Eingangsdiagnostik mit Erhebung der Vorgeschichte in medizinischer, psychischer und sozialer Hinsicht
Erstellung eines individuellen Behandlungsplanes
Gruppenpsychotherapie mit vorwiegend verhaltenstherapeutischen Verfahren
Einzelgespräche mit der Bezugstherapeutin/ dem Bezugstherapeuten
Einbeziehung von Angehörigen und weiteren Bezugspersonen
tägliche ärztliche Sprechstunde
Indikationsgruppen (z.B. Männer-/Frauengruppe, Angst-/Depressionsgruppe, Selbstsicherheitstraining, etc.)
Bewerbungstraining
suchtspezifische Informationsvermittlung
gesundheitsbildende und ggf. diätetische Maßnahmen
Sport, Bewegungstherapie, Lauftraining, physikalische Maßnahmen, Yoga, Rückentraining
kreative Beschäftigungstherapie, therapeutisch begleitete Arbeitserprobung
Freizeitaktivitäten
Vermittlung in nachstationäre Hilfen (in Selbsthilfegruppen, an Suchtberatungsstellen, in Adaptionseinrichtungen)
Die körperliche, geistige und psychische Leistungsfähigkeit und Gesundheit unserer Patientinnen und Patienten soll durch ein suchtmittelfreies Leben wieder hergestellt werden. Wesentliches Therapieziel ist die Wiederherstellung und Erhaltung der Erwerbsfähigkeit.
Weitere Behandlungsziele sind:
die Vermittlung eines geeigneten Krankheitsmodells (kognitives Modell der Sucht)
Reduzierung des Suchtverhaltens durch veränderten Umgang mit Verlangen und Risikosituationen sowie durch das Erlernen angemessener Strategien zur Bewältigung allgemeiner Lebensprobleme und damit
Erreichen einer langfristigen Abstinenz in Zufriedenheit
berufliche und soziale Wiedereingliederung sowie Teilhabe (ICF basiert)
"Hilfe zur Selbsthilfe" ist für einen nachhaltigen Erfolg der Rehabilitation unerlässlich. Dem Selbstmanagement-Ansatz folgend, sehen wir die Förderung der Selbstregulation und Autonomie als übergeordnetes Behandlungsziel.
Die Ziele werden immer gemeinsam mit den Rehabilitanden erarbeitet, dabei ist eine positive therapeutische Beziehungsgestaltung wichtig.
Die Behandlungsdauer liegt zwischen acht Wochen und mehreren Monaten.