Dr. M. Krug

Aktuelle Forschungsergebnisse

Leistungssportler genauso häufig betroffen wie die Allgemeinbevölkerung?

Aktuelle Forschungsergebnisse lassen sich dahingehend interpretieren, dass Leistungssportler in etwa genauso häufig an Depressionen und Angsterkrankungen leiden, wie die Allgemeinbevölkerung.

Soeben ist von Dr. Sportwiss. Dipl.-Psych. Michael Krug (Mitarbeiter in der LWL-Klinik Dortmund, Ansprechpartner der Sprechstunde für Leistungssportler und Trainer) ein Artikel erschienen, der erstens die Frage klärt, wann psychische Erkrankung im Leistungssport beginnt und zweitens Anregungen für ein psycho-soziales Krankheitsverständnis des Phänomens der psychischen Erkrankungen im Leistungssport gibt. Im Falle von überdauernden Leidenszuständen von Sportlern und Trainern sind aus therapeutischer Perspektive Überlegungen zu bewussten und unbewussten Motiven leistungssportlicher Tätigkeit (z.B. Statusstreben) und zu verinnerlichten Beziehungserfahrungen wichtig.

 

Krug, M. (2013). Psychische Erkrankungen im Leistungssport. Ist Leistungssport prinzipiell Überkompensation? Psychoanalyse und Körper, 12 (2), 29 – 40.