Dortmund (lwl). „Wie kann ich einem Menschen mit einer Behinderung beim Waschen helfen?“ „Wie reiche ich ihm das Essen so, dass er es auch genießen kann?“ „Welche Maßnahmen kann ich ergreifen, um die Stolper- und Sturzgefahr in meiner Umgebung einzudämmen?“ All das sind Fragen, die für die „Ferienfüchse“ sehr wichtig sind. Die„Ferienfüchse“, das sind junge engagierte Dortmunder, die Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen schon seit vielen Jahren Freizeit- und Ferienangebote machen. Als Dank für die Ehrenamtlichen gibt´s einmal jährlich eine Fortbildung für sie. In diesem Jahr an der LWL-Akademie Dortmund für Gesundheits- und Pflegeberufe. Die Kurse werden dabei nicht von den Lehrern, sondern von den Pflegeschülern abgehalten, die so lernen, ihr Wissen weiterzugeben. Für Ferienfuchs Jens Arnold war schon der erste der insgesamt vier Termine sehr aufschlussreich: „Ich wurde mit verbundenen Augen gefüttert, damit ich mich ganz auf das Ess-Erlebnis konzentrieren kann. Da habe ich gemerkt, wie unangenehm es ist, wenn einem jemand den Mund und das Kinn mit dem Löffel sauber kratzen will. Für Blinde muss es außerdem scheußlich sein, etwas in den Mund gesteckt zu bekommen, ohne vorher zu wissen, was es ist!“ Die angehenden Gesundheits- und Krankenpfleger der LWL-Akademie Dortmund treffen sich mit den Ferienfüchsen ebenfalls in ihrer Freizeit. Sie erteilen ihre Lektionen nach Schulschluss: „Lagern und betten“, „Essen reichen“, „Bewegungen unterstützen“, „Hygiene und Anwendung von Inkontinenzhilfsmitteln“ u.v.m.
16 junge Männer und Frauen, die drei Jahre lang die LWL-Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe besucht haben, dürfen sich ab sofort „Staatlich geprüfte Gesundheits- und Krankenpfleger/innen“ nennen. Heute (8.9.) mussten sie noch die letzten Prüfungen bestehen, und direkt im Anschluss daran gab´s die Zeugnisse. Fünf Absolventen bestanden mit der Note 1!
Alle jungen Gesundheits- und Krankenpfleger haben bereits einen Arbeitsvertrag als Berufsstarter. Die meisten von ihnen bleiben der LWL-Klinik Dortmund treu, die jedem Absolventen einen befristeten Anschlussvertrag garantiert.
In der LWL-Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe liegt der thematische Schwerpunkt im dritten Ausbildungsjahr im Bereich Psychiatrie. Auch in Krankenhäusern, die keine psychiatrischen Abteilungen haben, werden Mitarbeiter mit genau diesen Kenntnissen in den vergangenen Jahren verstärkt gesucht.
Und das sind die neuen Gesundheits- und Krankenpfleger/innen aus der LWL-Akademie: Jennifer Janine Beier; Diana Bretländer; Christian Cohn; Andrea Carletto Dessi; Anna Höftmann; Patrick Jansen; David Michael Kiefner; David Knickmeier; Sophie Könnicke; Katharina Kopietz; Kristin Moldenhauer; Maren Pittlik; Emily Röhre; Sina Rothardt; Julia Schmidt; Jaqueline Schmitt
Die meisten Umzugskartons sind schon ausgepackt. Jetzt beginnt der Schulbetrieb im frisch renovierten Gebäude, einem Landhaus aus dem 19. Jahrhundert mit Charme und Atmosphäre, mit viel Fensterfläche und großzügen Räumen, die genügend Platz für unterschiedlichste Lern- und Trainingsmethoden (beispielsweise Rollenspiele) bieten. Schulleiterin Jutta von der Heide freut sich: Bisher hat die Schule 87 Auszubildende, demnächst ist Platz für 120. Und so kann die LWL-Akademie für Gesundheits – und Pflegeberufe Dortmund noch Bewerbungen für das kommende Ausbildungsjahr entgegen nehmen, das am 1. Oktober beginnt.
Ihre ersten Besucher hat LWL-Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe Dortmund bereits empfgangen.Im Rahmen der Inforeihe „Backstage“ der Dortmunder Arbeitsagentur informierten sich 50 junge Leute über die vielfältigen Aufgaben von Pflegerinnen und Pflegern.
Andre Marsula von der Agentur für Arbeit begleitete die Gruppe „In Zukunft werden viele gut ausgebildete Gesundheits- und Krankenpfleger dringend gebraucht!“
Die LWL-Akademie bietet diese dreijährige Ausbildung seit vielen Jahren an. Ab kommendem Oktober kann sie aufgrund des Umbaus der Schule 30 SchülerInnen mehr aufnehmen, nämlich 120.
Disclaimer HAFTUNG FÜR LINKS:
Durch das Urteil vom 12. Mai 1998 "Haftung für Links" (312 O 85/98) hat das Landesgericht Hamburg eindeutig entschieden, dass man durch die Anbringung eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat, also haftbar gemacht werden kann; dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Wir bemühen uns laufend, die Links und deren Inhalte zu überprüfen, distanzieren uns aber ausdrücklich von allen Inhalten sämtlicher gelinkter Seiten und verweisen darauf, dass wir keinen Einfluss auf Gestaltung und Inhalte der gelinkten Seiten haben und uns die Inhalte nicht zu eigen machen.