opfer des Faschismus

Gedenken an die Opfer des Faschismus

Eine Selbstverständlichkeit

ist in der LWL-Klinik Dortmund das Erinnern an die Opfer des Faschismus, der damaligen Provinzial Heilanstalt, am Holocaust Gedenktag. In besonderer Weise erinnerte der Unterkurs der LWL-Akademie in der Auferstehungskirche an das Leben, Leiden und den Tod eines Opfers aus Dortmund. In der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche verdeutlichte eine liebevoll gestaltete Wandzeitung den Umgang mit psychisch Kranken in der Nazi-Zeit.

Zahlreiche Beschäftigte der Klinik versammelten sich zum Gedenken am Klinik-Mahnmal für die Opfer des Faschismus. Mitglieder der Betriebsleitung legten einen Kranz nieder.


Dr. C. Dehmel

Mit Vorurteilen aufräumen

konnte Dr. Carola Dehmel, leitende Apothekerin der LWL-Klinik Dortmund, im Rahmen des Forums Gesundheit. Die Gespräche in der Rotunde wurden lebhaft und teilweise kontrovers geführt. Frau Dehmel gelang es, Wirkungen und unerwünschte Wirkungen von Psychopharmaka, wissenschaftlich fundiert, zu erläutern. Schön, dass es besonders die Patienten der Klinik waren, die ihre überwiegend positive Erfahrungen beisteuern konnten. 



Disclaimer HAFTUNG FÜR LINKS:
Durch das Urteil vom 12. Mai 1998 "Haftung für Links" (312 O 85/98) hat das Landesgericht Hamburg eindeutig entschieden, dass man durch die Anbringung eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat, also haftbar gemacht werden kann; dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Wir bemühen uns laufend, die Links und deren Inhalte zu überprüfen, distanzieren uns aber ausdrücklich von allen Inhalten sämtlicher gelinkter Seiten und verweisen darauf, dass wir keinen Einfluss auf Gestaltung und Inhalte der gelinkten Seiten haben und uns die Inhalte nicht zu eigen machen.