Melanie Saalberg Melanie Saalberg

Ansprechpartnerin für die Lokalen Allianzen ist Frau Melanie Saalberg

 

Telefon:

E-Mail: melanie.saalberg@lwl.org

Lokale Allianz

Die Gerontopsychiatrie der LWL-Klinik Dortmund beteiligt sich

Ein Angebot für Menschen mit Demenz und ihre pflegenden Angehörigen

Lokale Allianzen für Demenz als Projektgrundlage:
Mit dem vom Bundesfamilienministerium geförderten Modellprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ soll der Alltag von Menschen mit Demenz (MmD) und ihren Angehörigen dauerhaft verbessert werden.

Zentrales Ziel des Bundesmodellprogramms ist ein nachhaltiger Auf- oder Ausbau regionaler Netzwerke, welche die Kooperation zwischen den einzelnen Akteuren fördern. Konkret sollen Angebote vor Ort durch die Netzwerkarbeit koordiniert bzw. weiterentwickelt werden und so an den Bedarfen der Zielgruppe ausgerichtet werden.

Das Nachsorgekonzept „Aufsuchende Beratung“ der Abteilung Gerontopsychiatrie der LWL-Klinik Dortmund wurde im September 2014 in das Bundesprogramm aufgenommen und wird für einen Zeitraum von zwei Jahren gefördert.

Lokale Allianz

Zielgruppe im Nachsorgekonzept

Gemäß der Initiative des BMFSFJ richtet sich das Angebot speziell an demenzerkrankte, ältere Menschen ab ca. 60 Jahren, welche sich in stationärer oder teilstationärer Behandlung in der Gerontopsychiatrie der LWL-Klinik Dortmund befinden.

Ein weiterer Zugang für hilfesuchende Patienten ist durch eine Anbindung in der gerontopsychiatrischen Ambulanz der Klinik möglich. Im besonderen Maß sind Bezugspersonen bzw. Angehörige von Menschen mit Demenz angesprochen. Der Fokus des Angebots liegt auf koordinierender, lösungsorientierter und aufsuchender Beratung für die Betroffenen und deren Angehörigen nach der Krankenhausentlassung.

Charakteristika des LWL-Modellprojektes

Das Nachsorgekonzept mit dem Fokus in der Ausrichtung des Einzelfalls und somit zur Sicherstellung der Versorgungskontinuität hat zur Grundlage das Handlungskonzept Case Management, welches sich durch die Leitprinzipien der DGCC (Deutsche Gesellschaft für Care und Case Management) definiert. Im Besonderen stehen die Adressaten– und Lebensweltorientierung im Vordergrund. Neben der Berücksichtigung der Ressourcenorientierung und der Mehrdimensionalität des Menschen ist der Case Management (CM) - Prozess zeitlich begrenzt. Weiteres zentrales Ziel ist die Verwirklichung des Grundsatzes „ambulant vor stationär“ sowie die Schaffung von Entlastungsmöglichkeiten von betreuenden Bezugspersonen von Menschen mit Demenz.