Neue Wege entdecken, einen neuen Anlauf nehmen...
das wollen oder müssen viele Patienten der Station 41/3. Sie wissen nicht mehr weiter, schaffen den Weg nicht mehr alleine oder wissen nicht, wo sie anfangen sollen, haben oft den Bezug zur Realität verloren. Wir wissen es ist zu schaffen.
Wir, das ist das Behandlungsteam der Station 41/3, einer offenen Aufnahmestation mit Schwerpunkten in der Akutbehandlung von Psychosen. Zu uns kommen Menschen die an einer akuten oder chronischen Psychose erkrankt sind, oder auch an einer Depression oder einer Persönlichkeitsstörung leiden oder eine schwere Lebenskrise durchschreiten. Oft kommen zu der eigentlichen psychischen Erkrankung soziale oder familiäre Probleme hinzu. Wir unterstützen Sie auf dem oft schwierigen Weg aus der Krise, und werden Ihnen helfen, einen neuen Anfang zu finden oder neue Wege auszuprobieren, wieder „festen Boden“ unter den Füßen zu bekommen.
Ärztin, Arzt, Pädagogin, Sozialarbeiterin und das Pflegepersonal nehmen sich Zeit für Sie, planen und üben mit Ihnen kleine und große Schritte auf dem Weg zu einer wieder selbstbestimmten und sicheren Zukunft. In Einzelgesprächen mit Ihrem Bezugstherapeuten/in, ihrem Bezugspfleger/Schwester haben Sie die Möglichkeit die Vergangenheit zu reflektieren und die nächste Zukunft zu planen. In Gruppenvisiten, Abendrunden oder dem Selbstsicherheitstraining können Sie sich mit Ihren Mitpatienten austauschen und Sicherheit im Umgang mit anderen stärken.
Die Psychoedukation hilft Ihnen beim Verstehen und Reflektieren Ihrer Erkrankung. In der Laufgruppe können Sie mit Spaß Ihre körperliche Fitness steigern. Beim CogPak geht es um das Trainieren von Ausdauer und Konzentration mit Hilfe eines computer-gestützten Denkleistungstrainings. Bei der Entspannung lernen Sie Stress abzubauen und Angst zu bewältigen. Die Sozialarbeiter beraten und unterstützen Sie bei der Bewältigung von kleinen oder großen Problemen des täglichen Lebens. Darüber hinaus haben Sie bei der Ergotherapie und unterschiedlichen Kunsttherapien in der Gruppe oder einzeln die Möglichkeit neue kreative Seiten zu entdecken, bzw. diese zu stärken. Bei Musik- und Bewegungstherapie geht es um das Spüren des eigenen Körpergefühls. Schließlich haben Sie bei unterschiedlichen Formen der Arbeitstherapie die Möglichkeit Ihre Belastbarkeit zu steigern, möglicherweise neue Arbeitsfelder zu erkennen und Ihr Selbstvertrauen zu stärken. Letztlich wollen wir, dass es Ihnen auch nach dem stationären Aufenthalt weiterhin gutgeht und planen mit Ihnen individuell abgestimmte ambulante Weiterbehandlungsmaßnahmen. Die Station ist wohnlich eingerichtet, bietet Möglichkeiten zum Rückzug, aber auch die Möglichkeit bei Fernsehen oder gemeinsamen Spielen ungezwungen in Kontakt zu kommen. Jede Krise bietet die Chance zu einem Neuanfang, wir helfen Ihnen den Weg zu finden.

