LWL-Tagesklinik Bergkamen eröffnet

Schon der Rohbau versprach es: (Bild Mitte) Die Patienten des Gerontopsychiatrischen Zentrums in Bergkamen erwartet ein helles, freundliches und lichtdurchflutetes Ambiente.
Nicht ohne Stolz feierten die Initiatoren, Planer, Architekten und die zukünftigen Nutzer die Eröffnung des Gerontopsychiatrischen Zentrums in Bergkamen. Die Vorsitzende der Landschaftsversammlung, Frau Maria Seifert und der Landesdirektor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, Herr Dr. Wolfgang Kirsch hatten zur Eröffnungfeier geladen - und Viele folgten dieser Einladung gern.

Immerhin hat die Region neben der Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie nun auch ein ambulantes Behandlungsangebot für ältere psychisch kranke Menschen, freute sich der Beigeordnete der Stadt Bergkamen, Herr Bernd Wenske, in seinen Grußworten. Er verwies auf die lange, manchmal mühevolle Planungsphase und dankte besonders dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe für seine nie nachlassenden Bemühungen um die Realisierung des Projektes.

Auch Landrat Michael Makiolla betonte die gute Versorgungssituation in der Region und lobte das gelungene Ambiente des Gerontopsychiatrischen Zentrums mit seinem lichtdurchfluteten Innenräumen und dem Zierbrunnen im Zentrum des Gebäudes. Ein Lob, das die beiden Architekten des rundherum gelungenen Gebäudes, Joachim Wieners und Karl-Bernhard Miggelt, gern angenommen haben.

In seinem Festvortrag betonte anschließend Herr Prof. Dr. Gereon Heuft von der Klinik und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapie des Universitätsklinikums Münster, dass psychiatrische wie psychotherapeutische Behandlung im Alter sehr erfolgsversprechend ist. Er unterstrich, dass nicht das Alter per se zu psychiatrischen Krankheiten führt. Vielmehr sei es das Alter der psychischen Störung, welches oft Behandlung notwendig mache.

Die Chefärztin der Abteilung Gerontopsychiatrie, Frau Petra Dlugosch, stellte die therapeutische Arbeit der Abteilung vor und kündigte an, bereits Mitte November die ersten Patienten in der Tagesklinik zu behandeln. Sie formulierte, neben Worten des Dankes, augenzwinkernd schon die Arbeitsaufträge an Politik und Verwaltung. Es gibt noch viel zu tun.

Landesdirektor Dr. Wolfgang Kirsch übergab den Schlüssel für das neue Behandlungszentrum gern an die Betriebsleitung der LWL-Klinik Dortmund und wünschte sich, dass es den Therapeutinnen und Therapeuten gelinge, mit diesem Schlüssel auch die Herzen der Menschen zu öffnen. Selbstverständlich bedankte sich der Landesdirektor bei allen Beteiligten und besonders bei der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des LWL - und die freuten sich über eine gelungene Eröffnungsfeier.
Links: Landesrätin Helga Schumann-Wessolek, Landrat Michael Makiolla und Landesdirektor Dr. Wolfgang Kirsch "erobern" spielerisch den neuen Brunnen im Zentrum des Gebäudes; Mitte: vor der Tür freut sich der Architekt, Karl-Bernhard Miggelt über "sein Baby"; Rechts: Schlüsselübergabe and die Betriebsleitung der LWL-Klinik Dortmund