H. Schumann-Wessolek gratuliert Landesrätin H. Schuhmann-Wessolek und ihr Stellvertreter Thomas Profazi werden von der Betriebsleitung und dem Personalrat der LWL Klinik Dortmund begrüßt.

KTQ-Zertifizierung

LWL Dezernentin gratuliert der LWL-Klinik Dortmund zur KTQ-Zertifizierung

Die Auswirkungen der neuesten Tarif- und Sachkostensteigerungen auf die knappen Klinikbudgets auch im Psychiatrieverbund des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) standen im Mittelpunkt des diesjährigen „Jahresgespräch“-Besuches von LWL-Krankenhausdezernentin Helga Schuhmann-Wessolek in der LWL-Klinik Dortmund. Schuhmann-Wessolek sprach sich dafür aus, die 1993 zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen eingeführte Deckelung der Krankenhaus-Erlöse zu lockern. 
 

 

KTQ-Zertifiezierung
In der Mitarbeiterversammlung hob Schuhmann-Wessolek hervor, dass die LWL-Klinik Dortmund dank eines konsequenten Qualitätsmanagements sowie der Optimierung der Behandlungsprozesse nicht nur die aufwändige KTQ-Erstzertifizierung erfolgreich meisterte, sondern auch trotz der zu bewältigenden Tariferhöhungen und sonstigen Kostensteigerungen voraussichtlich auch im Jahr 2008 ein finanziell ausgeglichenes Betriebsergebnis erzielen werde. Dies sei vor allem auf das vorbildliche Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik zurückzuführen. Weitere Belastungen seien jedoch kaum mehr ohne Qualitätseinbußen zu verkraften. Darum unterstütze der Landschaftsverband die Forderung der Deutschen Krankenhausgesellschaft und der Krankenhausgesellschaft Nordrhein Westfalen, endlich Lösungen zu schaffen, die die starre Budgetdeckelung aufheben und dringende Investitionen ermöglichen.
 
Trotz aller Finanzierungsprobleme habe die LWL-Klinik Dortmund die wichtigen gesundheitspolitischen Zielsetzungen umgesetzt, ambulante vor stationärer Behandlung anzubieten und die Vernetzung mit den regionalen Versorgungsstrukturen weiter voranzutreiben, sagte die LWL-Dezernentin. Beispielhaft stellte sie die Suchtmedinizische Ambulanz an der LWL-Klinik Dortmund heraus. Diese biete mit ihrem ambulanten qualifizierten Opiatentzug ein mustergültiges Modell für eine wohnortnahe, hochwertige Versorgung.