Uwe Hillberandt bewegt die Menschen

Nun entspannen Sie mal - aber zack, zack!

Unterhaltsamer Abend mit Uwe Hillebrandt in der Rotunde

Entspannung auf Kommando? Das ist schwierig. Trotzdem ist es durchaus möglich, sich durch entsprechende Techniken schnell körperlich und seelisch "relaxter" zu fühlen. Uwe Hillebrandt, Körperpsychotherapeut der LWL-Klinik Dortmund, kennt diese Techniken und ließ seine Zuhörerinnen und Zuhörer beim "Forum Gesundheit" daran teilhaben. Körper-Übungen zum Mitmachen zeigten schnell den gewünschten Effekt, und ein Lied auf der Gitarre ging so manchem Zuhörer "durch und durch" und sorgte für spontane Tiefenentspannung. Bei der anschließenden Diskussion wurde klar: Viele Menschen sorgen sich zu wenig um Ausgleich und Entspannung im Alltag. Schon wenige Minuten der Achtsamkeit und der Rücksichtnahme auf eigene Bedürfnisse, die Schaffung von Ruhe-Oasen und die Anwendung von Entspannungstechniken können die Lebensqualität entscheidend verbessern!

Übrigens: Entspannungtechniken können Sie auch in den Kursen unseres LWL-Präventionszentrums erlernen. Im Kursangeot finden Sie  Tai Chi Chuan, Hatha Yoga, Qigong, Stressabbau durch Entspannung, Entspannen mit Düften, Entspannen durch Fantasiereisen und Autogenes Training.

Dr. M. Krug

Forum Rotunde

Mutmachabend mit Dr. Krug

Bewegung ist gesund! ZU VIEL Sport kann uns körperlich und seelisch auch schaden. Ein Hobbysportler empfindet es meist als Befreiung, wenn er dem "Zahlen-Gefängnis" entflieht und nicht mehr persönlichen, messbaren Rekorden "hinterherhechelt", sondern die Bewegung genießt – und die Gemeinschaft mit den anderen Sportlern. Dazu präsentierte der Sportspychologe der LWL-Klinik Dortmund, Dr. Michael Krug, Beipiele, Umfragen, Fotos, Statistiken und sogar Sport-Schlager zum Mitsingen!

Eine Besucherin des "Forum Gesundheit" in der LWL-Tagesklinik an der Allerstraße ist erleichtert: "Ich weiß jetzt, dass ich nicht "faul" bin, nur weil ich nicht jogge oder turne. Jetzt weiß ich, dass ich quasi auch sportlich bin, wenn ich mit den Enkeln spiele oder die Wohnung putze. Aber ich will ja auch nicht zu den Olympischen Spielen", schmunzelt sie.

Auch Dr. Krug selbst ist in seinem persönlichen Hobby-Sportler-Leben dem "Zahlen-Gefängnis" entflohen und genießt das. Als Fachmann steht er u.a. Profisportlern zur Seite, die aufgrund der ständigen Anforderungen, die an sie gestellt werden, und der öffentlichen Aufmerksamkeit seelische Probleme bekommen haben. In der LWL-Klinik hat er jüngst die Ambulanz für psychisch erkrankte Leistungssportler eröffnet.

Oberarzt Dr. Ralf Haumann bei seinem Vortrag

Zwang in der Psychiatrie

Wohltuend sachlich

diskutierte Dr. Ralf Haumann mit zahlreichen Dortmunder Bürgern das emotionsbesetzte Thema Zwang und Zwangsmaßnahmen in der Psychiatrie. Zuvor hatte der langjährige erfahrene Oberarzt aus der LWL-Klink Dortmund in seinem Vortrag über seine Arbeit auf der psychiatrischen Intensivstation 41/9 berichtet und mit Zahlen, Fakten aber auch  persönlichen Erfahrungen seine Gäste informiert. Neben interessierten Bürgerinnen und Angehörigen konnte Haumann -und das freute ihn besonders- auch den einen oder anderen ehemaligen Patienten begrüßen.

Mancher Gast wusste von eigenen Erfahrungen berichten, andere hatten Fragen zu rechtlichen Themen oder zur psychiatrischen Behandlung. So entwickelte sich ein spannender Dialog, der erst spät am Abend endete.

Ein echtes Rotundengespräch eben. 


Dr. Beckmann in der Rotunde

Raum und Zeit waren gefüllt

mit Interessierten und Interessantem

Großes Interesse fand der Vortragsabend zur nicht medikamentösen Behandlung der Schizophrenie. Zahlreiche Interessierte drängten sich in der bis auf den letzten Platz gefüllten Rotunde. Dr. Beckmann, Oberarzt der LWL-Klinik Dortmund, stellte eine Fülle von nicht-medikamentösen Therapieformen zur Behandlung der Schizophrenie vor. Alle Beteiligten staunten über die breite Klaviatur unterschiedlicher Therapieverfahren und -möglichkeiten. "Sie sollen Betroffenen wie Angehörigen Mut machen", so Beckmann, der nach seinem Vortrag für Gespräche, Nachfragen, Diskussion und Information zur Verfügung stand.

Kein Stuhl in der Rotunde mehr frei...

Forum Gesundheit

Angeregt diskutierten

die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer nach dem Vortrag zum Thema Stress - Burnout - Depression von Hans Joachim Thimm, Erster Oberarzt in der LWL-Klinik Dortmund. Mit Humor und gelegentlichem Augenzwinkern vorgetragen, beschrieb er die typischen Symptome von Stress, Burnout und Depression und arbeitete Unterschiede wie Gemeinsamkeiten heraus.

In dem sich anschließenden Gespräch wußten die zahlreichen Teilnehmer eigene Erfahrungen zu berichten. Einig war man sich, dass die Veränderungen in der Arbeitswelt die Menschen erheblich belasten, psychischem Stress verursachen und zur Erkrankung führen können.

"Die Gespräche in der Rotunde laufen im zweiten Jahr und sind schon zu einer festen Institution und einem lebendigen Forum geworden", freute sich Thimm.


Gespräche in der Rotunde

Keine Angst vor überfüllten Räumen

hatten der zahlreichen Gäste des Rotunden-Gesprächs zum Thema Angststörungen. Bis auf den letzten Platz besetzt war die Veranstaltung. Markus Kirnapci, Oberarzt der Depressionsstation der LWL-Klinik Dortmund, fesselte seine Zuhörerinnen und Zuhörer mit seinem Vortrag zur Entstehung und Behandlung von Angststörungen und stand auch nach seinem Vortrag für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.