Sonnenterasse der Tagespflege Sonnenterasse der Tagespflege

LWL-Pflegezentrum Dortmund Am Apfelbach

Mehr Lebensqualität in der Tagespflege

Die Tagespflege des LWL-Pflegezentrum Dortmund / Am Apfelbach zielt auf eine konkrete Hilfestellung von demenz- und psychisch erkrankten Menschen sowie ihre pflegende Familie.

Die Zahl  z.B. an Demenz erkrankten Menschen nimmt immer weiter zu. Dies bedeutet meistens sowohl für den pflegebedürftigen Menschen als auch für die pflegenden Angehörigen nicht nur eine weitere Belastung durch die Erkrankung, sondern meist auch den Verzicht auf die Teilnahme am sozialen Leben. 

Die Folge: Isolation, weil z.B. das geschätzte Vereinsleben nicht mehr gepflegt werden kann oder gar eine berufliche Beschäftigung aufgegeben werden muss. Oft kommt es zwischen den pflegebedürftigen Menschen und ihren pflegenden Angehörigen zu Spannungen, die sich negativ auf ihre Beziehung und der Lebensqualität im Allgemeinen auswirken. Der Einzug in ein Heim scheint unumgänglich.

Mit der Tagespflege bieten wir den betroffenen Menschen und pflegenden Angehörigen und Nachbarn eine Entlastung und Stabilisierung sowie einen Alternative zu einem Heimeinzug an. Unser multiprofessionelles Team steht Ihnen hierbei zur Seite.

 

 

Unsere Gäste bewegen sich in einer freundlichen Umgebung: Die Räume sind gemütlich eingerichtet und mit warmen Farben gestaltet; die Terrasse und der Garten laden zum Spazierengehen oder zu einem Kaffee unter´m Sonnenschirm ein; und unsere gerontopsychiatrisch geschulten Fachkräfte stellen ein abwechslungsreiches und anregendes Programm zusammen. Alle unsere Gäste können, soweit es ihnen möglich ist, ihren Alltag selbst gestalten. Wir beraten Sie gerne, auch zu Finanzierungsmöglichkeiten! Sie können sich unsere Tagespfl ege anschauen und auch einen kostenlosen Schnuppertag hier verbringen!

Das Team der Tagespflege im LWL-Pflegezentrum Haus Apfelbach
Dipl.-Soz. Arbeiterin Katja Busch

Wie wird Tagespflege finanziert

Katja Busch mit guten Tipps für Sie

Das Leben mit einem pflegebedürftigen Angehörigen ist eine Herausforderung. Wer nicht mehr zur Ruhe kommt, weil er im "Dauereinsatz" ist und einfach mal Zeit für sich braucht, sollte mit dem Pflegebedürftigen gemeinsam überlegen, ob es nicht sinnvoll und schön sein kann, eine Tagespflegeeinrichtung zu besuchen.

 

Aber was kostet das? "Manche zahlen nur 15 € am Tag, andere 75 €. Das hört sich erst einmal unverständlich an, ist es aber nicht!", weiß Katja Busch, Diplom-Sozialarbeiterin im LWL-Pflegezentrum in Aplerbeck. Die Höhe des selbst zu zahlenden Beitrags hängt nämlich von drei Faktoren ab: Von der Pflegestufe; von der Häufigkeit der Besuche der Tagespflegeeinrichtung und von der Summe, die die Pflegekasse insgesamt für den zu Pflegenden zahlt. Jemand, der ansonsten zu Hause betreut wird und keine externen Leistungen (etwa von einem Pflegedienst) in Anspruch nimmt, bekommt beim Besuch einer Tagespflegeeinrichtung den Satz für die "Allgemeinen Pflegeleistungen" erstattet. Und das ist der größte "Batzen": Im LWL-Pflegezentrum zwischen ca. 55 und 59 € pro Tag. Als Eigenleistung muss er lediglich die Kosten für Verpflegung und Unterkunft tragen, nämlich 15,77 €. (Beträge incl. kleinerer Umlagekostenpauschalen.)

 

"Das Rechenbeispiel geht aber nicht auf, wenn man die Tagespflegeeinrichtung jeden Tag besucht", sagt Katja Busch. Am Ende geht es um die Summe der monatlich entstehenden Kosten. "Bei Pflegestufe I stehen mir 440 € zu, bei Pflegestufe III über 1000 € mehr."Hat ein Mann Pflegstufe I und kommt in die Tagespflege, zahlt die Pflegekasse ihm an einem Tag ca. 55 € dazu. Da er monatlich 440 € "verbrauchen" darf, könnte er unsere Einrichtung an acht Tagen im Monat besuchen. Bei höheren Pflegeeinstufungen häufiger." Wer zu Hause von einem mobilen Pflegedienst betreut wird, muss diese Kosten mit berücksichtigen und nachrechnen, was für einen Tag in der Tagespflege noch "drin" ist. Eine Rechenaufgabe!

 

"Es ist unbedingt notwendig, sich mit seiner Pflegekasse zu besprechen. Dort wird ganz genau ausgerechnet, welche Kosten auf den Pflebedürftigen und seine Familie zukommen würden." Ein weiterer Tipp von Katja Busch: "Bei sog. "Eingeschränkter Alltagskompetenz" steht dem Pflegebedürftigen evtl. noch zusätzlich das "Betreuungsgeld" von max. 200 € zu. Auch das kann man beantragen."

 

Die Tagespflegeeinrichtungen bieten ihre Dienste auch Menschen an, die gar keine Pflegestufe haben. Diese müssen die Kosten dann selbst tragen. Manche Männer und Frauen kommen einmal pro Woche, und die ganze Familie hält das für eine gute Investition, wenn es dem Pflegebedürftigen dort gut geht, weil es ein "kleiner Urlaub vom Alltag" ist.