Oberarzt Uwe Johansson im Gespräch

Phönix-Haus Station P1

Die Station Phönix-Haus P1 ist nach modernsten psychiatrischen Erkenntnissen geeplant und gestaltet. Sie versorgt Ihre Patientinnen und Patienten mit 2 x 24 Betten. Es stehen Ein- Zwei und ein Dreibettzimmer zur Verfügung.  Alle Patientenzimmer und die Aufenthaltsräume sind hell und freundlich gestaltet. Die Küche ist behindertengerecht ausgestattet. Für die Gruppentherapien, Bewegungstherapie und Krankengymnastik sowie für die Ergotherapie sind spezielle Behandlungsräume auf der Station vorhanden. Zwei, frei zugängliche Stationsinnenhöfe sind jederzeit geöffnet und laden zum Verweilen im Freien.

Die Station P1 im Phönix-Haus ist eine gerontopsychiatrische Aufnahmestation, auf der grundsätzlich alle psychiatrischen Krankheitsbilder behandelt werden. Der hohe Anteil (hochbetagter) multimorbider PatientInnen erfordert die Mitbehandlung somatischer Begleiterkrankungen, in vielen Fällen zusätzliche diagnostische Maßnahmen (zum Teil extern). Vorliegende schwere organische Erkrankungen, die oder deren Schweregrad manchmal erst nach der Aufnahme hier erkannt werden, erfordern ggf. eine Verlegung in eine externe Klinik. Nach ausreichender somatischer Therapie kann dann die psychiatrische Behandlung hier fortgesetzt werden.

Blick in eine der beiden stationseigenen Innenhöfe

Das individuelle Behandlungskonzept zielt auf die Beseitigung der akuten psychiatrischen Krankheitssymptome und Aktivierung erhaltener lebenspraktischer Fähigkeiten, so dass entweder eine Entlassung möglichst in die vorbestehenden Lebensverhältnisse oder aber auch zunächst eine tagesklinische Weiterbehandlung möglich wird. Die frühzeitige Einbeziehung des Sozialdienstes in die Behandlungskonzeption ist in aller Regel erforderlich und bildet eine der Voraussetzungen für die individuelle Perspektivplanung, für welche auch eine Verzahnung mit komplementären Versorgungseinrichtungen von hoher Bedeutung ist. Da sich die Klientel einer gerontopsychiatrischen Aufnahmestation stark inhomogen zusammensetzt, muss das Behandlungskonzept den unterschiedlichen auf der Station vertretenden Diagnosegruppen angepasst und unter Umständen sehr individuell modifiziert werden. Erschwerend kommt hinzu, dass viele der PatientInnen zumindest anfangs häufig nicht über eine solide Behandlungsmotivation verfügen und diese zu erreichen oft ein vorrangiges Therapieziel zu Beginn der Behandlung darstellt.

Das Behandlungsteam schafft ein möglichst konstantes, stabiles, beruhigendes Stationsmilieu mit fester Tagesstruktur (Ein Wochenplan, der, den in der Orientierung und Wahrnehmung schwer kognitiv beeinträchtigten Patienten Sicherheit vermitteln soll)  - wichtige Kernpunkte für die individuell zu planenden Entlassungsvorbereitungen. Besuchszeiten täglich von 14.30 bis 17.30 Uhr Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Besuche nur außerhalb der Therapiezeiten stattfinden können.