Kombibehandlung

Den Ausstieg leicht gemacht

Kombibehandlung

Die regionalen Anbieter für die Rehabilitation Alkohol- und Medikamentenabhängiger schließen sich zusammen und verbessern dadurch das Angebot für den Raum Dortmund erheblich.

Das Diakonische Werk Dortmund und Lünen gGmbH und der Caritasverband Dortmund e.V. als Anbieter ambulanter Leistungen und das LWL-Rehabilitationszentrum Ruhrgebiet als Anbieter stationärer Leistungen haben ihr Angebot für Alkohol- und Medikamentenabhängige um eine Kombinationsbehandlung erweitert.

Diese individuelle und wohnortnahe Rehabilitation kombiniert stationäre und ambulante Elemente zu einer Behandlung nach Maß. So kann der Betroffene nach einer Entzugsbehandlung die Rehabilitation im geschützten stationären Rahmen beginnen und nach 8 oder 12 Wochen in den Beratungs- und Behandlungsstellen ambulant für weitere 6 - 9 Monate fortsetzten. Ebenso besteht die Möglichkeit, die Rehabilitation in tagesklinischer Form zu beginnen. Kommt es im Rahmen der ambulanten Rehabilitation zu Krisensituationen, ist eine umgehende Aufnahme in das Rehabilitationszentrum möglich.

Dieses neue Angebot ist mit der Rentenversicherung abgestimmt und von ihr als Behandlungsform anerkannt. Dortmund ist eine der ersten Regionen in denen das Konzept der Kombibehandlung umgesetzt wird.

Seitens der Kooperationspartner nehmen am Pressegespräch teil:

Hildegard Graebsch; Oberärztin im LWL- Rehabilitationszentrum Ruhrgebiet

Regina Adams; Leitung des Fachbereichs Suchtkranken- und Wohnungslosenhilfe Diakonisches Werk Dortmund und Lünen e.V.

Norbert Quinting; Leiter der Psychosozialen Beratungs- und Behandlungsstelle des Caritasverbandes Dortmund e.V.