Opferambulanz Auf dem Foto v.l.n.r.: Angelika Barlog, Opferschutzbeauftragte der Polizei Dortmund, Axel Ilmer und Paul Griestop vom LWL-Versorgungsamt-Westfalen; LWL-Krankenhausdezernentin Helga Schuhmann-Wessolek; Dr. Annette Düsterhaus, Leiterin des Dortmunder Gesundheitsamtes; Andrea Bernard und Dr. Andrea Rawert von der LWL-Opferambulanz; Dr. Arne Hofmann, bekannter Traumatherapeut am EMDR-Institut Bergisch Gladbach und Dr. Gerhard Reymann, kommiss. Ärztlicher Direktor der LWL-Klinik Dortmund

Zeit heilt alle Wunden NICHT

Symposium zur Eröffnung der Opferambulanz an der LWL-Klinik Dortmund

"Zeit heilt alle Wunden NICHT", stellte LWL-Krankenhausdezernentin Helga Schumann-Wessolek in ihren Grußworten anlässlich des Symposiums zur Eröffnung der Opferambulanz an der LWL-Klinik Dortmund sehr richtig fest. Es braucht in vielen Fällen der professionellen Hilfe. Neben dem Engagement der Stadt Dortmund, welches Frau Dr. Düsterhaus, Leiterin des Dortmunder Gesundheitsamtes herausstellte und der Dortmunder Polizei, wie von der Opferschutzbeauftragten der Polizei, Frau Barlog, dargestellt, beteiligt sich nunmehr auch die LWL-Klinik Dortmund an der Versorgung von Opfern. Seit Juni 2011 ist die Opferambulanz der LWL-Klinik Dortmund am Netz.

Am 21.9. trafen sich Experten zum Thema Opferschutz und Traumabehandlung und tauschten sich im fachlichen Dialog aus. Beim Symposium ging es u.a. um die Frage „Was nutzt wann in der Traumatherapie?“, denn der Zeitfakor ist enorm wichtig. Wenn Menschen, denen Schreckliches widerfahren ist, innerhalb von 48 Stunden psychiatrisch behandelt werden, kann die Entstehung einer ernsthaften Störung verhindert werden.