Erneut ausgezeichnet

LWL-Klinik Dortmund als Topp-Regionales Krankenhaus

in der Fokus Klinik Liste verzeichnet.

Außerdem zählt die Focus Redaktion die LWL-Klinik Dortmund auch im Jahre 2016 zu Deutschlands Top-Kliniken in der Behandlung der Depression. Für die Behandlungsteams der Klinik Ansporn, ihre Arbeit weiter zu verbessern. 


Ulla Biallas

PsychiARTrie

Ulla Biallas stellt aus

Dortmund (lwl) Die Dortmunder Künstlerin Ulla Biallas stellt 42 ihrer Gemälde in der LWL-Tagesklinik in der Schimmelstraße 15 aus. Zur Vernissage in Brackel kamen viele kunstinteressierte Dortmunder. Unter den Motiven befinden sich einige Engel. Und so lautet auch der Titel der Ausstellung. Besucher finden den Engel der Begeisterung, den Engel der Gelassenheit, der Heiterkeit, der Stille und der Demut sowie einen gefallenen Engel, der zum Teufel wird, und einen Schutzengel.  

Die Ausstellung ist bis zum 18. März von montags – freitags von 9 bis 16 Uhr (donnerstags nur bis 15 Uhr) geöffnet. Der Eintritt ist frei.

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Ihre Malerei schulte Ulla Biallas u.a. an der Uni Dortmund und in der berühmten Worpsweder Malschule. Sie malt überwiegend in den Primärfarben, das heißt mit Rot, Gelb und Blau. Seit einem Privatstudium bei der Kammerschauspielerin Ines Burkhardt, lädt Ulla Biallas auch zu Lesungen in unterschiedlichste Institutionen ein. So wird sie auch in der Vorweihnachtszeit für die Patientinnen und Patienten der Tagesklinik des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) lesen. In der gerontopsychiatrischen Tagesklinik werden ältere Menschen mit psychischen Problemen behandelt. 


von links: Dr. Wibke Voigt, Prof. Dr. Hans-Jörg Assion, Makil Bindhu-Kirnapci, Privat-Dozent Dr. Gerhard Reymann

Suchtmediozinische Fortbildung

Trauma und Sucht

Mit Dr. Wibke Voigt, Chefärztin des Kamillushaus in Essen, hatte Veranstalter Privat-Dozent Dr. Gerhard Reymann, Chefarzt der Abteilung Suchtmedizin zum Fortbildungsnachmittag eine ausgewiesene Expertin zum Thema geladen. 

Bereits in seinen Einführungsworten wies Prof. Dr. Hans-Jörg Assion, Direktor der LWL-Klinik, auf die zahlreichen Veröffentlichungen in Deutschland zu diesem immer relevanter werdenden Thema hin.

Wibke Voigt unterstrich dies in ihrem überaus informativen und kurzweiligen Vortrag. So verwies sie darauf, dass 30-50% der Alkoholkranken und 50-80% der Drogenabhängigen eine Traumavorgeschichte vorweisen. Suchttherapie ist also meist auch Traumtherapie. Sie gab den zahlreichen Gästen der LWL-Klinik Dortmund eine anschauliche Übersicht zur Psychopathologie der posttraumatischen Störung sowie zu Traumafolgestörungen. Dabei konnte immer wieder auch auf ihren großen Erfahrungsschatz mit Suchtkranken zurückzugreifen.

Den Link zur Praxis stellte Bindhu Makil-Kirnapci, Fachärztin der Dortmunder Suchtmedizin, mit ihrer Kauistik einer Patientin aus der Dortmunder Suchtambulanz her. Eindrucksvoll beschrieb sie den mühsamen Weg einer Betroffenen aus der Sucht und zeigte dabai auf, wie sehr traumatische Erfahrungen den Krankheitsverlauf bestimmen können.

In den sich anschließenden Kleingruppen gab es nach beiden Vorträgen hinreichend Gelegenheit, sich über problematische und gelungene Behandlungsepisoden bei Suchterkrankungen auszutauschen. 

Getrost darf man gespannt sein auf die nächste Veranstaltung, Anfang 2017, natürlich wieder vom Chefarzt der Abteilung Suchtmedizin in der LWL-Klinik Dortmund, Privat-Dozent Dr. Gerhard Reymann, organisiert. 





Protestaktion in der LWL-Klinik Dortmund

Krankenhausreform: So nicht!

LWL-Klinik Dortmund beteiligt sich an bundesweitem Protest

Die LWL-Klinik Dortmund beteiligte sich aktiv am zentralen Aktionstag der Krankenhäuser gegen die geplante Krankenhausreform. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ließen ihre Botschaft „Krankenhausreform – So nicht!“ symbolisch mit Luftballons Richtung Berlin fliegen.

Am frühen Morgen machten sich ebenfalls Mitarbeiter auf den Weg in die Bundeshauptstadt, um mit tausenden Kollegen aus ganz Deutschland an der zentralen Demonstrationsveranstaltung der Deutschen Krankenhausgesellschaft, dem Dachverband aller Kliniken im Land, vor dem Brandenburger Tor teilzunehmen.

„Wir wollen die Politik damit wachrütteln, denn wir brauchen eine Krankenhausreform, die dort ansetzt, wo die wirklichen Probleme sind“, kritisiert Prof. Dr. Jens Bothe, der Kaufmännische Direktor der LWL-Klinik Dortmund. Der jetzt vorliegende Entwurf leiste das nicht. Die anhaltend schwierige Lage vieler Krankenhäuser, die hohen Belastungen des Personals und immer wieder steigender Behandlungsbedarf, das seien die drängenden Probleme, die den Krankenhäusern unter den Nägeln brennen und zu deren Lösung die Krankenhausreform maßgeblich beitragen müsse.

Der Entwurf sehe Belastungen und Kürzungen vor, anstatt die Finanzierung des Personals in den Krankenhäusern zu sichern. Das erzeuge in der LWL-Klinik Dortmund zu Recht Unverständnis, Protest und Empörung. „Mehr Qualität durch weniger Geld und Personal – diese Formel geht nicht auf“, unterstreicht Bothe. Die von der Bundesregierung angestrebte „Stärkung der Pflege“ könne so unmöglich erreicht werden



Anna-Karina Jakovljevic und Prof. Dr, Thomas Schulze

DGPPN-Zertifikat

Gäste in der LWL-Klinik Dortmund

waren im Rahmen einer zweitägigen Visitation Frau Anna-Karina Jakovljevic aus Göttingen und Herr Prof. Dr. Thomas Schulze aus München. Sie haben am 27.05 und 28.05.2015 die Weiterbildungsbedingungen für die in Weiterbildung befindlichen Assistenzärztinnnen -und ärzte in der LWL-Klinik Dortmund geprüft.

Dabei habe beide Visitatoren den intensiven Austausch mit den Weiterbildungskolleginnen- und kollegen gesucht, sich einen Überblick über deren Arbeitssituation verschafft und es sich nicht nehmen lassen, die Kolleginnen und Kollegen direkt an ihrem Arbeitsplatz aufzusuchen.

Auch mit den Chefärztinnen und -ärzten sowie deren Vertreter kam es zu einem intensiven und fruchtbaren Austausch.

Ziel der Visitation war die Vergabe einer Zertifizierung als Weiterbildungszentrum für Psychiatrie und Psychotherapie gemäß den Richtlinien der Europäischen Facharztgesellschaft (UEMS), welche durch die DGPPN durchgeführt wird.

Gedenken an die Opfer des Faschismus

Eine Selbstverständlichkeit

ist in der LWL-Klinik Dortmund das Erinnern an die Opfer des Faschismus, der damaligen Provinzial Heilanstalt, am Holocaust Gedenktag. In besonderer Weise erinnerte der Unterkurs der LWL-Akademie in der Auferstehungskirche an das Leben, Leiden und den Tod eines Opfers aus Dortmund. In der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche verdeutlichte eine liebevoll gestaltete Wandzeitung den Umgang mit psychisch Kranken in der Nazi-Zeit.

Zahlreiche Beschäftigte der Klinik versammelten sich zum Gedenken am Klinik-Mahnmal für die Opfer des Faschismus. Mitglieder der Betriebsleitung legten einen Kranz nieder.