Die belgischen Kollegen in der Vortragspause

Belgische Psychiaterinnen und Psychiater zu Gast in der LWL-Klinik Dortmund

Zu einem binationalen Austausch

mit einer überaus anregenden Diskussion fand sich eine Gruppe von belgischen Psychiaterinnen und Psychiater in der LWL-Klinik Dortmund ein. Sie wurden von Oberärzten der Klinik über den aktuellen Stand moderner Schizophrenie-Therapien informiert, zeigten sich erstaunt über das neue deutsche Entgeltsystem und fanden viel Ähnliches und manches Trennendes in der ambulanten Versorgung von psychisch Kranken.

Die außerordentlich interessierten Kolleginnen und Kollegen zeigten sich von der räumlichen Ausstattung und der exzellenten ärztlichen Versogung in der LWL-Klinik Dortmund beeindruckt. Sie berichteten ihren Gastgebern über das belgische Versorgungsystem.

Erst spät am Abend traten sie die Heimreise nach Belgien an. Ein zweiter Besuch, nach der Eröffnung des Bettenneubaus, ist bereits avisiert.

 

Russische Psychiaterinnen und Psychiater mit ihren deutsche Gastgebern

Zwei-Länder Symposium in der LWL-Klinik Dortmund

Russische Psychiaterinnen und Psychiater

aus Moskau und Umgebung sowie aus St. Petersburg waren am 03. und 04. September 2014 Gäste in der LWL-Klinik Dortmund. Auf einem Fachsymposium stellten Referenten der LWL-Klinik Dortmund in Vorträgen neue medikamentöse Behandlungsstrategien, das neue deutsche Finanzierungssystem aber auch transkulturelle Aspekte in der psychiatrischen Behandlung vor. Gemeinsamkeiten wie Unterschiede in beiden Ländern wurden intensiv und ausgiebig diskutiert. Alle Beteiligten waren sich einig, dass es in der Behandlung mehr Gemeinsames als Trennendes gibt. 

Intensive Diskussionen im Plenum

Gern nahmen die russischen Kolleginnen und Kollegen die Gelegenheit wahr, einzelne Stationen zu besuchen und sich über die praktische Behandlung psychisch kranker Menschen in der LWL-Klinik Dortmund zu informieren. Dabei gab es auch Gelegenheit, einen Patienten der Klinik zu seinen Erfahrungen zu befragen. 

Am Ende der Veranstaltung lobten die Gäste den offenen und transparenten Austausch und luden zu einem Gegenbesuch nach Moskau ein. Natalia Smilowski, Psychologin in der Klinik und Oberarzt Hans Joachim Thimm nahmen diese freundschaftliche Einladung stellvertretend entgegen und freuten sich auf eine Fortsetzung des Dialoges in der Russischen Föderation. 


KTQ-Prüfer und Betriebsleitung(Foto: A. Nehm)

KTQ-Zertifikat für die LWL-Klinik Dortmund

Hervorragende Qualität

Dortmund (lwl) Die LWL-Klinik Dortmund zeichnet sich nun zum dritten Mal durch hervorragende Qualität aus. Wie bereits 2008 und 2011 wurden das hohe Niveau der Behandlungs- und Arbeitsabläufe sowie der Kommunikation in der Klinik durch die Verleihung des sog. KTQ-Zertifikates bestätigt. Das KTQ-Verfahren haben die Bundesärztekammer (BÄK), die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), der Deutsche Pflegerat (DPR), der Hartmannbund (Verband der Ärzte in Deutschland e.V.) und die Verbände der Kranken- und Pflegekassen entwickelt. KTQ bedeutet „Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen“. Das Zertifikat wird immer für drei Jahre verliehen. Dann können sich Kliniken einer Re-Zertifizierung unterziehen. 

 

Foto: Nach einem mehrtägigen Prüfungsprozess - MitarbeiterInnen der LWL-Klinik und die KTQ-Prüfer Dr. Christoph Tenhagen (mitte), Antje Kassens (weiße Jacke), Matthias Klostermann (hinten rechts) und Kerstin Koch (rechts). Hintere Reihe (2.,3.,4. von links): Prof. Dr. Hans-Jörg Assion, Werner Schulte und Prof. Dr. Jens Bothe von der Betriebsleitung. Vordere Reihe (2.v.rechts): Heinz Camen von der Betriebsleitung der LWK-Klinik Dortmund. (Foto: A. Nehm


Das Apothekenteam erhält von der Betriebsleitung das Zertifikat

Apotheke der LWL-Klinik zertifiziert

Als erste Apotheke im Landschaftsverband Westfalen-Lippe

wurde die Zentralapotheke der LWL-Klinik Dortmund nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Nicht ohne Stolz nahmen alle Apothekenbeschäftigten das Zertifikat der Wieso CERT GmbH vom Qualitätsmanager Andre´Dorr entgegen. Die Betriebsleitung der LWL-Klinik Dortmund ließ es sich nicht nehmen, Frau Dr. Carola Dehmel, als der Leiterin der Apotheke und allen engagierten Mitarbeiterinnen herzlich zu gratulieren. Nach Übergabe des Zertifikats wurde mit einem gemeinsamen Frühstück gefeiert. 


Neuer Kaufmännischer Direktor in der LWL-Klinik Dortmund

Freundlich begrüßt

wurde der neue Kaufmännische Direktor der LWL-Klinik Dortmund, Herr Prof. Dr. Jens Bothe, von den Beschäftigten der Klinik und des Wohnverbundes. Zunächst dankte er seinem Vorgänger, Herrn Werner Schulte, für die bisher geleistete Arbeit und hob besonders die geleisteten Vorbereitungen für den geplanten Bettenneubau aber auch die Umstellung der Betriebssoftware hervor. 

Prof. Dr. Jens Bothe bei seiner Antrittsrede

Im zweiten Teil seines Vortrages widmete er sich den zukünftigen Herausforderungen und sprach hier unter anderem das neue Abrechnungsystem in der Psychiatrie an. Hier sah Bothe nicht nur die Belastungen sondern begriff die Veränderung als Chance, den bisher gut aufgestellten Betrieb weiter nach vorn zu bringen. Er forderte die Beschäftigten ausdrücklich zu einem konstruktiven und kritischen Dialog auf. 

Mit einer kurzen Darstellung seiner persönlichen Verhältnisse endete seine Vorstellung. Das Auditorium entließ er, augenzwinkernd, mit seinen besten Wünschen: "Ich hoffe Sie haben noch einen arbeitsreichen Tag" - und erntete Applaus. 


Prof.Preuss

Suchtmedizinische Fortbildung

Inteessierte Zuhörerinnen und Zuhörer

kamen zur Fortbildung der Abteilung Suchtmedizin und beteiligten sich an der Diskussion, ob ein kontrollierter Konsum bei Alkoholabhängigkeit möglich ist. PD Dr. Reymann gab zunächst einen Überblick über die verschiedenen Konzepte und sprach die teils gegensätzlichen Auffassungen in der Fachwelt dazu an. Prof. Preuss, Chefarzt im Kreiskrankenhaus Prignitz in Perleberg, ging auf aktuelle Studien zur medikamentösen Behandlung ein und stellte sich anschließend den Fragen in einer lebhaften und regen Diskussion. Wiedermal eine informative, lohnende Veranstaltung.

Fachleute der Fachtagung in Unna

Gerontopsychiatrische Fachtagung

Kreis Unna und LWL-Klinik informieren rund 70 Fachleute

"Unsere Zukunft: Depressiv, verwirrt, allein? - Entwicklung der gerontopsychiatrischen Versorgung im Kreis Unna". Unter dieser Überschrift stand eine gerontopsychiatrische Fachtagung, zu der der Landrat des Kreises Unna zusammen mit der LWL-Klinik eingeladen hatte. Nach Fachvorträgen zu demografischer Entwicklung und Behandlungsangeboten im Kreis Unna eruierten die teilnehmenden Fachleute (Ärze, Pflegende, Berater u.a.) in Workshops Perspektiven für die ambulante und stationäre Versorgung im Kreis Unna. Da der Bedarf steigen wird, ist eine enge Vernetzung aller Anbieter wichtig. Die jetzige Zahl von Tageskliniken, Beratungsstellen und Pflegezentren wird künftig nicht mehr ausreichen. Das Personal soll ebenso qualifiziert weitergebildet werden wie die Ehrenamtlichen. Eine Arbeitsgemeinschaft wurde gegründet.

 

vorne: Jürgen Noldes (LWL-Pflegezentrum Dortmund), Silke Niewohner (Moderatorin), Dr. Vera Gerling (Moderatorin), Sabine Leiße (Kreis Unna), Dr. Petra Dlugosch (LWL-Klinik Dortmund), Antje Meister (Kreis Unna) hinten: Bert Schulz (Demenz-Servicezentrum), Prof. Dr. Hans-Jörg Assion (Ärztlicher Direktor LWL-Klinik Dortmund), Michael Makiolla (Landrat des Kreises Unna), Hans Zakel (Kreis Unna), Boonsorn Bond (LWL-Tagesklinik Bergkamen), Dr. Volker Böttger (Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe

LWL-Rehabilitation Förderturm

150 ehemalige Sucht-Rehabilitanden

Dortmund (lwl)  In der LWL-Klinik Dortmund kamen 150 ehemalige Rehabilitanden zu einem gemütlichen Jahrestreffen zusammen. Sie alle haben in der Vergangenheit einen Entzug (meist von Alkohol) sowie eine mehrwöchige REHA im LWL-Rehabilitationszentrum in Dortmund oder in der Dependance in Schwerte durchlaufen und leben seitdem ohne Drogen. Das Treffen ist in jedem Jahr eine beliebte Veranstaltung, bei der sich die Teilnehmer angeregt miteinander über ihre Erfahrungen austauschen. So gab es auch diesmal nach der Begrüßung von Dr. Gerhard Reymann (Leiter der Suchtabteilung der LWL-Klinik) keine Programmpunkte, sondern viel Zeit zum Klönen bei Kaffee und Kuchen. Die Erinnerungen an die Zeit in der REHA sind überwiegend positiv: „Hier habe ich mich selbst und meine Lebensfreude wiedergefunden!“, sagt einer der Gäste. Manche der Ehemaligen haben sogar ihre Kinder mitgebracht. Die „treuesten“ Teilnehmer kommen bereits seit 15 Jahren regelmäßig zu den Treffen.  Dr. Peter Schlebusch wurde von einem Herrn mit den Worten „Bei Ihnen in der REHA habe ich meine Gefühle wiedergefunden“ begrüßt. Oberärztin Hildegard Graebsch freut sich über den Erfolg des Treffens: „So gute besucht war es noch nie!“