Die Referenten

3. Neurobiologisches Symposium

Funktionsmechanisemen vom Psychopharmaka am Beispiel bipolarer Psychosen

Am 26.06.2010 trafen sich in der LWL-Klinik Dortmund Psychiater aus dem Raum Dortmund mit namhaften deutschen Wissenschaftlern.

Über neue Erkenntnisse und Ergebnisse aus dem Bereich der psychiatrischen Forschung informierten sich Dortmunder Psychiater in der LWL-Klinik Dortmund. Herr Prof. Dr. Dr. Sprick, ärztlicher Direktor der LWL-Klinik Dortmund, hatte bereits zum dritten Mal namhafte deutsche Wissenschaftler nach Dortmund eingeladen, die über ihre aktuellen Forschungsinhalte referierten.

Herr Prof. Dr. Markus Leweke aus Mannheim berichtete von den Möglichkeiten durch Ermittlung von Biomarkern zu einer höheren Sicherheit in der Diagnostik von affektiven und schizophrenen Psychosen zu gelangen. Überzeugend stellte er die Implikationen für den Bereich der Entwicklung neuer Psychopharmaka dar.

Vom egoistischen Gehirn und dem "Mini Diabetes" des Hirns berichtete Herr Priv.-Doz. Dr. K. G. Kahl aus Hannover und postulierte unter anderem, dass die Behandlung psychotisch Erkrankter mit atypischen Neuroleptika nicht nur das Risiko eines metabolischen Syndroms birgt, sondern die Behandlung langfristig zu einer Lebensverlängerung der Betroffenen führt.

Abschließend rundete Herr Prof. Dr. K. Wiedemann aus Hamburg mit seinem informativen Vortrag zum State of the Art der pharmakologischen Möglichkeiten bei uni- und bipolaren Störungen die gelungene Veranstaltung ab.

Zufriedene Teilnehmer des Symposiums hatten ausreichend Gelegenheit, sich mit den Referenten auszutauschen und hoffen auf das vierte neurobiologische Symposium in der LWL-Klinik Dortmund.