PD. Dr. M. Noeker, Prof. Dr. U. Trenckmann, Prof. Dr. H.-J. Assion

Dortmund-Hemeraner Fachtage 2014

Zufriedene Gesichter

gab es bei der Dortmund-Hemeraner Fachtagung, am 4. und 5. Juni  2014, bei Teilnehmerinnen und Teilnehmern und bei den Veranstaltern. Die LWL-Kliniken Dortmund und Hemer sowie die LWL-Klinik für Forensische Psychiatrie Dortmund hatten, erstmals gemeinsam, zum traditionsreichen Symposium in die Klinik nach Dortmund geladen. Die Initiatoren wollen zukünftig unter dem Leitgedanken: Psychiatrie und Forensische Psychiatrie im Dialog gemeinsame wichtige Themen des breiten Versorgungsspektrums psychisch erkrankter Menschen aufgreifen. Der Auftakt war verheißungsvoll.

 

Ute Franz, Dr. Patrick Debbelt

Ausgewiesene Fachleute in Dortmund

Ute Franz, Ärztliche Direktorin der Wilfried Rasch Klinik, Dr. Patrick Debbelt, stellvertretender Ärztlicher Direktor der Hans-Prinzhorn-Klinik sowie Prof. Dr. Ullrich 

Trenckmann, Ärztlicher Direktor der Hans-Prinzhorn-Klinik Hemer und Prof. Dr. Hans-Jörg Assion, Ärztlicher Direktor der LWL-Klinik Dortmund hatten, wie in jedem Jahr, ausgewiesene Fachleute und Experten für die Tagung mit dem Leitthema: In and Out - ambulant vor stationär um jeden Preis?  gewinnen können.

Der LWL-Landesrat PD. Dr. Meinolf Noeker brachte es in seinen einleitenden Worten auf den Punkt: "Das Motto der Veranstaltung spiegelt die aktuelle Diskussion in der Fachöffentlichkeit wieder."

So wurden die aktuelle Entwicklung in der Psychiatrie aus berufspolitischer Sicht, aus Sicht der Krankenkassenverbände, der ambulant versorgenden Ärzte und Institutionen, der Pflegenden und aus Sicht einer Rehabilitationseinrichtung beleuchtet. Die Vorträge stiessen sämtliche negregte Diskussionen im Plenum aber auch in den Pausen an.

Zum Ausklang des ersten Tages begeisterte das Integrative Tanzprojekt Dance in, Dance out unter der künstlerischen Begleitung von Monika Fotescu-Uter, erste Solistin des Dortmunder Ballets, mit ihrer aktuellen Aufführung, die überwiegend von psychisch erkrankten Menschen getragen wurde.

Die Referenten des ersten Tages fanden sich zum Erinnerungsfoto

Forensik im Fokus

am zweiten Tag der Veranstaltung: Das Rückzugsverhalten japanischer Jugendlicher, die Rückfallprävention, die ambulante Versorgung von psychisch kranken Straftäternsowie das Problemfeld dissozialer Straftäter wurden ebenso beleuchtet, wie die Versorgung dieser Klientel in der Schweiz und in den Niederlanden. 

"Alles in allem ein rundes Programm", wie einer der zufriedenen Teilnehmer trefflich anmerkte.