Fußläufig vom Stadtzentrum Iserlohn, in der Sporenstr. 19, betreibt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe eine zeitgemäße wohnortnahe medizinische Rehabilitation für Menschen mit Alkohol- oder mit Medikamentenabhängigkeit.
Sobald Sie z.B. durch eine qualifizierte Entzugsbehandlung Alkohol/Medikamente in der Hans-Prinzhorn-Klinik Hemer, im evangelischen Krankenhaus Hagen-Elsey, in der LWL-Klinik Dortmund oder aber durch eine stationäre medizinische Rehabilitation in Dortmund ausreichende Stabilität gewonnen haben, können Sie hier gute Fortschritte machen. Sie sollten allerdings zuverlässig in der Lage sein, nachts, Sonn- und Feiertags ganz eigenständig frei von ihrem Suchtmittel leben zu können. Wenn dem so ist, können Sie in der Sporenstr. 19 in Iserlohn das vollständige Programm medizinische Rehabilitation Sucht in Anspruch nehmen und dennoch jede Nacht im eigenen Bett schlafen.
Zum Programm gehört hier neben der Sozial- und Suchttherapie, der kreativen Therapie, der Bewegungstherapie und der Entspannungsverfahren der arbeitstherapeutische Einsatz in Betrieben des 1. Arbeitsmarktes. Frau Allendorf-Redlich unterhält Kooperationsbeziehungen zu zahlreichen Betrieben in der unmittelbaren Umgebung der Tagesklinik und vermittelt Sie in eine Praktikumsstelle, in der Sie genau das üben und erfahren können das Sie für einen Wiedereinstieg in eine aktive Lebensführung brauchen.
Bei deutlich ausgeprägter Abhängigkeit ist oft eine tägliche Behandlung erforderlich. Hierfür ist die ganztägig ambulante Rehabilitation geeignet. Umfangreiche sucht- und sozialmedizinische Unterstützungs- und Behandlungsmaßnahmen werden von montags bis samstags ab 8 Uhr im Rahmen eines modernen Gesamtkonzeptes zur Anwendung gebracht. Der Samstag Nachmittag, der Sonntag und Feiertage sind therapiefrei. Auch die Nachtstunden werden in Eigenverantwortlichkeit daheim gestaltet. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Faltblatt.
Ihre Ansprechpartnerinnen für die ganztägig ambulante Rehabilitation sind:
Herr Wolfgang Schneider, Diplom-Spozialarbeiter und Sozialtherapeut (GVS) Tel: 02371 – 9556 270 E-Mail: wolfgang.schneider@wkp-lwl.org und
Frau Hildegard Graebsch, Oberärztin, Tel: 0231 – 4503 2778
Sollte sich im Einzelfall diese Rehabilitation als unzureichend erweisen, kann auf Antrag für eine gewisse Zeit in das ganztägig ambulante oder auch das stationäre Setting gewechselt werden.
Weitere Informationen zur ambulanten Rehabilitation entnehmen Sie bitte diesem Faltblatt.
Ihre Ansprechpartnerinnen sind:
Frau Annette Ahrweiler, Sozial-/Suchttherapeutin, Tel: 02371 – 9556 269
Frau Oberärztin Hildegard Graebsch, Tel.: 0231 – 4503 2778
Oft stehen nach einer stationären oder einer ganztägig ambulanten medizinische Rehabilitation Sucht einige weitere Umstellungen im Alltagsleben an. Andere neu erarbeitete gesunde Verhaltensweisen sind zunächst noch ungewohnt oder werden von außen her in Frage gestellt. In dieser Zeit kann Behandlungserfolg wohnortnah in der Gruppe der ambulanten Nachsorge gefestigt werden.
Ihre Ansprechpartnerinnen für die ambulante Nachsorge sind
Frau Annette Ahrweiler, Sozial-/Suchttherapeutin, Tel: 02371 – 9556 269 und
Frau Hildegard Grabesch, Oberärztin Tel.: 0231 – 4503 2778
Freitag, den 02. März 2012 um 14:00 Uhr im Sport- und Begegnungszentrum der LWL-Klinik Dortmund
Symposium anlässlich des Dienstantritts des neuen Ärztlichen Direktors der LWL-Klinik Dortmund, Herrn Professor Dr. Hans-Jörg Assion:
Bedeutung und Wechselwirkung von Umwelt und Neurobiologie bei Angst und Depression.
zum Forum Gesundheit, dem öffentlichen Gespräch über psychiatrische Erkenntnisse ein.
Dienstag, 06. März 2012 in der LWL-Tagesklinik Allerstraße 1, 44287 Dortmund-Aplerbeck.
Ob in der Schwimm- oder in der Sporthalle oder im Freien. Die Bewegungstherapie der LWL-Klinik Dortmund wartet mit einem umfangreichen Programm auf.