Dortmunder Berufskolleg für Gymnastik

Eine gelungene Veranstaltung

Aktionstag Depression und Arbeit

"Eine gelungene Informationsveranstaltung", waren sich viele der zahlreichen Besuchern des Aktionstages in der DASA einig. Zum Aktionstag hatte das Gesundheitsamt der Stadt Dortmund in Kooperation mit der DASA und dem Dortmunder Bündnis gegen Depression geladen - und zahlreiche Dortmunder kamen. 

 

In der Energie und Gefahrstoffhalle wurden die interessierten Bürgerinnen und Bürger von Ulrich Riese, Bürgermeisterin Birgit Jörder und Dr. Harald Krauß begrüsst. Alle Drei machten deutlich, dass das Thema Depression alle angeht und uns allen näher ist, als landläufig vermutet.

 

Bereits zu Beginn der Veranstaltung führte das Dortmunder Berufskolleg für Gymnastik den Besucher durch drei Tanzdarbietungen eindrucksvoll vor, wie eng Affekte und Bewegung miteinander verbunden sind.

 

Gespräch am Informationsstand der Depressionsstation der LWL-Klinik Gespräch am Informationsstand der Depressionsstation der LWL-Klinik

Zum Thema Arbeit und Depression informierten sich die Besucher an den zahlreichen Informationsständen. Neben den Dortmunder psychiatrischen Klinik waren die Dortmunder Nervenärzte genauso vertreten wie das Diakonische Werk, die Telefonseelsorge sowie die Zentrale Ergotherapie der LWL-Klinik Dortmund.

Begrüssungsrede von oben nach unten: Ulrich Riese, BAUA, Birgit Jörder, Bürgermeisterin, Dr. Harald Krauß, 1. Vorsitzender Dortmunder Bündnis gegen Depression

Frau Dr. Gisa Junghanns stellte überzeugend dar, dass es einen Zusammenhang zwischen Arbeitsbedingungen und Depression gibt. Mangelnde Wertschätzung der Vorgesetzten spielen dabei ebenso einer Rolle wie übertriebene Zielvorgaben. Über persönlichen Erfahrungen mit der Depression berichtete die Dortmunder Selbsthilfegruppe Depression.  Zur Frage: "Was kann der Betrieb tun?", berichtete Herr Dr. Jürgen Wentzek, Betriebsarzt der Continentale Versicherungen.

Den Betroffenen Hoffnung machten konnten Herr Dr. Krauß vom Marien-Hospital in Dortmund-Hombruch und Herr Prof. Dr. Dr. Sprick aus der LWL-Klinik  Dortmund. Übereinstimmend machten sie in ihren Vorträgen deutlich: Depressionen sind gut zu behandeln.

So waren nicht nur die Besucher und Besucherinnen sondern auch die Akteure mit der Veranstaltung rund herum zufrieden.

Die Akteure der Aktionstages Zufriedene Gesichter bei den Akteuren des Aktionstages