In der Bewegungstherapie

Suchtmedizin

Patientenprofil

Die überwiegende Mehrheit aller Bundesbürger der verschiedenen sozialen Schichten trinken von Zeit zu Zeit alkoholische Getränke. Dennoch entwickelt nur ein gewisser Anteil dieser Personen einen schädlichen Konsum. Noch kleiner ist der Anteil derjenigen Menschen, die alkoholabhängig werden.

Unabhängig davon, ob es sich um Alkohol, um Beruhigungsmittel, um Tabak, um Cannabis oder um andere illegale Drogen handelt, Abhängigkeitsentwicklung ist immer ein Prozess.

Die Abteilung für Suchtmedizin versteht sich als Kompetenzzentrum zur Verzögerung dieses Prozesses. Sie versteht sich ferner als Behandlungsstelle für Personen, bei denen ein schädlicher Konsum oder eine Abhängigkeit eingetreten ist. Unabhängig von der individuellen Ausgangslage und der sozialen Schicht finden die Betroffenen hier die Möglichkeit, ihre Gesamtsituation zu klären und konkrete Pläne zu schmieden, die ihnen den Ausweg aus der Erkrankung eröffnen. Oft steht nach der ersten Motivationsarbeit eine Phase des Entzuges an. Im Qualifizierten Entzug wird dieser Behandlungsabschnitt dazu genutzt, den Patienten weitergehend zu unterstützen und - sofern gewünscht - auch auf eine Langzeitbehandlung konkret vorzubereiten.

Patientinnen und Patienten, die eine medizinische Rehabilitation Sucht anstreben, können sich in der suchtmedizinischen Abteilung auf diese Maßnahme konkret vorbereiten.

Selbstverständlich sind wir auch dann ansprechbar, wenn bereits gravierende Suchtfolgeschäden aufgetreten sind und eine langfristige Behandlung zur Besserung dieser Beeinträchtigungen erforderlich ist.