LWL-Rehabilitationszentrum Ruhrgebiet

Medizinische Rehabilitation in Iserlohn

Annette Ahrweiler, Anja Allendorf-Redlich, Wolfgang Schneider

Suchtbehandlung im Alltag

Wir begleiten Menschen aus der Abhängigkeit

Fußläufig vom Stadtzentrum Iserlohn, in der Sporenstr. 19, betreibt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe eine zeitgemäße wohnortnahe medizinische Rehabilitation für Menschen mit Alkohol- oder mit Medikamentenabhängigkeit.

Voraussetzung: Entgiftung und Kostenzusage

Wenn Sie nach einer qualifizierten Entzugsbehandlung Alkohol/Medikamente in der Hans-Prinzhorn-Klinik Hemer, im evangelischen Krankenhaus Hagen-Elsey, in der LWL-Klinik Dortmund oder aber durch eine stationäre medizinische Rehabilitation oder eine Zeit der Abstinenz eine ausreichende Stabilität gewonnen haben, können Sie in ihrem Alltag etwas gegen Ihre Abhängigkeitserkrankung unternehmen.

Wichtig ist es jedoch, das Sie nachts, Sonn- und Feiertags ganz eigenständig frei von ihrem Suchtmittel leben können. Wenn dem so ist, können Sie in der Sporenstr. 19 in Iserlohn das vollständige Programm medizinische Rehabilitation Sucht in Anspruch nehmen und dennoch jede Nacht im eigenen Bett schlafen

Unser Angebot

Zum Programm gehört hier neben der Sozial- und Suchttherapie, Angebote der kreativ Therapie, Bewegungstherapie und Entspannungsverfahren. Dazu kommt die Möglichkeit eines arbeitstherapeutischen Einsatzes in Betrieben des 1. Arbeitsmarktes. Die Einrichtung unterhält Kooperationsbeziehungen zu verschiedenen Betrieben in der unmittelbaren Umgebung der Tagesklinik. Weiterhin ist es möglich nach einigen Wochen, neue Erfahrungen durch kurze Einsätze an seiner Arbeitsstelle zu machen, um Stressfaktoren aufzuspüren und diese abzubauen. Dabei sollen Sie das üben und erfahren können, das Sie für einen Wiedereinstieg in eine aktive Lebensführung brauchen.

Die Maßnahme erfolgt in der Regel in einem 12-wöchigen Zeitraum von Montags bis Samstags. Durch die tägliche Auseinandersetzung mit der Lebenssituation werden aktuelle Konflikte aufgegriffen und Problemlösungen erarbeitet. Die Umsetzung in den Alltag wird therapeutisch begleitet. Häufige Problemfelder sind Familienkonflikte, Konflikte am Arbeitsplatz oder der Umgang mit eigenen Ressourcen.

 

Für suchtkranke Menschen ist eine tagesklinische Behandlung von großem Vorteil, wenn:

- Sie sich mit den täglichen Aufgaben in Ihrer häuslichen Situation
auseinandersetzen wollen,

- bereits ausreichende Fähigkeiten vorhanden sind, außerhalb der Therapiezeiten abstinent zu bleiben,

- Partner und Angehörige diese Behandlungsform unterstützen,

 -Sie in ihren weiteren Alltag eingebunden bleiben wollen,

- und Ihre häuslichen Verpflichtungen eine stationäre Rehabilitation erschweren sollten.

Unser Konzept sieht eine 12-wöchige Rehabilitation an sechs Tagen der Woche vor.

Sie kommen morgens in die Tagesklinik und kehren am Nachmittag in Ihr gewohntes Umfeld zurück.

Eindrücke aus der Rehabilitation

Ziele der Rehabilitation

Ziele der Rehabilitation:

- gesunder Umgang mit Suchtverlangen

- Stabilisierung und Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit

- Erwerb von gesunden Strategien zur Bewältigung von Alltagsproblemen

- Sicherung der Lebensgrundlagen

 

Wir erreichen diese Ziele mit Ihnen durch:

- ärztliche Behandlung

- Einzel- und Gruppentherapie

 -Sozialberatung

 -Ergotherapie

- Arbeitstherapie

- Partner- und Familiengespräche

- Bewegungstherapie

- Ernährungsberatung

 

In dem 12-wöchigen Programm sollen Sie Lebensmut für neue Perspektiven entwickeln. Sie sollen Ihre Lebensziele überdenken, anpassen und die Energie eines suchtfreien Lebens nutzen und genießen lernen.

In der Ergotherapie Im Gespräch

Ambulante Rehablilitation Sucht

Bei deutlich ausgeprägter Abhängigkeit ist oft eine tägliche Behandlung erforderlich. Hierfür ist die ganztägig ambulante Rehabilitation geeignet. Umfangreiche sucht- und sozialmedizinische Unterstützungs- und Behandlungsmaßnahmen werden von montags bis samstags ab 8 Uhr im Rahmen eines modernen Gesamtkonzeptes zur Anwendung gebracht. Der Samstagnachmittag, der Sonntag und Feiertage sind therapiefrei. Auch die Nachtstunden werden in Eigenverantwortlichkeit daheim gestaltet.Ihre Ansprechpartner für die ganztägig ambulante Rehabilitation ist:

Herr Wolfgang Schneider, Diplom-Sozialarbeiter und Sozialtherapeut (GVS)
Tel: 02371 – 9556270
Fax: 02371 - 9556291
E-Mail: wolfgang.schneider@wkp-lwl.org

Frau Hildegard Graebsch, Oberärztin, Tel.: 0231 - 4503 2778

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Informationsblatt.

Unser Faltblatt

In der Ergotherapie In der Ergotherapie

Ganztägig ambulante Rehabilitation Sucht

Die ambulante Suchtbehandlung ist für Alkohol- und Medikamentenabhängige geeignet, die noch ein unterstützendes Umfeld z.B. Lebenspartner, Familie haben und motiviert sind aktiv an der Erarbeitung eines suchtfreien Lebens mitzuarbeiten.

Die Beschäftigung am Arbeitsplatz kann während der Therapie weitergeführt werden.

Das Therapieangebot besteht aus der einmal wöchentlichen Gruppentherapie Donnerstags um 18.30 Uhr, zirka einmal wöchentlichen Einzeltherapien nach zeitlicher Absprache und Angehörigengesprächen

Zweimal im Jahr findet zusätzlich ein Therapiewochenende statt, an dem auch Entspannungstherapie zur Anwendung kommt.

Sollte sich im Einzelfall diese Rehabilitation als unzureichend erweisen, kann auf Antrag für eine gewisse Zeit in das ganztägig ambulante oder auch das stationäre Setting gewechselt werden.

Die ambulante Therapie bietet eine längerfristige Auseinandersetzung und Begleitung im beruflichen und privatem Alltag bei dem Aufbau einer stabilen Abstinenz an.

Ihre Ansprechpartnerin für die ambulante Rehabilitation Sucht:

Frau Annette Ahrweiler, Sozial-/Suchttherapeutin,
Tel: 02371 – 9556 269
E-Mail: annette.ahrweiler@wkp-lwl.org

 

 

Wie die Äste eines Baumes verzweigen sich die ambulanten Angebote.. Wie die Äste eines Baumes verzweigen sich die ambulanten Angebote..

Ambulante Nachsorge

Die Ambulante Nachsorge schließt sich an eine stationäre Therapie an.
Sie besteht aus der einmal wöchendlich stattfindenden Gruppentherapie und Einzelgesprächen nach Vereinbarung.
Nach einer Therapie ist es oft schwierig, das gelernte im Alltag umzusetzen. Die Ambulante Nachsorge unterstützt bei  Problemen im Alltag und der weiteren Stabilisierung der Abstinenz.

Ihre Ansprechpartnerin für die ambulante Nachsorge:

Frau Annette Ahrweiler, Sozial-/Suchttherapeutin,
Tel: 02371 – 9556 269
E-Mail: annette.ahrweiler@wkp-lwl.org

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Faltblatt

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