Die Idee zur Errichtung des Dokumentationszentrums geht zurück auf die Jahre 1975 bis 1980, dem Jahr des 75. Geburtstages der Klinik. Erstmals befasste sich in dieser Zeit eine Gruppe von Mitarbeitern, unter der Federführung des damaligen Krankenhausgeistlichen Werner Tröster, mit der Geschichte – der ganzen Geschichte der Klinik – also auch der Zeit zwischen 1933 bis 1945. Ehemalige Mitarbeiter, unter anderem Horst Gumbinger, Andreas Mueller-Andriessen und Wilfried Schalles sowie Karlo Klucken und Peter Farsch bauten von 1999 bis 2005 ehrenamtlich das Dokumentationszentrum auf. Die Übergabe an die Öffentlichkeit erfolgte im Jahre des 100-jährigen Jubiläums der Klinik im April 2005.Das Ziel ist es, Zeugnisse unserer Vergangenheit zu bewahren,zu ordnen, aufzuarbeiten und zu präsentieren. Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Zukunft konstruktiv gestalten. Alle, die neugierig sind, sollen sich angesprochen fühlen, vor allem aber soll Schulen, Fachschulen und Auszubildenden die Geschichte dieser Klinik nahe gebracht werden, als Teil der Geschichte des 20. Jahrhunderts – auch mit ihren Schattenseiten.
Weitere Informationen: Flyer Museum (PDF)
Die Öffnungszeiten des Museums sind
dienstags von 10 bis 12 Uhr und
mittwochs von 15 bis 17 Uhr.
Gerne werden Interessierte nach Terminabsprache durch die Ausstellung geführt. Anmeldungen nimmt Reinhild Schmidt, Telefon 02902 82-1064, Telefax 02902 82-1069, fortbildung@psychiatrie-warstein.de entgegen.