LWL-Klinik Dortmund

Ehrung für Jubilare und Pensionäre

Dortmund (lwl). Die Betriebsleitung der LWL-Klinik Dortmund hat ihre Jubilare geehrt und die Arbeit der neuen Pensionäre gewürdigt. In einer Feierstunde wurde jeder einzelne mit einer kleinen, auf ihn persönlich zugeschnittenen Rede bedacht.

Ihr 25jähriges Jubiläum feierten 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter; vier MitarbeiterInnen sind bereits 40 Jahre lang im Dienst. Und 12 Männer und Frauen gingen in den Ruhestand.


Die Belegschaft nimmt Abschied von Bernd-Martin Schaake

Dortmund, 06.12.12. In einer Trauerfeier nahm die Belegschaft Abschied von Bernd-Martin Schaake, dem  Kaufmännischen Direktor der LWL-Klinik Dortmund, der Wilfried Rasch Klinik sowie der Hans-Prinzhorn Klinik Hemer, der am Abend des 05.12.2012 plötzlich und unerwartet verstorben ist.  

Klinikleitung und Personalrat würdigten ihn als Visionär und unermüdlichen Kollegen, der für die Belange seiner ihm anvertrauten Kliniken eintrat. Die Beschäftigten der Kliniken schätzten Bernd-Martin Schaake als einen stets präsenten Gesprächspartner, der trotz seines hohen Engagements, immer Zeit für die Sorgen und Nöte der Beschäftigten hatte.


Der neue Chor

LWL-Klinik Chor gründet sich

Denn wo man singt, da lass dich ruhig nieder

die Verszeile von Johann Gottfried Seume passte zum ersten Chorabend des neu formierten Pop-Jazz-Klinikchors der LWL-Klinik Dortmund. Mehr als 30 Beschäftigte des Hauses fanden sich in der Auferstehungskirche zusammen, um unter der Leitung von Christian Dürich gemeinsam zu singen. 

Dürich, Assistenzarzt der LWL-Klinik Dortmund, leitete seinen ersten Chor bereits mit 16 Jahren. Später stidierte nicht nur Medizin an der Universität Witten-Herdecke, sondern auch Kirchenmusik an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. Er hat sich aös Leiter von Kirchen-, Männer- und Kammerchören einen Namen gemacht. 

Der Chor trifft sich Montags um 17:00 Uhr in der Auferstehungskirche.


Die beiden LWL-Betriebsleitungen mit den Mitgliedern der CDU-Fraktion

CDU-Fraktion besucht LWL-Kliniken Dortmund

Viel zu berichten

hatten die Betriebsleitungen der LWL-Klinik Dortmund und der Elisabeth Klinik Dortmund am 24.07.2012 den Mitgliedern der CDU Fraktion. Sie trafen auf ebenso interessierte Zuhörer wie sachkundige Gesprächspartner, denen die psychiatrische Versorgung und Entwicklung offensichtlich ein Anliegen war.

So konnten die CDU-Politiker sich über die aktuelle Versorgungssituation in beiden Kliniken, über die therapeutischen Möglichkeiten im Rahmen der LWL-Rehabilitationsklinik aber auch über die Neubaupläne der LWL-Klinik Dortmund informieren. 

Einmal mehr zeigt das Interesse der Politik, dass Psychiatrie und psychiatrische Versorgung kein Randthema in der Gesellschaft mehr ist. Das mag besonders die beiden Betriebsleitungen gefreut haben.


Symposium

Depression - state of the art -

war der Titel einer weiteren Tagung in der LWL-Klinik Dortmund, bei der ausgewiesene Fachleute zu Wort kamen. Bis zum letzten Platz besetzt war der Vortragsraum, in dem der Kölner Professor Jens Kuhn kurzweilig die Grundlagen der Neuroforschung erklärte, auch neue Therapien, wie die "tiefe Hirnstimulation". Tom Bschor, Berliner Privatdozent, stellte die Behandlung mit Antidepressiva auf den Prüfstand. Bschor machte klar, dass alt-eingeschliffene Behandlungen nicht die besten sein müssen. Mit klaren Worten und überzeugenden Daten brachte er Kliniker wie Praktiker ins Grübeln. Professor Sachse ließ keinen Zweifel daran, dass eine erfolgreiche Psychotherapie einen festen Patientenwillen braucht. Das Rezept, um Patienten zu bewegen und zu aktivieren, verriet er in seiner lebendigen Rede. Die Tagung machte Lust auf mehr: Nächster Termin ist der Präventionstag am 24. Oktober 2012. 


Berufsschüler besuchen LWL-Klinik Dortmund Projekttag

Projekttag Psychiatrie

Berufsschüler informieren sich über die psychiatrische Arbeit

Dortmund (lwl) Depressionen, Schizophrenie und Borderline – das sind Krankheitsbilder mit denen sich die Schülerinnen und Schüler des Elisabeth-Lüders-Berufskollegs Hamm im Rahmen ihrer Projettage besonders intensiv auseinander gesetzt haben. Bei ihrem Besuch in der LWL-Klinik Dortmund konnten sie weiter gehende Fragen stellen. Über den Alltag in einer psychiatrischen Klinik, über Krankheitsbilder und unterschiedlichste Begegnungen mit Patienten sprachen die Schüler mit der Psychiaterin Margret Osterfeld, dem Psychiater Dr. Thomas Aubel und mit Pfarrer und Seelsorger Michael Stiller.


Indoor Indoor

Sommerfest 2012

Regen hielt Besucher nicht ab

am traditionellen Sommerfest der LWL-Klinik Dortmund teilzunehmen. Gerd Hoffmann, seit Jahren erfahrener Organisator der Veranstaltung, verlegte kurzerhand die Attraktionen in das Sport- und Begegnungszentrum der Klinik. Akteure wie Zuschauer waren von dieser Flexibilität angetan. Nachdem sich das Wetter etwas besserte, fand der Rest der Veranstaltung wieder im Freien statt.

 

Etwas 600 Gäste ließen sich vom bunten Programm mit Trödelmarkt, Hundeschau, unterschiedlichen musikalischen Darbietungen und kulinarischen Genüssen verführen. Klinikleitung und Veranstalter, mit dem Verlauf des Festes sehr zufrieden, waren sicher: "Im nächsten Jahr scheint wieder die Sonne."


Die Betriebsleitung der LWL-Klinik bei der Kranzniederlegung

Schweigeminute und Kranzniederlegung

Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Am 27. Januar 1945 wurde das Vernichtungslager Auschwitz von Soldaten der Roten Armee befreit. 1996 hat der damalige Bundespräsident Herzog diesen Tag für die Opfer des Nationalsozialismus bestimmt: die damaligen Gräueltaten sollen nicht vergessen werden.

Seit 1996 wird auch in der LWL-Klinik Dortmund den Opfern des Faschismus gedacht. Auch in der damaligen Provinzial Heilanstalt Aplerbeck gab es Opfer. Von hier wurden mehrere hundert Patienten in andere Anstalten verlegt, wo sie dann umgebracht wurden. Ebenso wurden schwer- und mehrfachbehinderte Kinder in der sogenannten Kinderfachabteilung durch Injektionen getötet oder man ließ sie einfach verhungern.

Beschäftigte der LWL-Klinik Dortmund fanden sich in der Mittagsstunde des 27. Januar 2012 am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus im Klinikgelände ein. Mit einer Kranzniederlegung gedachten sie der Opfer,  verstanden ihre Zusammenkunft jedoch auch als stille Mahnung.

Prof. Dr. Hans-Jörg Assion und PD Dr. Gerhard Reymann

Neuer Ärztlicher Direktor tritt seinen Dienst an

Der neue ärztliche Direktor, Herr Prof. Dr. Hans-Jörg Assion, hat im Januar 2012 die ärztliche Leitung der LWL-Klinik Dortmund übernommen. Privat-Dozent Dr. Gerhard Reymann, im letzten Jahr kommissarischer Leiter der Klinik, übergab den Staffelstab an den Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Neurologie, Geriatrie, Suchtmedizin und forensische Psychiatrie.

Prof. Assion, bisher ärztlicher Geschäftsführer am Gemeindepsychiatrischen Zentrum (Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik) in Detmold und davor an der LWL-Universitätsklinik Bochum tätig, forscht mit Schwerpunkten in den Bereichen Depression und Burnout. Darüber hinaus war er maßgeblich am Aufbau der Migrantenambulanz in Bochum beteiligt

Assion übernimmt damit die ärztliche Leitung der größten LWL-Klinik, die mit 415 stationären und 115 tagesklinischen Plätzen große Teile der Stadt Dortmund und den Landkreis Unna psychiatrisch versorgt.