Die Dortmunder Delegation mit ihren russischen Kollegen

Gegenbesuch in Moskau

Dortmunder Fachleute besuchten die Klinik Nr. 10 in Moskau

Erst im September 2014 besuchten russische Psychiater die LWL-Klinik Dortmund zu einem fachlichen Austausch. Spontan sprachen sie damals eine Einladung zum Gegenbesuch nach Moskau aus.

Dieser Einladung folgten Ärzte, Psychologen, Pflegekräfte und Sozialarbeiter der LWL-Klinik gern und reisten vom 18. bis zum 21. Juni 2015 nach Moskau. Sie zeigten sich nicht nur von der weltoffenen Stadt Moskau beeindruckt. Die Klinik Nr. 10, am Rande Moskaus gelegen, überraschte mit guter technischer Ausstattung und einem modernen psychiatrischen Konzept. Beim Besuch zweier Stationen, die Herr Dr. Stanislav Starodubtsev, Leiter der Rehabilitation, vorstellte, konnten die Dortmunder sich von der praktischen Umsetzung überzeugen. 

Nach freundlicher Begrüßung durch den Chefarzt der Klinik, Herrn Dr. Vladimir Merkel, gab der stellvertretende Chefarzt, Herr Dr. Roman Cheremin, Einblicke in die psychiatrische Versorgung Moskaus. Einen besonders nachhaltigen Eindruck hinterließ Frau Dr. Natalja Skuratovs Vorstellung eines Theaterprojektes mit Patienten den Klinik Nr. 10, welches mit einer Aufführung in der Moskauer Theaterszene seinen Höhepunkt fand. Spontan wurde ein weiterer Austausch der Arbeit im Bereich Tanz- und Theater beschlossen.

Neben dem fachlichen Austausch gab es zahlreiche Gelegenheiten zu persönlichen Begegnungen. Von der russischen Gastfreundlichkeit und Fürsorglichkeit zeigten sich alle Teilnehmer der Delegation beeindruckt. 


LWL-Krisentagesklinik

Seit dem 01. August 2015 geht die LWL-Klinik Dortmund mit einem neuen Angebot ans Netz. Die LWL-Krisentagesklinik Dortmund hat eröffnet.


Dr. Petra Dlugosch, Chefärztin der Gerontopsychiatrie nimmt den Preis entgegen

Dortmunder Gerontopsychiatrie geehrt

DGCC Innovationspreis geht nach Dortmund

Den von der DGCC ausgelobten Innovationspreis für Beispiele guter Praxis nahm Dr. Petra Dlugosch, Chefärztin der Abteilung Gerontopsychiatrie, am Freitag, den 26. Juni 2015 in Köln entgegen.Mit ihr freute sich Karen Kolsmann, Leiterin des Projektes vor Ort. In besonderer Weise wird in der Gerontopsychiatrie der LWL-Klinik Dortmund das Handlungskonzept des Case Mangement gepflegt. Die Arbeit in der Lokalen Allianz für Menschen mit Demenz würdigte die DGCC mit einem 1. Preis, der mit 2500,00 € dotiert ist. "Das Preisgeld fließt selbstverständlich der Arbeit der Gerontopsychiatrie der LWL-Klinik Dortmund zu", so Dr. Dlugosch.


Protestaktion in der LWL-Klinik Dortmund

Krankenhausreform: So nicht!

LWL-Klinik Dortmund beteiligt sich an bundesweitem Protest

Die LWL-Klinik Dortmund beteiligte sich aktiv am zentralen Aktionstag der Krankenhäuser gegen die geplante Krankenhausreform. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ließen ihre Botschaft „Krankenhausreform – So nicht!“ symbolisch mit Luftballons Richtung Berlin fliegen.

Am frühen Morgen machten sich ebenfalls Mitarbeiter auf den Weg in die Bundeshauptstadt, um mit tausenden Kollegen aus ganz Deutschland an der zentralen Demonstrationsveranstaltung der Deutschen Krankenhausgesellschaft, dem Dachverband aller Kliniken im Land, vor dem Brandenburger Tor teilzunehmen.

„Wir wollen die Politik damit wachrütteln, denn wir brauchen eine Krankenhausreform, die dort ansetzt, wo die wirklichen Probleme sind“, kritisiert Prof. Dr. Jens Bothe, der Kaufmännische Direktor der LWL-Klinik Dortmund. Der jetzt vorliegende Entwurf leiste das nicht. Die anhaltend schwierige Lage vieler Krankenhäuser, die hohen Belastungen des Personals und immer wieder steigender Behandlungsbedarf, das seien die drängenden Probleme, die den Krankenhäusern unter den Nägeln brennen und zu deren Lösung die Krankenhausreform maßgeblich beitragen müsse.

Der Entwurf sehe Belastungen und Kürzungen vor, anstatt die Finanzierung des Personals in den Krankenhäusern zu sichern. Das erzeuge in der LWL-Klinik Dortmund zu Recht Unverständnis, Protest und Empörung. „Mehr Qualität durch weniger Geld und Personal – diese Formel geht nicht auf“, unterstreicht Bothe. Die von der Bundesregierung angestrebte „Stärkung der Pflege“ könne so unmöglich erreicht werden



Anna-Karina Jakovljevic und Prof. Dr, Thomas Schulze

DGPPN-Zertifikat

Gäste in der LWL-Klinik Dortmund

waren im Rahmen einer zweitägigen Visitation Frau Anna-Karina Jakovljevic aus Göttingen und Herr Prof. Dr. Thomas Schulze aus München. Sie haben am 27.05 und 28.05.2015 die Weiterbildungsbedingungen für die in Weiterbildung befindlichen Assistenzärztinnnen -und ärzte in der LWL-Klinik Dortmund geprüft.

Dabei habe beide Visitatoren den intensiven Austausch mit den Weiterbildungskolleginnen- und kollegen gesucht, sich einen Überblick über deren Arbeitssituation verschafft und es sich nicht nehmen lassen, die Kolleginnen und Kollegen direkt an ihrem Arbeitsplatz aufzusuchen.

Auch mit den Chefärztinnen und -ärzten sowie deren Vertreter kam es zu einem intensiven und fruchtbaren Austausch.

Ziel der Visitation war die Vergabe einer Zertifizierung als Weiterbildungszentrum für Psychiatrie und Psychotherapie gemäß den Richtlinien der Europäischen Facharztgesellschaft (UEMS), welche durch die DGPPN durchgeführt wird.

Gedenken an die Opfer des Faschismus

Eine Selbstverständlichkeit

ist in der LWL-Klinik Dortmund das Erinnern an die Opfer des Faschismus, der damaligen Provinzial Heilanstalt, am Holocaust Gedenktag. In besonderer Weise erinnerte der Unterkurs der LWL-Akademie in der Auferstehungskirche an das Leben, Leiden und den Tod eines Opfers aus Dortmund. In der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche verdeutlichte eine liebevoll gestaltete Wandzeitung den Umgang mit psychisch Kranken in der Nazi-Zeit.

Zahlreiche Beschäftigte der Klinik versammelten sich zum Gedenken am Klinik-Mahnmal für die Opfer des Faschismus. Mitglieder der Betriebsleitung legten einen Kranz nieder.