Zentrale psychologische Diagnostik / spezielle Psychotherapieverfahren (ZpDP)
Psychologisch Diagnostische Untersuchungen
Hier werden unter Rückgriff auf eine umfangreiche Testothek psychologisch-diagnostische Untersuchungen durchgeführt. Die Untersuchungen betreffen Bereiche wie kognitive Fertigkeiten, Intelligenz, Persönlichkeit. Es werden aber auch die Beschwerden von Patientinnen und Patienten erfasst, um diese dann einer klinischen Diagnose zuzuordnen.
Diese Untersuchungen dienen zum einen der Qualitätssicherung: ein Vergleich der Aufnahmebefunde mit den Befunden bei Entlassung sollen zu einer Einschätzung der Wirksamkeit der Behandlung beitragen.
Darüber hinaus möchten wir mit einer diagnostischen und differentialdiagnostischen Klärung die Befunde der Kolleginnen und Kollegen objektivieren, um auf dieser Grundlage Entscheidungen über weitere erforderliche Behandlungsmaßnahmen zu treffen. Dabei ist es im Sinne des oben angesprochenen Selbstverständnisses unserer Arbeit wichtig, die einzelnen Ergebnisse nicht alleine anzuschauen. Sie müssen in ihrer Bedeutung für die jeweils untersuchte Patientin bzw. Patienten erfasst werden. Dazu werden sie zu dem klinischen Eindruck und den übrigen Angaben über den bisherigen Krankheitsverlauf aber auch zu den Lebensumständen der Patientin/des Patienten in Beziehung gesetzt, ehe sie interpretiert werden. Um für diesen wichtigen Teil der Arbeit mehr Zeit zu haben, entwickeln wir entsprechende PC-Programme, um die Anmeldung der Patientinnen und Patienten zu den Untersuchungen, die Erfassung der Daten und deren Auswertung zu vereinfachen.
Spezielle Psychotherapieverfahren
Neben einer wöchentlichen ambulanten Therapiegruppe für Borderline-PatientInnen werden seit 2005 kontinuierlich ambulante Achtsamkeitsgruppen und ambulante Gruppen zum Training Emotionaler Kompetenzen (TEK) statt. Erste Evaluationen über die Effekte dieser Trainings liegen vor und werden demnächst an dieser Stelle veröffentlicht.

