Bild: W. Liggesmeier

3. Dortmunder Symposium -Psychiatrie und Psychotherapie fand großés Interesse

in der Dortmunder Fachöffentlichkeit. Das Symposium , welches am 20. Januar 2007 erneut im Parkhotel Wittekindhof in Dortmund stattfand, wurde von den drei Dortmunder Psychiatrischen Abteilungen/Kliniken organisiert. Es widmete sich den psychiatrischen Alterserkrankungen sowie den affektiven Störungen. Den organisierenden Chefärzten, Herrn Dr. Finkbeiner, Herrn Dr. Krauß und Herrn Prof. Dr. Dr. Sprick war es auch in diesem Jahr gelungen, namhafte Referenten für ihre Veranstaltung zu gewinnen. Neben aktuellen Vorträgen bot es genügend Raum für kollegiale Diskussionen.
Dr. Th. Finkbeiner, Dr. H. Krauß, Prof. Dr. Dr. U. Sprick in angeregter Diskussion mit Herrn Prof. Dr. G. Adler
Übereinstimmend bekräftigten die drei Dortmunder Chefärzte der Psychiatrischen Abteilungen/Krankenhäuser ihre Absicht, diese Veranstaltung auch in Zukunft gemeinsam zu planen und durchzuführen und erhielten viel Zuspruch von den anwesenden Kolleginnen und Kollegen. "Es gilt, psychiatrische Themen nicht nur in der Fachöffentlichkeit zu dikutieren. Psychiatrie sollte auch in der Region zum Thema gemacht werden", äußerte sich Prof. Dr. Dr. U. Sprick am Rande der Veranstaltung.
Prof. Dr. Förstl, München
Herr Prof. Förstl aus München berichtete über Formen und Ursachen der Demenzen und präentierte Untersuchungen und Ergebnisse der Grundlagenforschung. Zudem zeigte er eindrucksvoll auf, dass der Verlauf dieser Erkrankungen nicht nur durch medikamentöse und psychotherapeutische Behandlung sondern von den Betroffenen selber beeinflusst werden kann.
Rita Schäfer, Bündnis gegen Depression
Das Deutsche Bündnis gegen Depressionen stellte Rita Schäfer aus Leipzig vor. Sie konnte aufzeigen, dass das Netzwerk der gemeindebasierten Interventionsprogramme inzwischen in zahlreichen deutschen Regionen und Städten Fuß fassen konnte. Information, Aufklärung und Vernetzung von Hilfen vermindern mittelfristig u.a. die Zahl der Suizide.
Prof. Dr. Adler: Psychotherapie im Alter lohnt!
Psychotherapie im Alter wird in Deutschland immer noch viel zu wenig angewandt. Das es sich lohnt Psychotherapie, etwa bei depressiven Störungsbildern im Alter, einzusetzen, zeigte Herr Prof. Dr. Adler aus Mannheim anhand seines verhaltenstherapeutischen Therapiemanuals VEDIA auf.
Prof. Dr. Bauer im Gespräch mit Prof. Dr. Dr. Sprick
Ein Update über neue Behandlungsverfahren bei bipolaren Störungen gab Herr Prof. Dr. Bauer aus Leipzig. Dabei betonte er die Wichtigkeit der Phasenprophylaxe.