Krankengymnastik

Gerontopsychiatrie

Patientenprofil

Die Wahrscheinlichkeit, im Alter an einer oder mehreren Erkrankungen – somatisch oder psychisch – zu leiden, steigt. Dies ist bedingt durch physiologische Alterungsveränderungen. Erschwerend kommt oftmals die soziale Isolation hinzu. Erkrankungen im höheren Lebensalter können akut verlaufen, langsam voranschreiten oder aber einen chronischen Verlauf nehmen. In jedem Fall kommt es auf eine rasche fachliche Hilfe an.

Das leistet Gerontopsychiatrie: Als Spezialgebiet der Psychiatrie berücksichtigt die Gerontopsychiatrie Erkenntnisse der Geriatrie, der Gerontopsychiatrie, der Gerontopsychosomatik sowie der Gerontologie – und das in Diagnostik, Therapie, Vorbeugung und Verhütung von psychischen Erkrankungen im höheren Lebensalter. Die Gerontopsychiatrie bezieht dabei auch die Veränderungen im Alter – in körperlicher, psychischer und sozialer Hinsicht – ein. Die Indikationen: Die Abteilung Gerontopsychiatrie behandelt das gesamte Spektrum psychischer Erkrankungen nach Notwendigkeit ambulant, teilstationär oder stationär. Zu einer stationären Aufnahme führen schwerpunktmäßig:

  • Tiefe Depressionen
  • Akute psychotische Phänomene mit wahnhafter Verkennung
  • Verwirrtheitszustände unklarer Genese
  • Unruhezustände oder Umkehr des Tag-Nacht-Rhythmus bei Demenzerkrankungen
  • Entzugssymptomatik bei Suchterkrankungen

Die stationären Aufnahmen in der Abteilung erfolgen auf freiwilliger Basis, gemäß Betreuungsrecht oder bei erheblicher Eigen- und Fremdgefährdung nach dem Gesetz über Hilfen und Schutzmaßnahmen bei psychischen Krankheiten.

Testuntersuchung - eine von vielen diagnostischen Möglichkeiten