LWL-Rehabilitationszentrum Ruhrgebiet

Phönix-Haus Station P5 - Dortmund

Förderturm

Im neu errichtetet Klinik- und Rehabilitationshaus Phönix, befindet sich die ansprechend gestaltete und nach neuesten theraperutischen Erkenntnissen gestaltete Rehabilitationsstation P5.  Die Station Phönix-Haus P5 verfügt über 30 Betten und 8 Plätzen zur ganztägig ambulanten Rehabilitation.

Das Phönix-Haus liegt unmittelbar hinter dem Verwaltungsgebäude im Zentrum des Klinikgeländes. Hier finden Sie die Station P5. Bitte folgen Sie den Hinweisschildern im Haus. Gern wird man Ihnen am Empfang des Hauses in Parterre weiterhelfen. Entsprechend unserem psychosomatisch-psychotherapeutischen Ansatz können auch Patienten mit deutlicheren körperlichen Begleiterkrankungen behandelt werden.

Zur Ausstattung der Station gehören neben Einzel- Doppel- und Dreibettzimmern und Diensträumen, ein Wäscheraum, ein Ruheraum, eine Küche und zwei Gruppenräume. Unseren Patienten können in ihrer Freizeit nach den Therapien, einen Kicker, eine Tischtennisplatte, verschiedene Fitnessgeräte und den Garten vor dem Haus nutzen.

Bis zu 14 Wochen stehen zu Verfügung, um an diesem sicheren Ort mit der Unterstützung von Psychologen, Sozial- und Suchttherapeutinnen, Sport- und Bewegungstherapie, Ergotherapie, pflegerischen und ärztlichen Interventionen einen eigenen Weg in ein suchtmittelfreies Leben zu finden.

Patientinnen und Patienten der vollstationären Therapie können gegen Ende der Rehabilitation, in das ganztägig ambulante Setting (Tagesklinik) wechseln. Sie bleiben dabei in der vertrauten Therapiegruppe und bei ihren Bezugstherapeutinnen.

Gespräch mit OA Löhr im Tagesraum der Station

Unser Therapiekonzept folgt den Ansätzen der Kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) sowie der Klärungs- und lösungsorientierten Verhaltenstherapie (KOP) und ist darauf ausgerichtet, dass Abhängigkeit oft nicht das einzige Problem darstellt. Das verhaltenstherapeutische Vorgehen wird zugleich stark ergänzt durch Elemente der klientenzentrierten Gesprächspsychotherapie, vor allem mit den Techniken des Motivational Interviewings (MI), um die Förderung der Veränderungs-bereitschaft hoch zu halten.

Viele Betroffene leiden neben einer Sucht auch an anderen psychischen und oder internistischen Erkrankungen. Diese Störungen werden bei uns in einem passenden Setting ebenfalls therapiert, sofern sie die Rehabilitationsfähigkeit nicht deutlich beinträchtigen. Unser multiprofessionelles Behandlungsteam (Ärzte, Psychologen und Psychotherapeuten, Pfleger, Sozialarbeiter, Sport- und Bewegungstherapeuten, Ergotherapeuten) bietet eine ausführliche psychologische Prä- und Postdiagnostik, Einzel-und Gruppenpsychotherapie, Psychoedukation (Suchterkrankungen, Depressionen, Angststörungen, Traumata, Gesundheitsinformationen), Soziales Kompetenztraining, Erlernen von Entspannungstechniken und Achtsamkeit, Sport- und Bewegungstechniken, Angebote zur arbeitsbezogenen medizinischen Rehabilitation, Anbindung an Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen u.v.m.

Die Beantragung der Kostenübernahme kann sowohl von einer Suchtberatungsstelle, über den Sozialdienst eines Krankenhauses oder eine Suchtmedizinische Abteilung in Verbindung mit einer „Qualifizierten Entzugsbehandlung“ gestellt werden. Die Behandlungsdauer liegt durchschnittlich bei 12 Wochen (mit der Möglichkeit für Verlängerung), Kostenträger sind in der Regel die Deutsche Rentenversicherungen oder die Krankenkassen.

Im Tagesraum

Ihre Ansprechpartnerinnen für die Rehabilitation:

Frau Welter und Frau Delandmeter

Tel.:  0231/4503-2778
Fax.: 0231/4503-2783

E-Mail: LWL-Reha-Ruhrgebiet@lwl.org

LWL - Rehabilitationszentrum Ruhrgebiet „FörderTurm“
Marsbruchstr.179, 44287 Dortmund